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Christa Naaß, MdL: Dank an die Heimatvertriebenen

Veröffentlicht am 09.05.2008 in Allgemein

Erstmals hat die SPD-Landtagsfraktion Heimatvertriebene, Flüchtlinge und Spätaussiedler zu einem Empfang in den Bayerischen Landtag eingeladen. „Wir wollen damit die guten Verbindungen zu den Vertriebenenverbänden weiter vertiefen", betonte die vertriebenenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Christa Naaß. „Wir wollen aber auch Danke sagen für das vielfältige Engagement für Völkerverständigung,
für Menschenrechte, Versöhnung und Integration.

Die Abgeordnete verwies darauf, dass über 15 Mio Vertriebene bzw. ihre Nachkommen ein Recht auf Würdigung ihrer Schicksale und Sicherung ihrer Kultur haben. Viele deutsche Heimatvertriebene sind „zu Botschaftern für Aussöhnung und Verständigung“ geworden.

Die Vertriebenen haben gezeigt, dass ein Neuanfang möglich ist und haben mit Kraft, Mut und Energie mitgeholfen, unser Land wieder aufzubauen und mitzugestalten. Sie haben bereits im Jahr 1950 durch die „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ aufgezeigt, dass „sie auf Rache und Vergeltung verzichten und versprochen, durch harte unermüdliche Arbeit am Wiederaufbau Deutschlands und Europa teilzunehmen“.

Christa Naaß erinnerte weiter daran, dass es Wilhelm Hoegner war, der am 05. Juni 1954 für den Freistaat Bayern die Schirmherrschaft über die Sudetendeutschen übernommen hatte und sie zu „Bayerns viertem Stamm“ erhob.

Fraktionsvorsitzender Franz Maget wies in seiner anschließenden Rede darauf hin, dass die SPD-Landtagsfraktion auch in der Vergangenheit gute Kontakte und enge Abstimmungen mit den Vertriebenenverbänden pflegte, aus denen viele positive Initiativen der SPD im Landtag entstanden sind. Ausdruck dieser guten Verbindungen war auch, das SPD-Fraktionschef Franz Maget als einziger aktiver Parteipolitiker in Berlin dem Beirat für ein Zeichen gegen Vertreibungen bei der Bundeskanzleri angehören durfte, der mittlerweile erfolgreich ein Konzept vorgelegt hat, das von der Großen Koalition in Berlin realisiert wird.

„Damit ist es gelungen, Missverständnisse und Vorbehalte bei unseren östlichen Nachbarn zu beseitigen", stellt Naaß fest. „Vertreibung und ethnische Säuberungen, die leider immer noch Mittel der Politik sind, stellen einen elementaren Verstoß gegen Menschenrechte dar. Dies galt 1945 genauso wie in den 90er Jahren auf dem Balkan und heute in Afrika und Bosnien. Deshalb ist das Schicksal von Flucht und Vertreibung kein Thema der Vergangenheit, sondern leider ein immer noch aktuelles Menschheitsproblem. Auch darauf will die SPD mit ihrem Empfang im Landtag aufmerksam machen."

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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