SPD Ortsverein Mengkofen

Starke Stimmen fürs Aitrachtal

Downloads

Wahlprogramm

Christa Naaß fordert von der CSU Klarheit vor der Wahl in Sachen Bildungspolitik

Veröffentlicht am 16.09.2008 in Allgemein

Aufgrund der jüngsten Pressemitteilung des hiesigen CSU-Abgeordneten, der das SPD-Bildungsprogramm als „entlarvend und wirklichkeitsfremd“ bezeichnet hat, fordert die SPD-Landtagsabgeordnete Christa Naaß ihn auf endlich öffentlich zu erklären, ob und wie er Schulstandorte in unserem Landkreis retten wolle.

Christa Naaß betont, dass sie in ihrer Auffassung absolut konform mit der BayernSPD sei. Beiden gehe es darum, für die Kinder ein optimales Fördersystem zu finden und die Schullandschaft möglichst wohnortnah zu gestalten.

Während der CSU-Abgeordnete von der „erfolgreichen Schulart Hauptschule“ spreche und damit offenbar den Blick für die Realität verloren habe, stehe sie für eine Politik, die das Ziel habe, allen Kindern gerecht zu werden und die individuelle Förderung zentral in den Mittelpunkt bildungspolitischen Handelns stelle. Das gegenwärtige Schulsystem leide bereits in der Grundschule an einen nicht mehr zu verantwortenden Übertrittsdruck. Kinder werden unter Druck gesetzt, was zu dramatischen Szenen in den Familien führt. Bereits die Note drei sei mittlerweile Anlass für Familientragödien. Man versuche die Hauptschule zu meiden, wann immer es möglich ist. „Wenn derzeit bereits 25% aller Grundschüler Nachhilfeunterricht erhalten, dann ist in unserem Schulsystem vieles nicht mehr in Ordnung“, so die Abgeordnete.

Aus diesem Grunde müsse dem Aussortieren ein Ende bereitet werden und auch den Schulen auf dem flachen Land die Möglichkeit gegeben werden, ein attraktives Angebot für einen mittleren Schulabschluss anbieten können. „Herr Wägemann bleibt in seiner Pressemeldung eine Antwort darauf schuldig, wie er die Schulstandorte Absberg, Heidenheim, Ellingen, Pleinfeld und Nennslingen retten will. Noch vor der Wahl wäre deshalb eine Bestandsgarantie für diese Orte erforderlich“, erklärt die Abgeordnete.

Der CSU-Kollege weiche vielmehr diesem Thema aus. Wenn nichts Entscheidendes passiere, wird es in diesen Orten in naher Zukunft keine Schule im Hauptschulbereich mehr geben. Die Gemeinden werden ihre Bildungsangebote und damit ihre Attraktivität für die Familien verlieren. Die demographische Entwicklung verändert die ländlichen Regionen in den kommenden Jahren grundlegend. Aber auch das Übertrittsverhalten verändert diese Situation. „Die SPD unterstützt daher das Konzept der regionalen Schulentwicklung“, erläutert Christa Naaß. Damit soll die wohnortnahe Schule erhalten bleiben und Schulschließungen vermieden werden. Die CSU-Abgeordneten stehen hingegen für Schulschließungen auf dem flachen Land. Bereits im Juli 2004 haben diese mit einem entsprechenden Antrag den Landtagsbeschluss herbeigeführt, alle Teilhauptschulen schließen zu lassen. In der Folge wurden 634 Teilhauptschulen aufgelöst. Seit Einführung der R6 wurden die 1.689 Hauptschulstandorte um 41% auf 996 reduziert. Sollte nichts Durchgreifendes geschehen, droht die Schließung weiterer 400 Standorte.Die Gymnasien du Realschulen dagegen platzen förmlich aus allen Nähten.

„Die CSU soll endlich einmal die Realität so wahrnehmen wie sie ist und rasch nach Lösungen suchen. Die Hauptschüler brauchen endlich die Hilfe der Politik. Wenn Herr Wägemann von einer erfolgreichen Schulart spricht, so müssen das die betroffenen Eltern, Schüler und Lehrer als blanken Zynismus empfinden“, meint Christa Naaß.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

Instagram

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Shared post on

Instagram

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Shared post on

Webseite der BayernSPD BayernSPD-Landtagsfraktion