Christa Naaß mit den Delegierten aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Harald Dösel und Monika WoppererDie Haundorferin erhielt von allen Frauen die meisten Stimmen.
Nachdem am vergangenen Samstag beim Landesparteitag der BayernSPD in Germering bereits die engere Führung im Amt bestätigt wurde, wählte der Parteitag am Sonntag alle weiteren Vertreterinnen und Vertreter des Landesvorstandes.
Die Haundorfer Abgeordnete Christa Naaß erzielte dabei das fünftbeste Ergebnis und erhielt von allen zur Wahl stehenden Frauen die meisten Stimmen.
Damit zieht sie neben dem Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly, Arif Tasdelen, eben-falls aus Nürnberg und Philipp Dees aus Erlangen wieder in den Landesvorstand ein.
Mit Dr. Thomas Beyer als Stellvertretendem Vorsitzenden sowie Piotr Drozynski als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Selbstständiger und Ursula Weser als Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen ist Mittelfranken im Vorstand der BayernSPD also bestens vertreten.
Die mittelfränkische Bezirksvorsitzende freut sich, dass der auf dem Bezirksparteitag beschlossene Antrag zur Vermögenssteuer eine fast einstimmige Zustimmung bei den bayerischen Delegierten fand. Die Einnahmen aus der Vermögensteuer sollen danach in den Ländern zweckgebunden in das Bildungswesen fließen. Damit bekennt sich die BayernSPD zu einer höheren Transparenz und zu mehr Steuergerechtigkeit. Sie setzt zudem einen klaren Schwerpunkt auf den Bereich Bildung. Von der Einführung einer Vermögensteuer verspricht sich die BayernSPD Mehreinnahmen von 15 Milliarden Euro im Jahr – davon würden etwa zwei Milliarden auf Bayern entfallen.