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Hubschrauberausbildung in Katterbach/Ansbach

Veröffentlicht am 01.09.2009 in Allgemein

Folgendes Schreiben zum Thema Hubschrauber Katterbach hat Christa Naaß gemeinsam mit dem Landtagsvizepräsidenten Herrn Prof. Dr. Peter Paul Gantzer an Verteidigungsminister Jung gesendet.

US-Streitkräfte
hier: Hubschrauberausbildung in Katterbach/Ansbach

Sehr geehrter Herr Minister,

die beiden Unterzeichner haben vor einiger Zeit die Stadt Ansbach besucht. Hierbei wurden auch die Probleme angesprochen, die durch die amerikanische Hubschrauberstaffel in Katterbach entstehen und entstanden sind.

In Katterbach findet zu Ausbildungszwecken ein massiver Nachtflugbetrieb statt. 30 bis 40 Flugbewegungen nachts sind keine Seltenheit. Auch werden die An- und Abflugschneisen nicht immer korrekt eingehalten.

Nun gibt es mit den USA den Wartime-Host-Nation-Vertrag. Nach diesem müssen sich übende Gastländer in Deutschland nach den deutschen Vorschriften richten, in diesem Falle nach den Flugvorschriften. Diese sehen in Deutschland aber nur einen eingeschränkten Nachtbetrieb vor und vor allem das Einhalten von An- und Abflugschneisen.

Wir sehen ebenfalls wie die Stadt Ansbach die massive Lärmbelästigung der Bevölkerung durch den sehr intensiven Flugbetrieb mit großer Besorgnis.

Die Stadt Ansbach hat deshalb einstimmig u. a. beschlossen, auf eine Novellierung der „Allgemeinen Bestimmungen über den Hubschrauberbetrieb an den militärischen Hubschrauberflugplätzen in der Bundesrepublik Deutschland vom 06.11.1995“ resp. den „Besonderen Bestimmungen über den Hubschrauberbetrieb an den militärischen Hubschrauberflugplätzen Ansbach-Katterbach, Erlensee, Illesheim und Wiesbaden-Erbenheim vom 06.11.1995“ hinzuwirken.

Das Ziel der Stadt Ansbach ist hierbei, verbindliche Flugbestimmungen für den militärischen Hubschrauberbetrieb der 12. Kampfluftlandebrigade der US-Armee zu erreichen, die sowohl das so genannte „Gentlemen Agreement“ eines früheren US-Standortkommandanten mit der Stadt Ansbach in rechtlich bindende Wirkung überführen würden als auch darüber hinaus spürbare Entlastungen der Bevölkerung von den Auswirkungen des militärischen Hubschrauberbetriebes zur Folge hätten. Diese weitergehenden Bestimmungen sollen insbesondere zum einen ein Nachtflugverbot zwischen 22.00 Uhr und 6.00 Uhr für den militärischen Hubschrauberflugplatz Ansbach-Katterbach, zum anderen ein kategorisches Überflugsverbot für alle Wohn- und Mischgebiete im Stadtkreis Ansbach enthalten.

Damit von Seiten der Stadt nicht mit jedem der alle zwei Jahre wechselnden Kommandeuren wieder neu verhandelt werden muss, wären wir Ihnen daher dankbar, wenn Sie die US-Armee hierauf hinweisen und erreichen könnten, dass sich auch unsere ameri-kanischen Freunde den deutschen Gepflogenheiten anpassen. Gespräche seitens der Stadt Ansbach mit dem neuen Kommandeur Colonel Doerer, waren leider bis jetzt erfolglos. Aus diesem Grunde bitten wir Sie, die Hubschrauberstaffel „auf Vordermann im deutschen Sinne zu bringen“.
Außerdem bitten wir zu prüfen, ob eine Novellierung der „Allgemeinen Bestimmungen über den Hubschrauberbetrieb vom 06.01.95“ zum Schutze der Bevölkerung vor zu großer Lärmbelästigung möglich und sinnvoll wäre.

Herr Staatssekretär Christian Schmidt als Mittelfranke und Herr Walter Kolbow, MdB, erhalten eine Kopie dieses Schreibens.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, MdL

Christa Naaß, MdL

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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