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Christa Naaß im AWO-Pflegeheim Langenaltheim

Veröffentlicht am 08.10.2007 in Allgemein

Landtagsabgeordnete beteiligte sich an der Aktion "Rollentausch"

Unter dem Motto "Rollentausch" laden soziale Einrichtungen in Bayern Gäste ein, eine sozia-le Einrichtung zu besuchen und im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten "mitzuarbeiten".

Den "Rollentausch" praktizierte die Haundorfer SPD-Landtagsabgeordnete schon lange, bevor diese sinnvolle Aktion der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bayern und des Bayer. Sozialministeriums im Jahr 2005 ins Leben gerufen wurde. So absolvierte Christa Naaß in den vergangenen Jahren u. a. ein Praktikum im AWO-Heim in Heidenheim, im Heim "Gottesweg" in Rothenburg, bei Regens-Wagner in Absberg und in diesem Jahr bei der Arbeiterwohlfahrt in Langenaltheim.

Der Arbeitstag begann mit einer Einführung und Führung durch das Pflegeheim durch dessen Leiterin Frau Adele Ihring.Die nächsten Stunden war Christa Naaß durchgehend gefordert, sei es durch Teilnahme an der Beschäftigungstherapie, Mithilfe bei den Zwischenmahlzeiten, Haare einer Bewohnerin richten, Unterstützung beim Mittagessen, Betten überziehen - um nur einige Beispiele zu nennen.

Dabei konnte Christa Naaß erfahren, welch körperliche und psychische harte und anstrengen-de Arbeit, welche oft unsichtbaren Leistungen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen erbracht werden.

Damit das Personal die ihnen anvertrauten Menschen so gut betreuen kann, wie die Abgeordnete es im Pflegeheim in Langenaltheim erleben konnte, ist eine gute Organisation durch die Heimleitung unerlässlich. Auch der Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern bei Schichtwechsel trägt viel dazu bei, sich gut auf die Bewohner, ihre Nöte und Stimmungen und ihre Tagesform einstellen zu können.

Und das ist auf Grund der unterschiedlichen Betroffenheit der Bewohnerinnen und Bewohner nötig. So sind in Langenaltheim derzeit 108 Menschen untergebracht - Pflegebedürftige wie psychisch Langzeitkranke. Die Betreuung erfolgt in offenen und beschützenden Gruppen. Das individuelle Eingehen auf die Bedürfnisse der Einzelnen steht dabei im Vordergrund.

Erkennbar wurde für Christa Naaß wiederum, dass die finanziellen Rahmenbedingungen um mehr Personal beschäftigen zu können, verbessert werden müssten. Das Pflegepersonal muss zudem einen nicht zu geringen Teil ihrer Arbeitszeit für schriftliche Aufzeichnungen verwenden. Für die Arbeit und die Zuwendung zum Menschen würde jedoch mehr Zeit gebraucht. Wichtig war es für Christa Naaß bestätigt zu bekommen, dass die Fachkräftequote auf keinen Fall gesenkt werden darf - eine Forderung, die immer wieder in der politischen Diskussion auftaucht.

Christa Naaß hofft, dass die Aktion "Rollentausch", an der in Bayern viele Politikerinnen und Politiker teilgenommen haben, dazu führt, bei den anstehenden Haushaltsberatungen einen positiven Meinungsbildungsprozess zugunsten "des Sozialen" in Bayern erzeugt hat. "Die Sparmaßnahmen in den vergangenen Jahren haben sich vor allem im sozialen Bereich massiv bemerkbar gemacht", stellt die SPD-Politikerin fest, "wenn ich dabei nur an die Streichung von Zuschüssen für Heimbauten und dringend notwendige Renovierungsmaßnahmen denke".

Frau Ihring gab abschließend eine positive Bewertung über den Arbeitseinsatz der Abgeordne-ten ab: "Frau Naaß hat sich als sehr einfühlsame Mitarbeiterin gezeigt, die großes Geschick im Umgang mit Menschen hat.".

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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