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Christa Naaß lobt beim SPD-Empfang für Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler deren große Verdienste

Veröffentlicht am 22.04.2010 in Allgemein

SPD Landtagsfraktion spricht sich für die Gründung einer deutsch-tschechischen Hochschule aus

Mit ihrem traditionellen Jahresempfang für Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Aussiedler, den Christa Naaß bereits zum dritten Mal organisierte, würdigte die SPDLandtagsfraktion im Bayerischen Landtag deren Leistungen als „geborene Brückenbauer". Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher hob in seiner Rede die Bedeutung der Erinnerung an das große geistig-kulturelle Erbe der Vertriebenen und Aussiedler für die Zukunft hervor: „Die vornehmste Zukunftsaufgabe der Vertriebenen und ihrer Nachkommen, die sich in der deutschen Nachkriegsgesellschaft bereits große Verdienste erworben haben, muss jedoch das weitere Brückenbauen für Verständigung und Versöhnung mit unseren Nachbarn Tschechien und Polen sein." Eine wichtige Brückenfunktion bilden laut Christa Naaß die Jugendverbände. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende ging weiterhin auf den 60. Jahrestag der Charta der Heimatvertriebenen ein, der am 05. August begangen wird. „Heimatvertriebene haben trotz des Leides, das sie erleben mussten mit dieser Charta deutlich gemacht, dass Rache und Gewalt für sie keine Wege in die Zukunft sind und sie haben früh erkannt, dass dauerhafter Frieden nur in einem geeinten Europa möglich ist – welch ein Weitblick.“

Ausdrücklich forderte Markus Rinderspacher dazu auf, die Initiative der SPD-Fraktion zur Gründung einer deutsch-tschechischen Hochschule in Ostbayern aktiv zu unterstützen. Sie solle die hervorragende Arbeit bereits bestehender Einrichtungen nicht ersetzen, sondern vor allem im technisch-wirtschaftlichen Bereich grenzüberschreitende Impulse zu noch mehr Kooperation und Vernetzung setzen.

Als Hauptredner des Empfangs referierte der Gründungsdirektor der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, der Historiker Prof. Dr. Manfred Kittel, über die aktuelle Situation bei der schwierigen Verwirklichung des Projektes „Sichtbares Zeichen". Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und vertriebenenpolitische Sprecherin der LandtagsSPD, Christa Naaß, bekräftigte in diesem Zusammenhang vor mehr als 250 Gästen, dass die bayerische SPD die Idee zu deren Errichtung nicht durch Persönlichkeiten wie Dr. Peter Glotz, Franz Maget, Renate Schmidt und andere von Anfang an aktiv gefördert habe, sondern auch weiterhin unterstütze, damit die Ausstellung auch „endlich ihrem Gründungszweck ‚Versöhnung im Geiste der Erinnerung' gerecht werden kann".

Für ihr „vorbildliches Engagement für Verständigung, Versöhnung und Integration" wurden auf dem Empfang drei Initiativen ausgezeichnet: der Schlesische Kulturkreis München für die Erinnerung an Geschichte und Kultur Schlesiens als geschichtliches Erbe Europas, die Seliger-Gemeinde Waldkraiburg für ihr Geschichtsprojekt "Zeitzeugen" der sudetendeutschen Vergangenheit und die Junge Aktion der Ackermann-Gemeinde für ihre Jugendbegegnungsarbeit und insbesondere die Initiative „Gesicht zeigen für eine gute deutsch-tschechische Nachbarschaft".

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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