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Eine Muskelkranken-Kontaktgruppe zeigt Gesicht

Veröffentlicht am 19.10.2016 in Allgemein

Christa Naaß, Ursula Halsband, Prof. Bernhard Neundörfer

Gerne nahm Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, an der Vernissage der Muskelkranken-Kontaktgruppe in den Ausstellungsräume der Firma Reha  Care in Nürnberg teil.

„Seit Jahren, so Christa Naaß, „verfolge ich die Arbeit der Muskelkranken-Kontakgruppe hier in Nürnberg. Bei allen Gesundheitsmärkten und Veranstaltungen im  Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen war die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke vertreten und Ihre Sprecherin Frau Ursula Halsband ließ es sich nicht nehmen, zusammen mit Ihrem Mann Heinz-Werner nach Weißenburg, Treuchtlingen oder Gunzenhausen zu kommen, um die Gruppen vor Ort zu unterstützen - und „Gesicht“ zu zeigen.“

Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke ist die größte Selbsthilfeorganisation für Muskelkranke und deren Angehörige in Deutschland. Ein Verband der im vergangenen Jahr 50 Jahre alt geworden ist und über 8000 Mitglieder hat. Man weiß, dass es ca. 100.000 Menschen gibt, die von einer Muskelerkrankung – die über 800 Diagnoseformen hat – betroffen sind.

Und deshalb ist es nach Meinung von Christa Naaß wichtig, dass man sich vor Ort organisiert.

Die Muskelkranken-Kontaktgruppe hier in Nürnberg gibt es bereits seit 27 Jahren. Angefangen mit 4 – 6 Personen ist es mittlerweile ein konstanter Kreis von ca. 30 Personen, Helfern und Angehörigen aus Nürnberg und Umgebung.

„So lange teilen Sie schon Freud und Leid miteinander, geben sich Kraft, nicht im Abseits zu stehen, sondern am Leben teilzuhaben und immer zu versuchen, das Beste aus jeder Situation zu machen“, führte Christa Naaß weiter aus. Sie dankte dabei allen Beteiligten, „dass Sie über den Stammtisch Menschen mit Muskelerkrankungen und deren Angehörigen die Möglichkeit geben sich auszutauschen, Familie zu sein und füreinander da zu sein.“ An der Spitze steht Frau Ursula Halsband, die selbst seit über 50 Jahren erkrankt ist, immer offen auf Menschen zugeht, nicht aufgibt, sich einmischt, das Thema Muskelerkrankungen in die Öffentlichkeit bringt und Probleme an die Politik heranträgt.

Ein Beispiel, die Öffentlichkeit zu informieren, ist die Ausstellung unter dem Motto „Gesicht zeigen“. Mit dieser Ausstellung wird gezeigt, dass muskelkranke Menschen trotz der Schwere der Erkrankung, Mut, Zuversicht und Freude am Leben zeigen können. Hier stellen sich Menschen vor – Menschen  die mit der Krankheit leben – ausdrucksvolle Fotos von Walter Pusch und Thomas König!

Abschließend weist die Vizepräsidentin darauf hin, dass der Bezirk seit Jahren im Rahmen der überregionalen Förderung die Beratungsstelle der DGM Landesverband Bayern in Erlangen mit 66.165 Euro jährlich unterstützt.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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