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Am 02. März zur Wahl gehen - besonders auch die Frauen!

Veröffentlicht am 26.02.2008 in Allgemein

SPD-Landtagsabgeordnete Naaß betont die Wichtigkeit des Wählens

Im Jahr 2008 stehen für die bayerischen Wählerinnen und Wähler mit den Kommunalwahlen am kommenden Sonntag und den Landtags- und Bezirkstagswahlen am 28. September wichtige Entscheidungen an. Bei einer Veranstaltung des Katholischen Deutschen Frauenbundes zum Thema „Die Macht der Nichtwählerin“ machte Christa Naaß deutlich, dass die Frauen viel zu wenig von der Mög-lichkeit Gebrauch machen, durch Wahlen Politik mit zu gestalten bzw. zu verändern.

Die SPD-Landtagsabgeordnete und mittelfränkische SPD-Bezirksvorsitzende erinnert: Erst 1918, also vor 90 Jahren, erhielten Frauen in Deutschland nach langem Kampf endlich das aktive und das passive Wahlrecht Bei der ersten Wahl am 19.01.1919 waren 17 Millionen Frauen und 15 Millionen Männer zur Wahl aufgerufen. Mit einer Wahlbeteiligung von 82,3 Prozent machten die Frauen damals von ihrem neuen Recht ebenso regen Gebrauch wie die Männer (82,4 Prozent). Sie stellten dabei ihr politisches Interesse erstmals sichtlich unter Beweis.
Von den 310 Frauen, die kandidiert hatten, zogen 41 ins Parlament ein. Das führte zu einem 9,6%igen Frauenanteil der insgesamt 423 Abgeordneten im Reichstag.

„Alleine die Geschichte, der lange Kampf um die Gleichberechtigung, um das Wahlrecht, sollte eigentlich schon motivieren“, so Christa Naaß „sich an Wahlen zu beteiligen und damit der zunehmenden Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit entgegenzuwirken.“

Frauen nehmen Teil an den Interessen des Staates. Sie engagieren sich in vieler Hinsicht, vor allem ehrenamtlich, in Elternbeiräten in Schulen und Kindergärten, bei den Kirchen, in Gewerkschaften, beim Bauernverband und vielen sonstigen Organisationen. Das ist nach Meinung von Christa Naaß auch politisch arbeiten.

Veränderungen bewirkt man aber auch dadurch, dass man Einfluss auf Politik nimmt, indem man z.B. zur Wahl geht oder sich selbst zur Wahl stellt.
Christa Naaß: „Leider nutzen immer noch viel zu wenig Frauen diese Möglichkeit, vor allem auch die Möglichkeit, Frauen zu wählen. In unserem Landkreis sind von 60 Kreisräten nur 17 Frauen, also ein Anteil von 28 Prozent. In den Gemeinde- und Stadträten sind es nur 49 Frauen von insgesamt 367 Gewählten, also nur 13%. Und bei den Bürgermeistern sieht es noch düsterer aus: Von 27 sind leider nur 2 Frauen, also ein magerer Anteil von 7%!“

Die weibliche Sichtweise muss bei politischen Entscheidungen mit einbezogen werden. Das geschieht am besten, wenn Frauen selbst mitmischen!
Die Haundorfer Abgeordnete stellte jedoch nicht nur fest, dass sich zu wenig Frauen zur Wahl stellen, sondern dass Frauen auch ihr aktives Wahlrecht erschreckend wenig nutzen: „Die Wahlbeteiligung der Frauen ist zum Beispiel bei den Landtagswahlen seit 1966 dramatisch von knapp 80% auf unter 50% gesunken. Sicherlich ist eine sinkende Wahlbeteiligung ein allgemeiner Trend, doch leider ist dieser bei den Frauen noch stärker zu verzeichnen als bei den Männern. Über die Hälfte aller Frauen geht nicht wählen und lässt dadurch ihre Möglichkeit der Mitbestimmung und Einflussnahme einfach verfallen.“ Besonders die jungen Frauen zwischen 18 und 25 Jahren bereiten Christa Naaß Sorgen. Bei der letzten Landtagswahl 2003 sind knapp 67% dieser Altersgruppe der Frauen nicht zur Wahl gegangen.

Frauen stellen die Hälfte der Weltbevölkerung, entscheiden und mischen aber zu wenig mit, wenn es um die Gestaltung des Lebensraums und der Strukturen geht. Daher appelliert Christa Naaß kurz vor der Kommunalwahl eindringlich: „Frauen geht zur Wahl! Nehmt das Recht wahr, was unsere Großmütter und Urgroßmütter mühsam erkämpft haben. Geht zur Wahl und mischt Euch ein. Wer sich nicht einmischt, der hat auch kein Recht zu motzen.

Wer wählen geht, verhindert aber auch Gruppierungen, die wir auf keinen Fall in den Parlamenten sitzen haben wollen.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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