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Unter Leitung der Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates und Haundorfer SPD-Politikerin Christa Naaß tagte das Präsidium des Sudetendeutschen Rates erstmals in der Bundeshauptstadt Berlin. Einer der Hauptpunkte war die Vorbereitung der „Marienbader Gespräche“ vom 10. – 12. Oktober, die erstmals von Christa Naaß geleitet werden. Unter dem Titel „Die gemeinsame Geschichte – trennt oder verbindet sie?“, hat die SPD-Politikerin interessante Gesprächspartner zu Gast wie z.B. den Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk, MdB und den Vizewissenschaftsminister Arnošt Marks. Der Autor Ralf Pasch wird sein Buch „Die Erben der Vertreibung“ mit verschiedenen Interviewpartnern vorstellen, der Journalist Tomáš Lindner wird Bilanz ziehen über „25 Jahre samtene Revolution“ und Jakub Štědroň, der Direktor des Prager Hauses nationaler Minderheiten wird neben weiteren Referenten das Thema beleuchten.
In Berlin führten die Vertreter der Sudetendeutschen außerdem wichtige Informationsgespräche im Auswärtigen Amt. Das Präsidium des Sudetendeutschen Rates, der aus je 15 Repräsentanten der Sudetendeutschen Landsmannschaft sowie der im Bundestag vertretenen Fraktionen besteht, vereinbarte, in Zukunft häufiger mit den politisch Verantwortlichen in Berlin zusammenzutreffen.
Das Foto entstand im Foyer des Außenministeriums und zeigt von links nach rechts Albrecht Schläger, MdL a.D. und Ko-Vorsitzender der Seliger-Gemeinde, Generalsekretärin Christa Naaß,MdL a.D. und Stellvertreterin des mittelfränkischen Bezirkstagspräsidenten, Volksgruppensprecher Bernd Posselt, MdEP a.D., Reinfried Vogler, Vorsitzender des Finanzausschusses sowie Steffen Hörtler, Landesvorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft.

