
links: Friedrich Uebel und Bertraud Bößl
-Würdigung von Helfern aus dem Unterbezirk Ansbach -
Bei einem Empfang im Rahmen des Kleinen Landesparteitages der BayernSPD würdigte Landesvorsitzender Florian Pronold den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den vergangenen Monaten und dankte ihnen mit einer Urkunde. Mit unter den Ausgezeichneten waren Friedrich Uebel und Bertraud .Bößl aus Gräfensteinberg.
Die BayernSPD begreift die Integration der Flüchtlinge als historische Chance. Die 100 Delegierten, darunter die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß, Bürgermeister Lutz Egerer, KV-Vorsitzender Norbert Dumler und SPD-Geschäftsstellenleiter Michael Rehbogen verabschiedeten einstimmig einen entsprechenden Leitantrag. Darin stellt der Landesverband klar: Am Grundrecht auf Asyl wird nicht gerüttelt. Klare Kante zeigte der Parteitag auch gegen die rechte Hetze von AfD, Pegida und Co.
Pronold machte auch deutlich: Für die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge sind große Anstrengungen erforderlich. "Es ist eine Schande, dass Hamburg mehr Sozialwohnungen hat als Bayern. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für alle. Denn wir dürfen in der gegenwärtigen Situation nicht die Schwächsten der Gesellschaft gegeneinander Ausspielen. Wir akzeptieren nicht, dass Arme gegen Ärmere ausgespielt werden, nicht die alleinerziehende Mutter gegen die Asylbewerber. Wir kümmern uns um alle, die Hilfe brauchen."
Der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs verwies darauf, dass den Sozialdemokraten Integration gelingt, "weil uns ein Wertekompass und eine Haltung eint. Wir behandeln flüchtende Menschen so, wie wir in vergleichbarer Situation auch behandelt werden möchten." Er forderte aber auch auf: alle Kraft den Kommunen, damit die Integrationsleistung auch gelingen kann.
Die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Präsidiumsmitglied der BayernSPD Christa Naaß forderte die CSU-Staatsregierung auf, ihr Versprechen endlich einzulösen, dass die Kommunen nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben. Die bayerischen Bezirke rechnen für 2016 nämlich mit 103 Millionen Euro Ausgaben für unbegleitete junge Flüchtlinge, davon alleine fast 8 Mio Euro für Mittelfranken, die nicht vom Freistaat übernommen werden. "In allen anderen Bundesländern ist dies der Fall - nur in Bayern nicht!", so Christa Naaß.

