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Schülerinnen und Schüler sind keine Versuchskaninchen!

Veröffentlicht am 28.01.2010 in Allgemein

SPD-Landtagsfraktion fordert sofortige Verbesserung der Lernbedingungen in der Oberstufe des G8

Im laufenden Schuljahr erreichten die ersten Schülerinnen und Schüler des G8 die neue gymnasiale Oberstufe und schon nach dem ersten Halbjahr wird deutlich, dass hier dringende Reformen nötig sind. Nicht umsonst wenden sich immer mehr Schüler an die Abgeordneten mit der Bitte um Unterstützung.

„Es ist inakzeptabel, dass die CSU/FDP Regierung den Reformbedarf an der Oberstufe leugnet und somit Schüler und Schülerinnen sowie Lehrerinnen und Lehrer und Eltern als Versuchskaninchen für die reformierte Oberstufe missbraucht werden.“, kritisiert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christa Naaß. „Mit jedem Tag, mit dem die Staatsregierung und die CSU/FDP-Mehrheit im Landtag tatenlos zuschaut, verschlechtern sich die Bildungschancen der Schülerinnen und Schüler in der reformierten gymnasialen Oberstufe auf einen guten Schulabschluss. Mit jedem Tag des ‚Nichtstuns' nimmt die CSU/FDP Regierung die schlimmen Zustände an der gymnasialen Oberstufe billigend in Kauf."

Daher fordert die SPD-Landtagsfraktion in einem Dringlichkeitsantrag die Überarbeitung der Lehrpläne, die Minimierung der Stofffülle und der Prüfungsdichte nach der Maßgabe „Qualität statt Quantität“. Dazu sind den Schulen unverzüglich Maßnahmen zur Entlastung anzubieten. Dazu gehören unter anderem die Verkleinerung der Klassengrößen und Kursgrößen durch Zuschaltung von mehr Lehrerstunden und dem Einsatz von zusätzlichem pädagogischem Personal, die Anpassung der Leistungsdefinition in den vierstündigen Grundlagenfächern Deutsch, Mathematik und fortgesetzte Fremdsprache gegenüber den Leistungskursen im G9, sowie die unverzügliche Reduzierung des verpflichtenden Anteils der Lerninhalte und damit die Möglichkeit der Schwerpunktsetzung.

Neben den rein fachlichen Problemen sieht Christa Naaß aber auch soziale Schwierigkeiten: Durch die Menge der wöchentlichen Schulstunden und das ohne Zweifel erforderliche Nacharbeiten zu Hause steigt die wöchentliche Schulbelastung der Schülerinnen und Schüler enorm an. Zeit für Erholung, Freizeit, Ehrenamt, Sport und Familienleben ist nicht mehr vorhanden. „Auch aus diesem Grund muss der Lehrplan überarbeitet werden und von Seiten der Staatsregierung für eine bessere Ausstattung mit Lehrkräften gesorgt werden“.

Nach Meinung der Haundorfer Abgeordneten ist die reformierte Oberstufe bereits jetzt gescheitert und muss schleunigst überarbeitet werden. „Leider hilft auch das den derzeitigen Oberstufenschülerinnen und –schülern nicht weiter“, bedauert Naaß. „Sie brauchen kurzfristige Sofortmaßnahmen wie die unverzügliche Erstellung von realistischen Musterabituraufgaben für den ersten Abiturjahrgang im G8“.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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