
Christa Naaß mit den neugewählten JUSO-Vorsitzenden
"Vor über 20 Jahren war ich dabei, als sich damals die Kreis-JUSOS in Treuchtlingen gegründet haben. Jetzt ist der damalige JUSO-Vorsitzende Stefan Fischer Ortsvereinsvorsitzender und Stadtrat von Treuchtlingen“, erinnert Christa Naaß in ihrem Grußwort."Und auch ich selbst habe bei den Jungsozialisten meine politische Laufbahn begonnen".
Sie gratulierte dem neugewählten Vorsitzenden Lukas Gerhardt, Pleinfeld, zusammen mit seinen Stellvertretern Eva-Maria Weber aus Langlau und Sebastian Hartl aus Treuchtlingen und bot ihnen ihre Unterstützung an.
Die Bezirkstagsvizepräsidentin verwies außerdem auf die verschiedenen Möglichkeiten der Jugendförderung durch den Bezirk Mittelfranken und die vielfältigen Aktivitäten des Kreis- und Bezirksjugendrings.
Unterstützen wollen auch der SPD-Kreisvorsitzende Harald Dösel und seine Stellvertreterin Anette Pappler die Jugendorganisation der SPD. „Wir werden gerne Geburtshilfe leisten“, erklärte Anette Pappler. „Aber ich bin sicher, wenn das Ganze erstmal läuft, werden die Jusos ihre Positionen klar und deutlich nach außen vertreten.“ Und Harald Dösel ergänzte: „Politische Jugendarbeit ist sehr wichtig. Denn auch wir in der SPD brauchen das kritische und fordernde Feuer der Jusos.“
„Als Pleinfelder, der sich auch im Ortsverein engagiert, liegt mir die Barrierefreiheit der Bahnhöfe besonders am Herzen“, skizzierte Lukas Gerhardt seine Vorstellungen für die künftige Arbeit. „Aber wir werden darüber hinaus natürlich auch mit anderen Organisationen zusammenarbeiten und uns um Themen wie Inklusion und Umweltschutz kümmern.“
Bei den Jusos engagieren sich junge Menschen zwischen 14 und 35, die für gleiche Bildungsmöglichkeiten, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit eintreten. Sie treten für einen solidarischen Staat ein, für eine lebenswerte Zukunft für alle und die Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen und des Klimas. Zusammen mit befreundeten Jugendorganisationen der Gewerkschaften, sozialen Bewegungen kämpfen sie für ihre Ziele in der jungen Generation. In Jugendbündnissen setzen sie sich beispielsweise für mehr Ausbildungsplätze oder gegen Rechts ein.
„Wir sind sehr froh, dass wir nun auch in Weißenburg-Gunzenhausen aktive Mitstreiter haben“, erklärte JUSO-Bezirksvorsitzender Peter Reiß. „Die Jusos sollen die Möglichkeit wahrnehmen, ihre Meinung zu allen ihnen wichtigen politischen wie gesellschaftlichen Themen zu äußern. Wichtig ist es, sich dabei nicht von vermeintlichen Sachzwängen verunsichern zu lassen. Dann nur so können wir dazu beitragen, Visionen einer besseren Zukunft zu entwickeln und die Welt so zu gestalten, dass sie auch in 200 Jahren noch lebenswert ist.“

