Die Zuständigkeit liegt beim Freistaat

Veröffentlicht am 25.05.2014 in Presse

Ruth Müller MdL (re.) berichtete SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier (li.) über den Dialog mit der Deutschen Bahn im Landtag.

SPD stellte Fragen an die Deutsche Bahn

 

Dingolfing-Landau.

Anfang Mai fand im Bayerischen Landtag ein Dialog mit der Deutschen Bahn statt. Dazu hatte der Kreisrat und SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier einige Fragen über die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller eingereicht. Darin ging es vor allem um den Personenverkehr auf der Strecke Plattling - Landshut - München und um die Strecke Neumarkt - Marklkofen. Über das Ergebnis des Dialogs berichtete Ruth Müller MdL dem SPD-Kreisvorsitzenden Bernd Vilsmeier.

Fahrgäste bemängeln immer wieder das zu geringe Platzangebot im Donau-Isar-Express zu den Hauptverkehrszeiten von Montag bis Freitag, so Müller und Vilsmeier. Zudem reichen die Kapazitäten für Fahrräder an den Wochenenden oft nicht aus. Die Deutsche Bahn verweist hier immer wieder ausdrücklich auf die Bayerische Eisenbahngesellschaft, ein Unternehmen der Bayerischen Staatsregierung, die letzten Endes die Zugleistungen auf der Strecke bestellt. Seit dem letzten Fahrplanwechsel 2013 wird auf der Strecke des Donau-Isar-Express eine zusätzliche Doppelstockgarnitur eingesetzt, damit sind nun insgesamt drei Doppelstockgarnituren im Einsatz. Die positive Praxiswirkung ist an der zurückgehenden Anzahl der als überbesetzt gemeldeten Züge erkennbar, so die Deutsche Bahn.

 

Unstrittig ist allerdings, das es im Abschnitt Freising - München zu den Hauptverkehrszeiten immer wieder zu Engpässen kommt. Die Züge können nicht ohne weiteres verlängert werden und dazu ist die Strecke durch den S-Bahn-Verkehr und weiteren Zugverkehr sehr stark belastet, erklärte die Deutsche Bahn.

 

Um den Verkehr auf der Strecke Plattling - Landshut zu verbessern, soll die Strecke auf durchgehende Tempo 140 km/h bis Ende 2015 ertüchtigt werden. Die Deutsche Bahn verweist hierzu wieder auf die Bayerische Staatsregierung, die über die Bayerische Eisenbahngesellschaft für die Angebotsgestaltung allein zuständig ist. Nach Auskunft der Deutschen Bahn ist ab 2015 eine Stundentakt auf der Strecke vorgesehen.

 

Die Strecke Neumarkt - Marklkofen wurde von der Deutschen Bahn an die Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH verpachtet. Die Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH ist daher für den Zustand und den Betrieb auf der Strecke zuständig. Daher kann die Deutsche Bahn keine Aussagen zum Zustand der Strecke und zu den Angeboten für den Gütertransport treffen, die Vertreter der Deutschen Bahn.

 

 

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