- am Atomausstieg darf nicht gerüttelt werden -
- am Atomausstieg darf nicht gerüttelt werden -
Der unter der Rot-Grünen Bundesregierung ausgehandelte Atomkonsens darf unter keinen Umständen aufgeweicht werden, fordert die SPD-Bezirksvorsitzende und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christa Naaß:
„Die von Seiten der CDU/CSU und FDP im Wahlkampf geäußerten Zugeständnisse an die Atomindustrie nach der Wahl sind unsäglich! Was wir jetzt für unsere Zukunft brauchen ist die Debatte um innovative und ökologisch nachhaltige Stromerzeugung, und nicht das krampfhafte Festhalten an einer veralteten und überaus risikoreichen Steinzeittechnologie.
Bundestagskandidatin Helga Koch weist auf die anhaltenden Störfälle in den deutschen Atomkraftwerken, die Zustände in den Atommülllagern Gorleben und Asse hin die jeden Tag aufs Neue beweisen, dass die Atomenergie nicht beherrschbar und hochgefährlich ist. Die Endlagerung ist bis zum heutigen Tage nicht geklärt, und mit jedem weiteren Betrieb der Anlagen fällt immer mehr hochradioaktiver Atommüll an, der auch noch viele zukünftige Generationen beschäftigen wird. „Deshalb ist und kann Atomenergie“, so die SPD-Politikerin, „ nicht die Antwort für eine zukunftsträch-tige Energiegewinnung sein!“
Das Huldigen und Preisen der Atomenergie als preiswerte und klimafreundliche Energie ist zudem unverantwortlich. Ein neues Gutachten von Greenpeace belegt, dass Atomenergie in Deutschland seit 1950 mit rund 164,7 Milliarden Euro subventioniert wurde. In der Umrechnung ergibt sich daraus ein Betrag von rund 4 Cent pro Kilowattstunde Atomstrom der vom Steuerzahler getragen wird. Und es drohen weitere Subventionen. „Nach Angaben des Bundesumweltminister Sigmar Gabriel wird allein die notwendige Sanierung des maroden Atommüllendlager Asse und Morsleben den Steuerzahler noch schätzungsweise 4 Milliarden Euro kosten“, gibt Christa Naaß zu bedenken. „Es kann nicht sein, dass die Gewinne aus der Atomenergie privatisiert werden und die Kosten für die Risiken und Schäden auf die Bevölkerung abgewälzt werden“, so die Haundorfer Abgeordnete.
Für Helga Koch behindern jede zusätzlichen und unnötigen Investitionen in die Atomenergie die Weiterentwicklung und Verbreitung erneuerbarer Energien. Zukunftsfähige Energiepolitik geht nur mit erneuerbaren Energien. Sie schaffen neue Arbeitsplätze, sichern Beschäftigung und Kaufkraft im eigenen Land und liefern einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Deshalb ist es umso wichtiger, dass am Atomausstieg fest-gehalten wird. Wer eine Renaissance der Atomkraft verhindern will, muss bei der Bundestagswahl SPD wählen“, fordert Helga Koch alle Wählerinnen und Wähler auf.
Homepage Christa Naaß, Bezirkstag