Mit einem feierlichen Festakt wurde kürzlich das in diesem Jahr erste und einzige „neue“ Bauernhaus des Freilandmuseums Bad Windsheim eingeweiht.
Bezirkstagsvizepräsidentin Christa Naaß eröffnete die kleine Feierstunde und überbrachte die Grüße des Bezirks Mittelfranken.
„Das Bauernhaus aus Unterlindelbach ist ein breit gelagerter, eingeschossiger Fachwerkbau und wurde 1695/96, also vor 318 Jahren errichtet“, erläuterte Christa Naaß in ihrer Rede. „Mit seinem mächtigen Baukörper unter dem hohen Satteldach, dem breiten Fachwerkgiebel und seiner mittig angesetzten Eingangstür verkörpert es die repräsentative Bauweise im Gebiet zwischen Erlangen und Forchheim nach dem 30jährigen Krieg.“
Im Gegensatz zu den meisten anderen Gebäuden wird das Bauernhaus nicht vollständig möbliert, sondern bietet einer Dauerausstellung mit Schwerpunkt Kirschanbau Platz.
In den zugehörigen Stallungen werden die beiden Ochsen des Freilandmuseums untergebracht.
Besonders bedankt hatte sich Christa Naaß beim Bezirk Oberfranken, der mit Fördermitteln aus der Oberfrankenstiftung zum Gelingen des Projektes wesentlich beigetragen hat.