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Biberpopulation wächst – Umweltministerium reagiert zu zögerlich

Veröffentlicht am 25.02.2011 in Allgemein

Trotz rasant steigender Anzahl der Biber und der von ihnen verursachten Schäden reagiert Staatsminister nur unzureichend

„Natürlich begrüße ich es, dass das Bayerische Umweltministerium den Fonds für Biberschäden um 100.000 Euro auf 350.000 aufstocken will“, stellt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Christa Naaß, fest. „Schließlich habe ich eine Aufstockung zusammen mit meiner Fraktion seit langer Zeit gefordert. Aber der zugesagte Betrag ist wieder nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es wird weiterhin betroffene Landwirte geben, die von der Staatsregierung im Regen stehen gelassen werden.“, fährt die Haundorfer Abgeordnete fort.

Im Jahr 2008 hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit einen „Biberfonds“ eingerichtet, aus dem bestimmte Biberschäden finanziell ausgeglichen werden sollen. Jährlich stehen dafür 250000 Euro zur Verfügung. Laut Ministerium reichten bereits im Jahr 2009 die Mittel bei weitem nicht aus, es wurden Biberschäden in Höhe von 493.457,11 Euro gemeldet. 2010 meldeten die Landwirte Schäden im Wert von 369.641,10 Euro. Alleine in Mittelfranken gab es 23 Schadensfälle mit einer Schadenssumme von 19.541,97 Euro. Die Gesamtsumme der Biberschäden überstieg damit wieder deutlich die zur Verfügung stehenden 250.000 Euro. „Dass die Mittel nun erhöht werden, ist eine positive Entwicklung. Aber da die Biberpopulation fast unaufhörlich weiter wächst, ist anzunehmen, dass auch die Schäden zunehmen werden. Insofern finde ich es fahrlässig den Fonds für 2011 auf einen Betrag zu erhöhen, der nicht mal die Höhe der Schäden von 2010 deckt.“, kritisiert Christa Naaß.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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