Christa Naaß fordert Aufnahme in das Bayerische Naturschutzgesetz
Durch den Geschäftsführer des Naturparks Altmühltal wurde Christa Naaß, stv. Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion darauf aufmerksam, dass bei der Novellierung des Bayer. Naturschutzgesetzes im Gegensatz zum Bundesgesetz kein Hinweis auf die besondere Rolle der Naturparke für die Regionalentwicklung vorgesehen ist.
Im Rahmen einer Anfrage hatte sich die Haundorfer Abgeordnete daraufhin an die Staatsregierung gewandt, vor allem auch aus der Sorge heraus, dass der Zugang zu den Fördertöpfen der EU im Bereich der Regionalentwicklung dadurch verloren geht und eine Benachteiligung Bayerischer Naturparke zu denen in anderen Bundesländern entsteht.
Auch der Naturparkverband Bayern hat im Rahmen der Verbändeanhörung zur Neuregelung des Bayer. Naturschutzgesetzes gefordert, die besondere Eignung von Naturparks für die Regionalentwicklung in das Gesetz aufzunehmen.
In einem Schreiben an den bayer. Umweltminister unterstützt Christa Naaß diese Forderung ausdrücklich. Die Rolle der Naturparke für die regionale Entwicklung ist immens. So birgt zum Beispiel der Naturpark Altmühltal mit der Juralandschaft, seinen Wanderwegen und der Altmühl selbst ein großes nationales und internationales geologisches Potential, einen immensen Erholungswert und Tourismusfaktor. Diese Entwicklung muss dringend weiter gestärkt und ausgebaut werden.
Auch wenn eine Förderung aus EU-Mitteln nicht direkt durch die Erwähnung des Begriffes „Regionalentwicklung“ im Gesetz bedingt ist, erfuhr die Abgeordnete vom zuständigen Ministerium, „wäre die Aufnahme dessen in das Bayer. Naturschutzgesetz ein wichtiges und wünschenswertes Signal“, so Christa Naaß.