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Mittelfranken als Modellregion für Energiewende

Veröffentlicht am 23.07.2012 in Allgemein

: Prof. Dr. Thomas Hamacher, MdL Christa Naaß, MdL Natascha Kohnen, Prof. Dr. Jörg Kapischke, Hochschule Ansbach

MdL Christa Naaß lud zusammen mit der SPD-Landtagsfraktion zur Infoveranstaltung „Baye-rische Stromversorgung 2022“ in die Hochschule Ansbach

„50% Strom aus regenerativen Energien in Bayern sind ohne Kernenergie möglich. Man muss es nur wollen.“ Das Ergebnis der im Auftrag der SPD-Landtagsfraktion durchgeführten Energiestudie ist eindeutig, darin sind sich die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Natascha Kohnen, die Haundorfer Landtagsabgeordnete und Einladende zum Ansbacher Infoabend Christa Naaß und Professor Dr. Thomas Hamacher, der Verfasser der Studie, einig.

„Die Energiewende ist das anspruchsvollste wirtschafts- und umweltpolitische Projekt Bayerns“, erläuterte Christa Naaß bei ihrer Begrüßung am vergangenen Donnerstag den weit über 100 interessierten Zuhörern, die sich in der Hochschule in Ansbach eingefunden hatten, um sich die Details zur Energiestudie aus berufenem Munde, nämlich von Verfasser Professor Dr. Thomas Hamacher selbst, anzuhören und erläutern zu lassen.

Wenn 2022 in Bayern das letzte Atomkraftwerk endgültig vom Netz gehen soll, müssten schon jetzt erhebliche Anstrengungen beim Ausbau erneuerbarer Energien unternommen werden, erläuterte Dr. Hamacher. „Erfolgt ein Ausbau der Photovoltaik um 20 Gigawatt, der Biomasseenergie um 33% über dem Stand des Jahres 2010, eine erhöhte Nutzung der Wasserkraft um 14% und einer Nutzung der Geothermie in einer Größenordnung von 100 Megawatt, dann ist ein Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung in Bayern von über 50% möglich.
Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Nutzung der Windenergie.“, erklärte Hamacher in seinem Vortrag. Das allerdings sei bei den weithin sichtbaren Windenergieanlagen oftmals problematisch, obwohl auch in Bayern erhebliche Windpotenziale vorhanden seien, betonte er.
„Hier sind die Bürger vielfach nicht richtig mitgenommen worden, Mythen sind entstanden, die es auszuräumen gilt“, erklärte Natascha Kohnen. „Auch wenn es schwierig ist, müssen wir über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg zusammenarbeiten.“
„Die Einbindung der Bürger in die Pläne für den Ausbau erneuerbarer Energien ist eine zwingende Voraussetzung für den weiteren Erfolg. Der Bürger muss als Experte für seine Gemeinde ernst genommen werden.“, ergänzt der Referent.

Hamacher sieht den Königsweg zur Abkehr von der Atomenergie in virtuellen Kraftwerken, dem Zusammenschalten vieler kleiner Anlagen mit Hilfe von Computern zu einem als Einheit wirkenden Erzeuger. Um Angebot und Nachfrage auszugleichen, müssten Kopplungsstrategien und Speichertechnologien wie Wasserstoff oder Druckluft entwickelt und ausgebaut werden.

„Eine der Schlussfolgerungen der Studie lautet, dass die Energieplanung Eingang in die Stadt- und Raumplanung finden soll und eine verstärkte Zusammenarbeit der verschiedenen Gebietskörperschaften vonnöten ist“, erläutert Christa Naaß, Mitglied des Haushaltsausschusses. „Die entscheidende Tolle kommt dabei den Kommunen zu. Sie sind nicht nur Planungsträger bei der Ansiedlung von Erneuerbare-Energie-Anlagen, sondern können auch selbst Anlagen errichten. Bei den umfangreichen Aufgaben, die hier von den Kommunen zu erledigen sind, benötigen diese aber auch entsprechende Unterstützung.“

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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