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Betriebsbesichtigung der Firma RF Plast

Veröffentlicht am 22.02.2011 in Allgemein

Markus Rinderspacher mit Christa Naaß auf Regionaltour durch Mittelfranken Besuch der Firma RF Plast (2011)

Die Krise als Chance zu betrachten und sich nicht unterkriegen zu lassen. Das hatte man sich bei der Firma RF Plast in Gunzenhausen vorgenommen. Und das hat man auch geschafft. Dank einem Jahr Kurzarbeit für den gesamten Betrieb – vom Arbeiter bis in die Chefetage – und während dieser Zeit stattfindender Qualifizierungsmaßnahmen konnten über das gesamte Krisenjahr 2009 hinweg sämtliche Arbeitskräfte behalten werden und man hatte im Anschluss ausreichend qualifiziertes Personal, um den rasant einsetzenden Aufschwung zu nutzen.

Darauf ist Geschäftsführer und Firmengründer Reinhard Feichtinger zu recht stolz.
Aber er hat noch mehr Grund, stolz zu sein. Denn das 1988 gegründete Familienunternehmen ist bekannt für besonders soziale Arbeitsbedingungen. Spezielle Teilzeitangebote für Alleinerziehende und Eltern in Elternzeit, eine Frauenquote von 50%, dauerhafte Investitionen in Lehrlingsausbildung, in Kürze das Angebot, im Betrieb ein Duales Studium zu absolvieren – die Liste der besonders arbeitnehmerfreundlichen Bedingungen ist lang.
Und auch bei der Auswahl der Kunden – in erster Linie Zulieferbetriebe der Automobilindustrie, aber zunehmend auch Hersteller von Wasseraufbereitungsanlagen – geht man mit Bedacht vor. „Wir müssen dem Kunden passen – aber der Kunde muss auch zu uns passen!“ ist ein Firmenmotto. So wird kleineren, familiengeführten Unternehmen der Vorzug gegeben vor riesigen Industrieimperien.
Allerdings verlören die Firmen der Region immer wieder Kunden durch die Förderung der neuen Bundesländer und durch die immense Steuerlast, durch die man global nicht mehr wettebewerbsfähig sei, betont Reinhard Feichtinger.
Gerade hier sieht sich Markus Rinderspacher besonders angesprochen. Es müsse auch für die Arbeitnehmer mehr Netto vom Brutto übrig bleiben, erklärte er. Die Lohnnebenkosten seien viel zu hoch.
Allein die Niedriglöhne kosteten den Steuerzahler pro Jahr 11 Milliarden Euro. Deshalb kämpfe die SPD ja schon seit Jahren um die Einführung des Mindestlohnes.
Eine abschließende Führung durch den Betrieb zeigte eindrucksvoll, wie sich Engagement und Zukunftsorientierung in der Betriebsführung auswirken. Und dass soziales Engagement nicht zwangsläufig dem wirtschaftlichen Erfolg entgegensteht.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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