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Mali-Hilfe leistet Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit

Veröffentlicht am 29.04.2009 in Allgemein

- Christa Naaß wieder in den Vorstand gewählt -

Der alte und neue Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Entwicklungshilfe Mali e.V. (LAG Mali) heißt Stefan Schuster, Landtagsabgeordneter aus Nürnberg. Als Beisitzerin wurde die mittelfränkische Bezirksvorsitzende und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christa Naaß ebenfalls wieder in den Vorstand gewählt. Die LAG Mali e.V. engagiert sich seit Beginn der 1980er Jahre nach dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Mali. In direkter Zusammenarbeit mit Projekten, die an den Grundbedürfnissen der Bevölkerung orientiert sind, leistet die LAG Mali e.V. einen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit. Ihr Ziel ist es, die Lebenssituation der Menschen in der Sahelregion dauerhaft zu verbessern. Dazu plant der Vorstand weitere Projekte in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. „Das Projekt in der Kommune Dombila umfasst drei Teilbereiche“, erläutert Christa Naaß:
  • Ernährungssicherung – in zwei Dörfern (N´Galamadibi und Awala)
  • Ressourcenschutz in 11 Dörfern
  • Einkommensverbesserung der Bevölkerung in drei Dörfern / Förderung des Gartenbaus (in Djinidiebougou, Toulabougou, N´Galamadibi)
Die Kommune Dombila ist ca. 50 km von der Hauptstadt entfernt und gehört zur Kreisstadt Kati. Die Dörfer sind in der Regenzeit kaum erreichbar und durch einen Fluss von der Außenwelt regelrecht abgeschnitten. Nur 2 % der Familien können selbst ihre Ernährung durch Eigenanbau sicherstellen. Alle anderen müssen den Getreidebedarf für mindestens 3 Monate zukaufen. Eine Konsequenz daraus ist, dass junge Erwachsene abwandern und dadurch die Situation noch verschärfen. Ohne technischen Einsatz und Düngemittel, Bodenbearbeitung kommt es nur zu geringen Erträgen. Im Rahmen des geplanten Projektes sollen zwei Getreidebanken (Lagerhäuser) errichtet werden, in denen Getreide nach der Ernte günstig aufgekauft und eingelagert wird. Der Bevölkerung wird die Möglichkeit gegeben, hier das Getreide vor der Regenzeit zu günstigen Preisen vor der Regenzeit zu kaufen. Weiter sollen pro Dorf je zwei Zugtiere und Pflüge für die bereits organisierte Frauenvereinigung und die Vereinigung der jungen Erwachsenen bereitgestellt werden. Problematisch ist in der Region der unkontrollierte und übermäßige Holzeinschlag in den Wäldern der Kommune. Die nicht weit entfernte Hauptstadt hat einen hohen und wachsenden Bedarf an Holz und Holzkohle, und dadurch eine Einnahmequelle für die Bewohner. Mit diesem Teilbereich des Projektes soll zu einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen beigetragen werden. Es sollen Sensibilisierungsmaßnahmen vorgenommen werden, eine lokale Konvention erarbeitet und zwei Baumschulen angelegt werden. Auch soll die Einführung von Energiesparöfen den Brennstoffverbrauch reduzieren. Ebenso sollen Schulungen zur Alphabetisierung das ganze unterstützen. Mit der Unterstützung des Gemüseanbaus in den Dörfern sollen vor Ort nicht nur die ökonomischen Bedingungen sondern zugleich die quantitativen und qualitativen Ernährungsbedingungen verbessert werden. Im Projekt sind 210 Gärtnerinnen und Gärtner beteiligt. Es ist in den drei Dörfern die Anlage und Einfriedung von jeweils einem neuen Garten mit 1 ha Anbaufläche vorgesehen. Das Grundstück wird vom Dorf gestellt. In jedem Garten werden vier Brunnen mit großem Durchmesser gegraben sowie Gartengeräte, Saatgut und Karren als Transportmittel zur Vermarktung bereitgestellt. Jeder Garten wird von 70 Dorfbewohnern – 50 Frauen und 20 Männer - genutzt. Sie bilden zwei Komitees zum Management der Rücklagen, jeweils eines für die Männer und eines für die Frauen, mit getrennten Kassen. Dieses Projekt wurde von VIDE, einer Partnerorganisation der Mali-Hilfe, vorgeschlagen und wird von dieser vor Ort betreut.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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