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Christa Naaß: „KEINEN FAULEN KOMPROMISS BEI RETTUNGSHUBSCHRAUBER IN MITTELFRANKEN!“

Veröffentlicht am 13.06.2012 in Allgemein

CSU und FDP lehnen Anträge von SPD und FW zur besseren Versorgung ab

Die Luftrettung im südwestlichen Mittelfranken und nordwestlichen Schwaben bleibt unzureichend. Anträge der SPD und der Freien Wähler, die Versorgungslücke durch die Stationierung eines Rettungshubschraubers in der Region zu schließen, wurden am heutigen Mittwoch im Kommunalausschuss des Bayerischen Landtags mit den Stimmen von CSU und FDP abgelehnt.

Die von Innenminister Herrmann (CSU) beabsichtigte probeweise Verlegung eines der beiden in Nürnberg stationierten Hubschrauber nach Roth ist nach Ansicht von SPD-Kommunalsprecherin Helga Schmitt-Bussinger (Schwabach) und der mittelfränkischen SPD-Bezirksvorsitzenden Christa Naaß (Haundorf) „völlig ungeeignet, die Leben gefährdende Unterversorgung in der Region zu beseitigen“. SPD-Abgeordnete Schmitt-Bussinger kritisierte im Ausschuss insbesondere, dass ein „derart fauler Kompromiss Schwerstverletzten in Westmittelfranken und Nordwestschwaben nicht wirklich hilft, sondern die Luftrettung im Großraum Nürnberg tatsächlich verschlechtert, der einen Umkreis von 60 Kilometern bis hinein in die Oberpfalz und nach Oberfranken einschließt.“ Denn die zwei derzeit in Nürnberg stationierten Hubschrauber – ein Intensivtransporthubschrauber (ITH) und ein Rettungshubschrauber (RTH) – erfüllten völlig unterschiedliche Funktionen. Der eine diene der Erstrettung von Notfallpatienten, der andere komme vor allem bei einer medizinisch notwendigen Verlegung von Notfallpatienten zum Einsatz und sei in dieser Funktion der europaweit am meisten ausgelastete Hubschrauber überhaupt. Deshalb müssten sowohl der ITH „Christoph Nürnberg“ wie auch der RTH „Christoph 27“ am Flughafen Nürnberg bleiben.

Zuvor hatte ein Vertreter des Innenministeriums berichtete, dass Verhandlungen mit Baden-Württemberg zu nichts geführt haben und keine gemeinsame Lösung gefunden werden konnte.

SPD-Abgeordnete Schmitt-Bussinger zieht das Fazit: „Allein mit der Anschaffung eines weiteren Rettungshubschraubers und dessen Stationierung in Westmittelfranken ist den Menschen wirklich gedient“. Das würde auch dem Landtagsbeschluss auf Grund von eingegangenen Petitionen entsprechen, eine passende Lösung für den bisher nicht abgedeckten Bereich zu finden, stellt Christa Naaß fest. „Ein entsprechender Lösungsvorschlag hätte von Seiten des Innenministers bereits Ende 2011 vorliegen müssen“, erinnert die Abgeordnete und verweist auf ihre zahlreichen Aktivitäten in den vergangenen zwei Jahren, die Versorgungslücke endlich zu schließen. „Dass Baden-Württemberg an einer gemeinsamen Lösung nicht interessiert ist, wissen wir auch schon seit langer Zeit!“.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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