- Das Anbauverbot von Mon810 ist der erste Schritt in die richtige Richtung -
- Das Anbauverbot von Mon810 ist der erste Schritt in die richtige Richtung -
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LandtagsSPD Christa Naaß begrüßt das Anbauverbot für die Genmais-Sorte Mon810. Sie erinnert daran, dass die SPD in den letzten Jahren immer wieder auf die Umweltfolgen der grünen Gentechnik hingewiesen und sich u.a. für ein Anbauverbot von Mon810 stark gemacht.
Bereits im März diesen Jahres hatte Umweltminister Sigmar Gabriel dazu beigetragen, dass die europäische Union nicht gegen das Anbauverbot in Österreich und Ungarn vorgehen konnte.
„Nachdem von der Bundeslandwirtschaftsministerin ausgesprochenem Anbauverbot muss so schnell wie möglich der rechtliche Rahmen für eine verbindliche Ausweisung von gentechnikfreien Regionen geschaffen werden“, so Christa Naaß. Die entsprechenden Anträge von Seiten der SPD liegen seit Monaten bei CDU/CSU auf dem Tisch.
Das Land Bayern muss nun sicherstellen, dass es tatsächlich zu keiner Genmais-Aussaat kommt und dass der Freilandversuchsanbau mit Genmais eingestellt wird.
Alle öffentlichen Mittel, die bisher zur Erforschung von Agrogentechnik ausgegeben wurden, sollen nun in die Forschung und Zucht von weniger schädlichen Pflanzensorten gesteckt werden. Weiterhin dürfen Deutschland und Bayern auf europäischer Ebene keine weiteren Zulassungen für gentechnisch veränderte Pflanzensorten erlauben. Erst wenn diese Schritte gegangen wurden ist eines der größten Risiken für den Agrarstandort Bayern abgewehrt.
Homepage Christa Naaß, Bezirkstag