SPD Ortsverein Mengkofen

Starke Stimmen fürs Aitrachtal

Downloads

Wahlprogramm

Schmaler Silberstreif am Horizont

Veröffentlicht am 15.04.2008 in Allgemein

Leichte Zunahme bei den Einstellungszahlen im Öffentlichen Dienst - Sprecherin für Fragen des Öffentlichen Dienstes sieht große Versäumnisse der vergangenen Jahre

Auch der heutige Bericht des Landespersonalausschusses zeigt nach Meinung der stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses für Fragen des Öffentlichen Dienstes, Christa Naaß, auf, dass die CSU-Staatsregierung in Sachen "Nachwuchsgewinnung" große Versäumnisse zu verantworten hat. Vor allem durch die rücksichtslose Kürzungs- und Sparpolitik der Jahre 2003 und 2004 seien massive Fehlentwicklungen bei der Einstellungen von Beschäftigten in den öffentlichen Dienst entstanden. 2006 hätten sie auf dem Stand von 1998/1999 gelegen, so die Abgeordnete.

„Eine Verwaltung ohne Nachwuchs ist aber eine Verwaltung ohne Zukunft", stellt Naaß fest. Auf Dauer könnten die vielfältigen Aufgaben, die der Staat für seine Bürgerinnen und Bürger zu erfüllen habe, nicht erledigt werden, wenn immer mehr Personal abgebaut werde. Die Einstellungszahlen für den mittleren Dienst zeigen die negative Entwicklung der vergangenen Jahre drastisch auf: Im staatlichen Bereich wurden im Jahr 2006 nur 176 Bewerberinnen und Bewerber eingestellt, im Jahr 1993 waren es noch 1373. „Der Freistaat Bayern bildet nur noch zwölf Prozent dessen aus, was er im Jahr 1993 bei Amtsantritt Stoibers ausgebildet hat", stellt Naaß fest.

Für die Jahre 2008 und 2009 sei erfreulicherweise wieder eine leichte Zunahme der Einstellungen zu verzeichnen, die aber bei weitem nicht die große Lücke schließe, die durch anstehende Pensionierungen entstehe. Am Beispiel der Allgemeinen Inneren Verwaltung zeigte Christa Naaß diese Fehlentwicklung auf: In den nächsten zehn Jahren gehen 1002 Beschäftigte in diesem Bereich in den Ruhestand, aber es werden derzeit pro Jahr für diese Verwaltung nur etwa 17 Personen eingestellt. „Das reicht nicht aus, um die große Lücke zu schließen", kritisiert die SPD-Abgeordnete.

Für den gehobenen Dienst sehe es auch nicht viel besser aus, stellt Naaß fest. Wurden im Jahr 2006 den staatlichen Verwaltungen nur 294 Bewerber zu gewiesen, so ist in den Jahren 2008 und 2009 ebenfalls eine leichte Zunahme zu verzeichnen. Doch im Vergleich mit den Einstellungszahlen aus dem Jahr 1993, als 1535 Bewerber und Bewerberinnen eingestellt wurden, sei dies wenig. Derzeit würde im gehobenen Dienst um 81 Prozent weniger ausgebildet als im Jahr 1993. „Das ist eine Mangelverwaltung", die sich nach Meinung von Christa Naaß der Freistaat Bayern auf Dauer nicht leisten könne, ohne dass die Qualität der Arbeit leide.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

Instagram

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Shared post on

Instagram

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Shared post on

Webseite der BayernSPD BayernSPD-Landtagsfraktion