Meine Stimme für Vernunft!

 

SPD OV 2016


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

herzlich willkommen auf der Internetseite des SPD-Ortsverein Mengkofen!

Wir wollen Sie hier über die politische Arbeit und unsere Aktivitäten im SPD-Ortsverein aktuell informieren. Sie sind herzlich eingeladen, uns Ihre Anfragen und Anregungen zukommen zu lassen. Natürlich freuen wir uns, wenn Sie sich selber ebenfalls zusammen mit uns für eine sozial gerechte Politik für alle Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde und im Landkreis Dingolfing-Landau engagieren wollen.
Der SPD-Ortsverein Mengkofen freut sich auf Ihren Beitrag zur Stimme für Vernunft!

Ihr,

Alexander Reiser
Vorsitzender
SPD OV Mengkofen

 

 

23.05.2018 | Presse von Bernhard Roos

BGH-Urteil zu Dashcams nicht ausreichend

 

MdL Roos fordert Grundsatzentscheidung

Vor einer Woche hat der Bundesgerichtshof in einer Einzelfallentscheidung die Aufnahme einer sogenannten Dashcam (Kamera, die während der Fahrt das Geschehen frontal aufzeichnet) als zulässiges Beweismittel erklärt. SPD-MdL Bernhard Roos befürwortet dieses Urteil, sieht aber Kritikpunkte.

„Der Bürger wird weiter in einer Grauzone gelassen. Statt die Gerichtsverwertbarkeit von Dashcam-Aufnahmen im Straßenverkehr eindeutig zu regeln, hängt sich der Bundesgerichtshof weiter an Einzelfallentscheidungen auf.“, bemängelt der Abgeordnete. Zwar biete das Urteil Potenzial eines Präzedenzfalles, so Roos weiter, doch verweist der BGH bei der Frage der Verwertbarkeit von Dashcam-Aufzeichnungen klar auf die „Interessen- und Güterabwägung nach den im Einzelfall gegebenen Umständen“. „VerkehrsteilnehmerInnen haben damit immer noch keine Gewissheit ob der Beweiskraft ihrer Videoaufnahmen“, kritisiert Roos. „Es muss eine klare Regelung her. Wenn eine Videoaufzeichnung die Unschuld eines Unfallbeteiligten stützt oder gar nachweist, muss diese im Sinne der Gerechtigkeit anwendbar sein.“ Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte laut Roos von einer Dashcam auf eine sogenannte „Crash-Cam“ umsteigen. Diese zeichnet lediglich das Unfallgeschehen in einem kurzen Zeitfenster auf und überschreibt die Speicherdaten ständig. So wird auf eine „permanente anlasslose Aufzeichnung des gesamten Geschehens“ verzichtet, die laut BGH nicht erforderlich sei.

Bei dem vorliegenden Fall handelte es sich um einen Unfall, bei dem zwei Fahrzeuge beim zweispurigen Linksabbiegen kollidierten. Eine Dashcam-Aufnahme sollte zeigen, wer seine Spur verlassen und damit den Unfall verursacht hatte. Während das zuständige Landgericht sich zunächst auf das Datenschutzrecht berief und die Videoaufzeichnung für unzulässig erachtete, hat das BGH diese Entscheidung verworfen.

 

18.05.2018 | Unterbezirk von SPD KV Dingolfing-Landau

Hartmut Manske bleibt Vorsitzender der SPD-Senioren

 

Hartmut Manske bleibt Vorsitzender der SPD-Senioren

Unterbezirkskonferenz der SPD-AG 60plus Rottal-Inn/Dingolfing-Landau

 

Malgersdorf-Heilmfurt.

Bei der SPD-Unterbezirkskonferenz der Arbeitsgemeinschaft AG 60plus der Senioren in der SPD der Landkreise Rottal-Inn und Dingolfing-Landau im Brauereigasthof Büchner in Heilmfurt konnte Vorsitzender Hartmut Manske am Mittwoch wieder viele Genossinnen und Genossen begrüßen. Namentlich begrüßte er die frisch wieder gewählte Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Unterbezirk Rottal-Inn/Dingolfing-Landau Maria Manske, die Leiterin der SPD-Geschäftsstelle in Eggenfelden Maria Bellmann und die beiden SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Jürgen Rampmaier (Rottal-Inn) und Dr. Bernd Vilsmeier (Dingolfing-Landau).

 

60plus-Vorstandschaft im SPD-Unterbezirk PAN/DGF: Dr. Jürgen Rampmaier (SPD-Kreisvorsitzender Rottal-Inn), Maria Manske (Schriftführerin), Klaus Huber (stellv. Vorsitzender), Hartmut Manske (Vorsitzender), Horst Juhr (stellv. Vorsitzender), Leni Obermeier (stellv. Vorsitzende), Dr. Bernd Vilsmeier (SPD-Kreisvorsitzender Dingolfing-Landau) und Maria Bellmann (Leiterin SPD-Geschäftsstelle).

 

Eingangs gingen die beiden SPD-Kreisvorsitzenden Rampmaier und Vilsmeier auf die bevorstehen Landtagswahlen in Bayern ein. Welche furchtbare Angst die CSU-geführte Staatsregierung vor der Landtagswahl im Herbst hat, zeigen die Panikreaktionen von Neu-Ministerpräsident Söder, erklärte Vilsmeier. Da wird jedem nun alles versprochen. Plötzlich Milliarden da, um sie breit übers Land zu verstreuen. Es gibt zusätzliche Stellen Polizisten, Richter und Pflegeplätze, als ob dies brandneue Probleme wären. Dazu räumt der neue Ministerpräsident umstrittene Themen noch schnell ab, für die er gestern noch gekämpft hat. Da fragt man sich schon, warum denen erst jetzt ein halbes Jahr vor der Wahl das Regieren in den Sinn kommt, fragt sich Vilsmeier, obwohl die schon seit 61 Jahren regieren, zumeist mit absoluter Mehrheit. Souveränität sieht jedenfalls anders aus, so Vilsmeier.

Neben den Themen Wohnen, Arbeit, Familie, Bildung und Pflege, ist für Vilsmeier als aktiven SPD-Kommunalpolitiker ein Hauptpunkt im kommenden Landtagswahlkampf, dass der Freistaat Bayern immer noch kein Tariftreuegesetz bei der Auftragsvergabe von öffentlichen Aufträgen hat, als eines der letzten Bundesländer. Dies ist wichtig, damit Firmen, die sich an die Regeln halten nicht am Ende die Dummen sind und nicht an öffentliche Aufträge kommen, weil sie von Firmen mit Dumpinglöhnen und Sub-Sub-Sub-Unternehmern unterboten werden. Dazu brauchen die Kommunen endlich eine ordentliche finanzielle Ausstattung, fordert Vilsmeier, damit sie nicht immer als Bittsteller vor der Staatsregierung den Kotau machen müssen, damit sie einige Zuschüsse bekommen.

Nach dem ausführlichen Tätigkeitsbericht, den Schriftführerin Maria Manske vortrug, der die vielen thematischen Veranstaltungen der AG 60plus seit 2016 Revue passieren ließ, konnte die Vorstandschaft entlastet werden. Die Neuwahlen der AG 60plus-Vorstandschaft gingen unter der Leitung von Bernd Vilsmeier zügig von statten, unterstützt von Maria Bellmann. das Ergebnis: Vorsitzender bleibt, einstimmig wiedergewählt, Hartmut Manske. Ebenfalls einstimmig gewählt wurden die drei Stellvertreter Leni Obermaier, Horst Juhr und Klaus Huber. Schriftführerinnen bleiben Maria Manske und Gaby Scholz. Als Beisitzer unterstützen Franz Adam, Hans-Peter Brodschelm, Siegfried Galle, Herbert Kanzelsberger, Musa Kirbas, Hermann Leipold, Jürgen Rampmaier, Rainer Schäfer, Reinhard Schaffer, Alois Scheier, Anton Schleifer, Karl-Heinz Spitzendobler, Hugo Steiner, Josef Vilsmeier, Rudi Werner die Vorstandschaft.

Des Weiteren wurden die Delegierten zur Bezirkskonferenz der AG 60plus gewählt: Delegierte sind Maria Manske, Hartmut Manske, Horst Juhr, Leni Obermeier, Klaus Huber, Josef Vilsmeier, Hermann Leipold, Herbert Kanzelsberger, Gaby Scholz, Jürgen Rampmaier, Siegfried Galle, Franz Adam. Ersatz sind: Hans-Peter Brodschelm, Karin Lehner, Musa Kirbas, Hugo Steiner, Anton Schleifer, Rainer Schäfer, Reinhard Schaffer, Alois Scheier. Als Delegierte zur AG 60plus-Landeskonferenz fahren: Hartmut Manske, Maria Manske, Horst Juhr. Ersatz sind Klaus Huber, Leni Obermeier, Hermann Leipold, Rainer Schäfer.

In seinem Schlusswort bedankte sich Hartmut Manske bei den anwesenden und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. Als nächster Termin wird eine Veranstaltung mit den Landtags- und Bezirkstagskandidaten geplant.

15.05.2018 | Presse von Bernhard Roos

Bayerische Landesstiftung gibt Zuschüsse bekannt

 

MdL Roos freut sich über Unterstützung für Projekte in seinem Betreuungsgebiet

Die Bayerische Landesstiftung hat die Vergabe von Fördermitteln beschlossen. Im Landkreis Passau wurden Zuschüsse für drei Projekte bestimmt. Darunter ist die katholische Pfarrkirchenstiftung Obernzell, welcher zur Außenrenovierung der Nebenkirche St. Margaretha ein Zuschuss in Höhe von 10.000 Euro bewilligt wurde. Dem Markt Hofkirchen wird zur Instandsetzung des Daches der Burgkapelle St. Georg in Hilgartsberg ein Zuschuss in Höhe von 8.200 Euro gewährt. Im Landkreis Rottal-Inn werden fünf Projekte mit Mitteln aus dem Fördertopf der Bayerischen Landesstiftung unterstützt, darunter auch private Anträge. Die höchste Summe geht an den Zweckverband Niederbayerische Freilichtmuseen. Er erhält zum Wiederaufbau des Hafneranwesens "Görgenmannsölde" aus Kleinbettenrain im Freilichtmuseum Massing ein Zuschuss in Höhe von 90.000 Euro. Im Landkreis Freyung-Grafenau wurde einem Antrag stattgegeben. Die katholische Pfarrkirchenstiftung St. Maria Magdalena bekommt zur Innenrenovierung der Pfarrkirche in Oberkreuzberg ein Zuschuss in Höhe von 34.000 Euro zugesprochen.

 

15.05.2018 | MdB und MdL von SPD KV Dingolfing-Landau

Leidenschaftliches Plädoyer für Frieden, Freiheit und Demokratie

 

Leidenschaftliches Plädoyer für Frieden, Freiheit und Demokratie

Markus Rinderspacher MdL erinnert an 100 Jahre Freistaat Bayern

Dingolfing-Landau.

Vor 100 Jahren, am 8. November 2018, hat Kurt Eisner die Demokratie ausgerufen: „Bayern ist fortan ein Freistaat“. Für die Stärkung dieser Demokratie hat Markus Rinderspacher MdL, der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bayerischen Landtag, auf Einladung der SPD-Landtagskandidaten Florian Huber und Bernd Vilsmeier am gestrigen Montagabend im Postbräu-Saal in Dingolfing ein leidenschaftliches Plädoyer für Frieden, Freiheit und Demokratie gehalten. Sie sei „die beste Staatsform, die wir auf bayerischem Boden je hatten“ und stehe für Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit.

 

Freuten sich über ein leidenschaftliches Plädoyer von Markus Rinderspacher MdL (2.v.re.) für Frieden, Freiheit und Demokratie: (v.li.) Dr. Bernd Vilsmeier, Martin Rapke, Udo Egleder, Florian Huber, Heinrich Trapp.

 

Über 100 000 Menschen hatten sich im November 1918 zu einer Großkundgebung auf der Münchner Theresienwiese versammelt – die größte Demonstration in Bayern bis heute. Da es damals noch keine Lautsprecher gab, mussten viele Multiplikatoren den weiter hinten stehenden Menschen die Reden wiederholen, schilderte Rinderspacher eindrucksvoll die Geschehnisse. Mit dem Freistaat und der Demokratie wurden damals das allgemeine freie Wahlrecht für Männer und Frauen sowie der Acht-Stunden-Tag eingeführt.

Umso mehr schmerzt Rinderspacher die wachsende Demokratie-Verdrossenheit. Zwar gestand er bei einigen Themen „handfeste politische Mängel“ ein. Doch Demokratie bedeute eben auch gleiche Rechte und Pflichten für alle, der Bürger befinde sich mit der Regierung auf Augenhöhe, jeder könne sich in den politischen Diskurs einbringen. Dies stehe ganz klar im Gegensatz zur monarchistisch geprägten Haltung „Wir da unten, die da oben.“

Die Konsequenz für den SPD-Fraktionsführer im Landtag: Das republikanische Bewusstsein der Bürger muss stärker gefördert werden. Die SPD fordert deshalb für heuer einen gesetzlichen Feiertag zum 100. Jubiläum des Freistaats am 8. November 2018 – ähnlich wie vergangenes Jahr am Reformationstag. Die republikanische Erinnerungskultur komme zu kurz, „Bayern geht zu lax mit seiner Geschichte um“, kritisierte der Oppositionsführer.

Im Gegensatz zu Frankreich, wo es an vielen Orten einen „Place de la Republique“, einen Platz der Republik, gebe, erinnerten in Bayern Straßennamen wie Ludwigsstraße oder Luitpoldplatz eher an monarchistische Zeiten. Rinderspacher forderte daher, mehr Persönlichkeiten zu würdigen, die für die freiheitliche Demokratie in Bayern stehen. „Wo sind die Kurt-Eisner-Plätze oder die Wilhelm-Hoegner-Straßen?“, so Rinderspacher. Dr. Wilhelm Hoegner, der Vater der Bayerischen Verfassung, der bei seiner Rückkehr aus dem Schweizer Exil bereits einen Entwurf für die heutige Bayerische Verfassung in der Tasche hatte und 1945 bis 1946 sowie 1954 bis 1957 Bayerischer Ministerpräsident war.

In seinem Vortrag hat Markus Rinderspacher immer wieder die Verdienste der Sozialdemokraten und der Sozialdemokratischen Partei in Bayern herausgestrichen. Zugleich plädierte er aber vehement für die Stabilisierung der Demokratie als „Edelstein des gesellschaftlich organisierten Zusammenlebens“.

 

Markus Rinderspacher MdL fordert den 100. Jahrestag des Freistaates Bayern am 8. November zum Feiertag zu machen.

 

Eine kritische Bilanz zur CSU-Politik zog Dr. Bernd Vilsmeier, SPD-Kreisvorsitzender und niederbayerischer SPD- Landtagskandidat: Unterbesetzte Polizeistellen, Bauämter, Gerichte und Verbraucherschutzämter. Schwimmbäder, Krankenhäuser und kleine Schulen seien von der Schließung bedroht. Weil Söder große Angst vor dem Verlust der Mehrheit hat, verspricht er und die CSU nun jeden alles, auf Kosten der bayerischen Steuerzahler.

SPD-Landtagskandidat Florian Huber hatte eingangs Landrat Heinrich Trapp, den 3. Bürgermeister der Stadt Dingolfing Michael Rieger, den SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Sepp Koch und viele Vertreter der 20 SPD-Ortsvereine im Landkreis Dingolfing-Landau begrüßt. Zudem stellte sich Udo Egleder als SPD-Bezirkstagskandidat vor.

09.05.2018 | Presse von Bernhard Roos

Drogenkonsum an bayerischen Schulen nimmt zu

 

Roos und Lettl fordern mehr Prävention und Schulsozialarbeit

Die Zahl der Drogendelikte an bayerischen Schulen hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Das hat eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion ergeben. Seit 2012 hat die Anzahl der Rauschgiftdelikte an Schulen um 87 Prozent zugenommen, auf zuletzt 464 Delikte im Jahr 2016. MdL Bernhard Roos sowie Diplom-Sozialpädagoge und Bezirkstagskandidat Benjamin Lettl sind überzeugt: Prävention und Schulsozialarbeit müssen noch stärker in den Fokus rücken!
Unter den Drogenarten wird laut Antwort der Bayerischen Staatsregierung an niederbayerischen Schulen am häufigsten Cannabis konsumiert, dessen Anteil an den Fallzahlen 74 Prozent ausmacht. Dem folgen Amphetamine/Ecstasy mit 7 Prozent und sonstige Betäubungsmittel mit 14 Prozent. MdL Roos betont: „Die bisherigen Bemühungen an Schulen reichen nicht, um die Kinder und Jugendlichen aufzuklären.“ Die Zahlen dürften keineswegs verharmlost werden, meint auch Bezirkstagskandidat Lettl, mit Verweis auf eine Lebenszeitprävalenz von 1,7 Prozent bei Crystal Meth Konsum in Bayern: „Von 1000 Schülerinnen konsumieren 17 Crystal Meth während ihres Lebens. Wenn davon auszugehen ist, dass die Zielgruppe von 14 bis 25 Jahren die hauptsächliche darstellt, konsumieren mindestens fünf SchülerInnen während sie eine Schule mit einer Schülerstärke von 1000 besuchen.“ Zudem sei bei allen Drogenarten von einer Dunkelziffer von bis zu 90 Prozent auszugehen.
 

07.05.2018 | Allgemein von SPD KV Dingolfing-Landau

Frieden und Freiheit brauchen Demokraten

 

Frieden und Freiheit brauchen Demokraten

SPD gedachte der Ausrufung des Freistaates Bayern vor 100 Jahren

Wallersdorf-Erlau.

Zum 85. Jahrestag des Untergangs des Freistaates Bayern am 29. April 1933 mit der Zustimmung aller Parteien zum Ermächtigungsgesetz in Bayern - außer den 16 sozialdemokratischen Abgeordneten - veranstaltete der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau, unter Leitung von SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier, zusammen mit dem SPD-Ortsverein Wallersdorf wieder eine Gedenkfeier an der Gedenkstätte der 149 Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche. Nur noch die 16 Sozialdemokraten angeführt von Albert Roßhaupter, einem gebürtigen Niederbayern, fanden damals den Mut sich den Nazis entgegenzustellen.

 

Hermann Boneder aus Pilsting spielte auf der Mundharmonika das Lied „Heimat, deine Sterne“.

Hermann Boneder aus Pilsting spielte auf der Mundharmonika das Lied „Heimat, deine Sterne“.

 

Aber Terror, Verfolgung und Unmenschlichkeit konnten den Drang nach Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, die unsere sozialdemokratischen Grundwerte sind, nicht unterdrücken oder zerstören, so Dr. Vilsmeier in seiner Gedenkrede. Im Gegenteil viele unserer Genossinnen und Genossen gingen in den Widerstand und hielten so unsere Grundwerte am leben, erklärte Vilsmeier.

Mit dem 29. April 1933 ging das erste Kapitel Demokratie in Bayern unrühmlich zu Ende. Dabei wurde der erste freiheitliche und demokratische Freistaat Bayern erst gut 14 Jahre zuvor am 08. November 1918 auf den Trümmern der Monarchie vom Unabhängigen Sozialdemokraten Kurt Eisner ausgerufen. Aufgrund der allgemeinen Kriegsmüdigkeit, Erschöpfung und Sinnlosigkeit des Kriegs im Herbst 1918 weigerten sich die Matrosen der Hochseeflotte nochmals auszulaufen. Diese Revolution breitete sich über das ganze Reich aus und führte zu großen Demonstrationen in München. In der Folge rief der unabhängige Sozialdemokrat Kurt Eisner, unterstützt vom SPD-Vorsitzenden Erhard Auer und dem Vorsitzenden des Bayerischen Bauernbundes Ludwig Gandorfer, den demokratischen Freistaat Bayern aus, während sich der König bei Nach und Nebel davonschlich.

Dies brachte Bayern das allgemeine, freie und gleiche Wahlrecht für alle Männer und Frauen – erstmals in Deutschland!! – und den Acht-Stunden-Tag. Leider hatte die Demokratie in Bayern und Deutschland schlechte Startbedingungen aufgrund der wirtschaftlichen Lage nach dem Krieg, den Reparationen durch den Versailler Vertrag und den immer aggressiver werdenden Angriffen von links und rechts. Der Mangel an echten Demokraten führte letztendlich zum Untergang der Demokratie. Deshalb haben wir eine große Verantwortung, so Vilsmeier, uns aktiv für die Demokratie einzusetzen, denn Frieden und Freiheit brauchen Demokraten!

Nach einer Gedenkminute für die Opfer von Terror, Unmenschlichkeit, Flucht und Vertreibung. Dankte SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier den vielen Besuchern - darunter Landrat Heinrich Trapp, SPD-Stadtverbandsvorsitzende Anja König aus Landshut, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Sepp Koch aus Mengkofen, BLSV-Bezirksvorsitzender und Kreisrat Udo Egleder aus Dingolfing, die ehemaligen Kreisräte Manfred Baier aus Plattling und Marktrat Alfred Zehentmeier aus Wallersdorf, stellvertretenden SPD-Kreisvorsitzender und SPD-Landtagskandidat Florian Huber aus Moosthenning, Kreissprecher der Partei Die Linke Dennis Neubert aus Wallersdorf, DGB-Kreisvorstandsmitglied Rudi Werner aus Landau, stellvertretender Kreisvorsitzender Auto-Club-Europa (ACE) Hugo Steiner und Vertreter aus vielen SPD-Ortsvereinen im Landkreis Dingolfing-Landau - für ihr Kommen und ganz besonders Rudi Wenzl und der Pfarrgemeinde Wallersdorf für die einzigartige Pflege der Gedenkstätte, dem SPD-Ortsverein Wallersdorf mit Vorsitzendem Georg Wintersperger für die Mithilfe und den Blumenschmuck.

 

Viele Bürgerinnen und Bürger besuchten die Gedenkfeier des SPD-Kreisverbandes und gedachten den Opfern von Krieg, Terror und Unmenschlichkeit an der Gedenkstätte der Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche.

Viele Bürgerinnen und Bürger besuchten die Gedenkfeier des SPD-Kreisverbandes und gedachten den Opfern von Krieg, Terror und Unmenschlichkeit an der Gedenkstätte der Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche.

05.05.2018 | Presse von Bernhard Roos

Tag der Städtebauförderung: Auch Passau profitiert

 

790 Millionen Euro für die Städtebauförderung sind in diesem Jahr vorgesehen - Der bayerische SPD-Abgeordnete Roos begrüßt die Investitionen für Passau

Die Stadt Passau hat in den vergangenen Jahren maßgeblich von der Städtebauförderung des Bundes profitiert. So wurde mit Hilfe der Fördermittel im Jahr 2017 die historische Altstadt Passaus an die Bedürfnisse des demografischen Wandels angepasst.

Darauf hat der SPD-Abgeordnete Roos anlässlich des Tages der Städtebauförderung am 5. Mai hingewiesen. 2014 sind die Mittel für die Städtebauförderung auf Drängen der Bundes-SPD fast verdoppelt worden. Die SPD hatte sich hier gegen ihren Koalitionspartner Union durchgesetzt. „Ein großer und wichtiger Erfolg für die Städte und Gemeinden in Bayern und ganz Deutschland“, erklärt  der SPD-Abgeordnete Roos.  „Die Städtebauförderung ist ein wichtiger Baustein zum Erhalt und der Weiterentwicklung unserer schönen Heimat“.
 

29.04.2018 | Kreistagsfraktion von SPD KV Dingolfing-Landau

Über den eigenen Tellerrand hinaus sehen

 

Über den eigenen Tellerrand hinaus sehen

SPD-Kreistagsfraktion auf Informationsbesuch in Oberösterreich

Dingolfing-Landau.

Auf Anregung der früheren SPÖ-Ortsvorsitzenden und SPÖ-Gemeinderätin Elfi Fuchs, die in Mengkofen eine neue Heimat gefunden hat, besuchte die SPD-Kreistagsfraktion Dingolfing-Landau, ihre Heimatgemeinde den Wallfahrtsort Maria Schmolln in Oberösterreich, Bezirk Braunau. Angeführt vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Sepp Koch und begleitet vom SPD-Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier fuhr die Delegation am gestrigen Samstag nach Maria Schmolln.

Die Gemeinde Maria Schmolln hat derzeit knapp 1.500 Einwohner, verteilt auf 22 Ortsteile. Sie liegt auf gut 500 m Höhe im Süden des Innviertels, dass bis 1779 noch bayerisch war, inmitten der Ausläufer des Kobernaußerwaldes. Bekannt ist Maria Schmolln durch die Marienwallfahrt, die etwa gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann. Die Bewohner errichteten in Eigenregie die heutige Wallfahrtskirche, die mitsamt dem Franziskanerkloster und der Volksschule 1863 eingeweiht wurde. 1880 wurde anstelle der Holzkapelle die jetzige Gnadenkapelle nordseitig angebaut.

 

Auf Einladung der ehemaligen SPÖ-Gemeinderätin Elfi Fuchs (3.v.re.) besuchte die SPD-Kreistagsfraktion angeführt vom Fraktionsvorsitzenden Sepp Koch (5.v.re.) das Seniorenheim Maria Rast mit Heimleiter Alois Gerner (2.v.li.) im Wallfahrtsort Maria Schmolln in Oberösterreich.

Auf Einladung der ehemaligen SPÖ-Gemeinderätin Elfi Fuchs (3.v.re.) besuchte die SPD-Kreistagsfraktion angeführt vom Fraktionsvorsitzenden Sepp Koch (5.v.re.) das Seniorenheim Maria Rast mit Heimleiter Alois Gerner (2.v.li.) im Wallfahrtsort Maria Schmolln in Oberösterreich.

 

Maria Schmolln bietet trotz der relativ geringen Gemeindegröße ein vielseitige Infrastruktur und Gewerbe. Es gibt einen Kindergarten und eine Volksschule. Als Wallfahrtsort ist eine abwechslungsreiche Gastronomie vorhanden. Zudem hat Maria Schmolln über 20 aktive Vereine. Deren Aktivität konnten die SPD-Kreisräte bei den umfangreichen Vorbereitungen zum Maibaumaufstellen und dem dazugehörigen großen Umzug begutachten.

Ein besonderes Highlight war der Besuch der SPD-Kreisräte im modernen Seniorenheim Maria Rast. Das Alten- und Pflegeheim „Maria Rast“ existiert bereits seit 1884 und wird von den Franziskanerinnen aus Vöcklabruck betrieben. Im Jahr 2002 wurde das Heim um einen neuen Gebäudekomplex mit 3 Stockwerken und 80 Plätzen in Einzelzimmern erweitert. In Österreich sind hier mindestens 27 Quadratmeter pro Bewohner vorgeschrieben. Das neue Heim identifiziert sich besonders durch seine moderne Architektur als Rundbau. Im alten Gebäude wurden mehrere Wohnungen für betreutes Wohnen eingerichtet. Der Heimleiter Alois Gerner führte die SPD-Kreisräte durch das Heim und erklärte die verschiedenen Einrichtungen, von der Wohngruppe für Demenzkranke, die Hausinfrastruktur bis hin zum Garten mit Hühnern und Kleintieren. Das Heim Maria Rast betreibt auch Küche und Service mit eigenen Kräften. Derzeit arbeiten etwa 84 fast Angestellte im Heim, davon viele Teilzeitkräfte, meist Frauen aus der engeren Region. Elfi Fuchs betonte, dass insbesondere die Hartnäckigkeit der SPÖ im Gemeinderat dafür gesorgt hat, dass das in die Jahre gekommene Heim vor 16 Jahren modernisiert und durch den einzigartigen Neubau ergänzt worden ist.

Sepp Koch bedankte sich sehr herzlich mit kleinen Geschenken bei Elfi Fuchs für die hervorragende Betreuung und Reiseführung und bei Heimleiter Alois Gerner für die ausführlichen Informationen rund um das Heim Maria Rast und auch die Besonderheiten im österreichischen Pflegesystem. Es schadet nicht ab und zu über den eigen Tellerrand hinaus zu sehen, zog Sepp Koch als Resümee.

25.04.2018 | Presse von Bernhard Roos

Inklusion am Arbeitsplatz fördern

 

MdL Roos ruft zur Bewerbung für Integrationspreis „JobErfolg“ auf

Die Begründer der Auszeichnung „JobErfolg – Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz“ sind überzeugt: Integration funktioniert!

Rückblickend auf das Jahr 2017 werden wieder drei Arbeitgeber gesucht, die besondere Anstrengungen unternommen haben, um die Inklusion von Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz zu verbessern.
„Durch den Preis werden die Bemühungen der Unternehmen aus freier Wirtschaft und Behörden des öffentlichen Dienstes belohnt und noch viel mehr: andere Arbeitgeber werden motiviert, sich genauso für die Inklusion einzusetzen“, so SPD-MdL Bernhard Roos. Seit 2005 wird der Integrationspreis jährlich vom Bayerischen Landtag, dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung ausgelobt. „Selbstverständlich ist auch Eigenwerbung möglich“, so der Abgeordnete Roos.
Die entsprechenden Antragsformulare finden Sie auf der Internetseite des Zentrums Bayern Familie und Soziales (www.zbfs.bayern.de/behinderung-beruf/arbeitgeber/joberfolg). Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2018.

Die Preisverleihung findet am 3. Dezember 2018 statt.

24.04.2018 | Presse von Bernhard Roos

Weltweit vernetzt, vor Ort erfolgreich

 

MdL Bernhard Roos und Landtagskandidatin Bettina Blöhm zu Besuch bei SLE Technology Grafenau

Als weltweit führender Experte für die Beschichtung, Reinigung und Analyse der technischen Sauberkeit elektromechanischer Bauteile ist die SLE Technology GmbH aus Grafenau als innovatives Unternehmen und Arbeitgeber ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region. Grund genug für den industriepolitischen Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion Bernhard Roos in Begleitung der Landtagskandidatin für Regen/Freyung-Grafenau Bettina Blöhm dem Unternehmen rund um Geschäftsführer Martin Schwarz und Sales & Marketing Director George Laudi einen Besuch abzustatten.

Im Zentrum des Gesprächs standen neben der Unternehmensgeschichte seit der Gründung 1992 und den zahlreichen Absatzmärkten für SLE von der Automobilindustrie über Reinigungsarchitektur bis zur Uhrenfertigung auch die aktuelle Lage und die Perspektiven im Landkreis Grafenau. Die Prognosen sowie das laufende Geschäftsjahr sind für Geschäftsführer Martin Schwarz „maximal zufriedenstellend“ und auch dem stets vorhandenen Problem des Fachkräftemangels begegnet man mit eigener Initiative: „Trotz guter Wirtschaftslage, hervorragender internationaler Vernetzung und zahlreichen Wirtschaftsbeziehungen, ist die Akquise von neuen und verlässlichen Mitarbeitern natürlich eine Herausforderung für ein Unternehmen im ländlichen Raum. Wir begegnen dieser Aufgabe mit einem größeren Ausmaß an Ausbildung bei uns vor Ort und sind stolz, auf eine Auszubildendenquote von knapp 20% der Belegschaft blicken zu können“, so Geschäftsführer Schwarz.

Termine


22.06.2018, 11:00 Uhr
AG Niederbayern: Vorstellung des Abschlussberichts der Enquete Kommission in Buch

23.06.2018, 10:30 Uhr
Europäische Wochen: Eröffnung der 66. Festspiele in Passau

24.06.2018, 11:00 Uhr
PassauerLandLeben: Hoffest in Langlebenhof

26.06.2018, 12:00 Uhr
Dialog Deutsche Bahn in München, Maximilianeum

26.06.2018, 13:00 Uhr
Fraktionssitzung in München, Maximilianeum

26.06.2018, 14:00 Uhr
Plenum in

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Natascha Kohnen - Ein neues Gesicht für Bayern BayernSPD-Landtagsfraktion BayernSPD