Zum wiederholten Male hat sich Landtagsabgeordnete Christa Naaß wegen der immer noch fehlenden Barrierefreiheit des Gunzenhausener Bahnhofes eingeschaltet.
Diesmal hatte sie ein Gespräch im Bayer. Landtag mit dem Konzernbeauftragten der Deutschen Bahn AG für Bayern, Herrn Klaus-Dieter Josel, u. a. auch wegen des Verkaufs des Bahnhofsgebäudes an die Stadt Gunzenhausen.
Nachdem die DB AG eigene Mittel nur für Instandhaltungsmaßnahmen und kleinere Investitionen im Bereich Barrierefreiheit zur Verfügung hat, ist die Staatsregierung gefordert.
Das Wirtschaftsministerium erstellt derzeit eine Liste der Bahnhöfe, die im Zeitraum von 2013 – 2018 barrierefrei gestaltet werden sollen. Insgesamt stehen dafür 50 Mio. Euro zur Verfügung. Die politische Abstimmung über die Projekte erfolgt in den kommenden Wochen im Kabinett.
„Es liegt also an CSU und an FDP, die seit langem geforderte und dringend notwendige Barrierefreiheit des Bahnhofes in Gunzenhausen endlich auf den Weg zu bringen“, so die Haundorfer SPD-Landtagsabgeordnete Christa Naaß. Sie wird sich deshalb zum wiederholten Male an die Staatsregierung wenden, da jetzt die Weichen für die nächsten Jahre gestellt werden.
Bezüglich des Verkaufs des Gunzenhausener Bahnhofes laufen gerade noch interne Abstimmungsgespräche der DB Services Immobilien GmbH, so dass noch im Februar mit der Stadt Gunzenhausen verhandelt werden kann.