
Christa Naaß bei ihrem Grußwort

Im Titel der Aktion wird beschrieben, dass es keine einmalige Aktion sein kann, denn bis es zu einer barrierefreien Stadt oder einen Landkreis kommt, ist es ein langer Weg.
Es geht darum, den Anspruch auf Gleichberechtigung für alle Menschen in der Lebenswirklichkeit Stück für Stück zu überwinden. Dabei muss beschrieben werden was getan werden muss, damit Menschen mit Behinderung noch stärker als bisher ein Leben in der Gemeinschaft führen können.
Es geht um ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinde, in der Stadt oder im Landkreis. Dabei geht es um Wohnen, Arbeiten, Gesundheit, Freizeit, Kultur und Beweglichkeit im öffentlichen Raum – also um mehr als z.B. einen barrierefreien Zugang oder Absenkung von Gehsteigen.
Es geht um Teilhabe in allen Bereichen und es geht um eine Verbesserung der Wahlmöglichkeiten.
Eines ist auch klar: Alles war in Richtung barrierefreie Stadt angedacht und umgesetzt wird, dient nicht nur Menschen mit Behinderungen sondern allen Menschen. Und weil es um Menschen mit Behinderungen geht, soll auch hier der Grundsatz gelten: Nicht über uns ohne uns!
Christa Naaß betonte noch einmal: Teilhabe ist ein Menschenrecht und muss deshalb umgesetzt werden. Und diese Umsetzung wird es nicht zum Nulltarif geben.
Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden an der Aktion und sprach die Hoffnung aus, dass sich möglichst Viele der Beteiligten auf den Weg zu einem gemeinsamen Prozess der Umsetzung der Barrierefreiheit machen.
Homepage Christa Naaß, Bezirkstag