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Reaktivierung der Bahnstrecken Dombühl-Nördlingen-Gunzenhausen

Veröffentlicht am 02.08.2012 in Allgemein

Christa Naaß zur heutigen Vorstellung der Machbarkeitsstudie und Potenzial-prognose für eine Reaktivierung der Bahnstrecken Dombühl-Nördlingen-Gunzenhausen

Enttäuscht reagiert die Haundorfer Landtagsabgeordnete Christa Naaß bei der heutigen Vorstellung der Machbarkeitsstudie auf das Ergebnis der Potenzialprognose im Landratsamt Ansbach durch den VGN.

Bei ihren Ausführungen hob sie das jahrzehntelange parteiübergreifende, landkreis- und bezirksübergreifende Bemühen hervor, die Bahnstrecken Dombühl-Nördlingen-Gunzenhausen wieder zu reaktivieren, nachdem 1985 der letzte Personenzug von Gunzenhausen nach Nördlingen fuhr.

Sie erinnerte an die Gründung der Interessengemeinschaft „Reaktivierung der Bahnstrecken“, an der sich 14 Kommunen beteiligt haben. „Ziel einer Reaktivierung soll zum einen die Stärkung unseres strukturschwachen Raumes sein, eine sinnvolle Ergänzung der S-Bahn-Linie darstellen, das Prinzip „Verlagerung vom Auto auf die Schiene“ dadurch befördert und vor allem eine Verbesserung der Stadt-/Landverbindung erreicht werden.

Mit dem Vorschlag, sich nur auf die Bahnlinie Dombühl-Dinkelsbühl zu konzentrieren, kann sich die Abgeordnete nicht zufrieden geben. Sie freut sich zwar über diese positive Teilentscheidung, hob aber hervor, dass zur besseren Erreichbarkeit des Fränkischen Seenlandes unbedingt ein besser ausgebauter SPNV gehört. Die Reaktivierung der Strecke von Nördlingen über Oettingen, Wassertrüdingen nach Gunzenhausen und Pleinfeld gehört ihrer Meinung nach unbedingt dazu.

Es sollte deshalb nochmals überprüft werden, ob bei den vorgelegten Zahlen (1020 Fahrgäste im Jahr 2010, prognostizierte 910 Fahrgäste im Jahr 2020) auch die Entwicklung des Fränkischen Seenlandes ausreichend mit einbezogen wurde. Gerade der Fahrradtourismus (mit der Kombination Bahn-Fahrrad), auf dessen Entwicklung gerade im Bereich E-Bike das Wirtschaftsministerium großen Wert legt, ist nach Meinung der Abgeordneten nicht ausreichend berücksichtigt.

Ebenso sollen die Angebote im Bereich Kulturtourismus von den Gästen im Fränkischen Seenland künftig nicht nur per Auto, sondern auch mit dem Zug erreicht werden können. „Da gehören die Angebote in Wassertrüdingen, Oettingen und Nördlingen genauso dazu“, argumentiert Christa Naaß. „Umgekehrt möchten Gäste aus dem Donau-Ries ebenso gerne die Angebote des Fränkischen Seenlandes nutzen“.
Nicht umsonst hat der Bürgermeister von Wassertrüdingen auf die für 2019 geplante Kleine Landesgartenschau und auf das vorhandene Fahrradhotel verwiesen.

„Mit der alleinigen Festlegung auf die Reaktivierung der Strecken Dombühl-Dinkelsbühl, nimmt das Bayer. Wirtschaftsministerium dieser Region eine wichtige Chance der Weiterentwicklung“, kritisiert die Abgeordnete und kündigt weitere landkreis- und bezirksübergreifende Aktivitäten an.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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