
Barrierefreiheit geht uns alle an
Barrierefreiheit ist eine zentrale Aufgabe für ein soziales und modernes Bayern und ist auch Aufgabenstellung im Bundeswahlkreis Ansbach.
Die Delegierten aus dem SPD-Unterbezirk Ansbach Norbert Dumler, Bürgermeister Lutz Egerer, Bezirkstagsvizepräsidentin Christa Naaß und SPD-Geschäftsstellenleiter Michael Rehbogen begrüßten es, dass die BayernSPD am vergangenen Wochenende einen eigenen Parteitag zum Thema "Bayern Barrierefrei" durchgeführt hat.
Selbstbestimmte Teilhabe am Leben ist ein Menschenrecht. Um es durchzusetzen, braucht es einen klaren politischen Willen, ein Gesamtkonzept und Geld. "Für die SPD ist Barrierefreiheit ein Querschnittsthema, das sich durch nahezu jeden Lebensbereich zieht - und es ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit", finden die SPD-Vertreter aus dem SPD-Unterbezirk Ansbach. Christa Naaß berichtet in diesem Zusammenhang, dass die SPD deshalb auch einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen beantragt hat und der Bezirk Mittelfranken z.B. auf Antrag der SPD-Bezirkstagsfraktion eine Stabsstelle Inklusion geschaffen hat. Erst vor wenigen Wochen hatte sie im Rahmen eines Symposiums in Danzig, das von der Diakonie Neuendettelsau veranstaltet wurde, zum Thema Inklusion gesprochen.
SPD-Kreisvorsitzender Norbert Dumler stellt fest, dass "auf dem Weg zur Barrierefreiheit auch die Barrieren in den Köpfen und in den Herzen der Menschen fallen müssen. Es braucht ein Umdenken aller Generationen, denn das Thema geht alle an".
Bürgermeister Lutz Egerer erinnert: "Vollmundig hat der bayerische Ministerpräsident ein barrierefreies Bayern für das Jahr 2023 angekündigt. Das Wahlversprechen wurde jedoch schon wieder gebrochen. Nur noch staatliche Gebäude sollen bis zu diesem Zeitpunkt barrierefrei sein, den Rest müssen die Kommunen selbst schultern. Gerade diese bräuchten aber bei der Umsetzung von Barrierefreiheit Hilfe und Unterstützung.
Der Leitantrag "Bayern barrierefrei - Barrierefreiheit geht uns alle an" wurde auf dem Kleinen Landesparteitag in Unterschleißheim einstimmig beschlossen und wurde auch in "einfache Sprache" übertragen, damit ihn alle Menschen verstehen können, auch die, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, die, die schlechte Bildungschancen oder die bisher keinen Zugang zu politischen Themen hatten.

