Mittelfränkische Abgeordnete fordert angemessene finanzielle Ausstattung für Einrichtung für Vertriebene und Aussiedler
Die mittelfränkische SPD-Abgeordnete und Vertriebenenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Christa Naaß setzt sich für eine angemessene Finanzierung des „Haus der Heimat e.V.“ in Nürnberg-Langwasser ein.
"Das ‚Haus der Heimat‘ ist eine herausragende Einrichtung für Vertriebene, Aussiedler und deren junge Generation. Der kulturelle Austausch und die vielen gelungenen Projekte müssen auch finanziell auf einer sicheren Basis stehen. Dafür setze ich mich auch weiterhin ein“, erklärt Naaß.
Erst im laufenden Jahr konnten durch Anträge von MdL Christa Naaß und MdL Helga Schmitt-Bussinger Kürzungen der CSU-geführten Landesregierung für das Haus der Heimat in Nürnberg-Langwasser abgewendet werden. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Helga Schmitt-Bussinger und SPD-Fraktionsvize Volkmar Halbleib besuchte Christa Naaß nun kürzlich das Haus der Heimat und informierte sich bei Geschäftsführerin Doris Hutter über die aktuelle Situation: Ein größerer Saal und weitere Räume für Bibliothek und Gruppenräume wären dringend notwendig, teilte Hutter den Gästen mit.
Das „Haus der Heimat“ in Nürnberg-Langwasser ist eine im Stadtteil gut vernetzte Kultur- und Begegnungsstätte für Vertriebene und Aussiedler aus Süd- und Südosteuropa. Dem Dachverband „Haus der Heimat e.V.“ gehören inzwischen 37 Mitgliedsvereine an, darunter verschiedene Landsmannschaften und der Bürgerverein Langwasser. Bei ihrer Führung durch die modernen Räumlichkeiten berichtete Geschäftsführerin Doris Hutter über die vielseitigen Aktivitäten: Nachhilfe, Deutschkurse und Freizeitangebote wie Tanz-, Gesangs- und Theatergruppen, Kegeln oder Musikunterricht. Ein besonderer Fokus liegt auf der Beratung von Rumänien- und Russlanddeutschen durch geschulte, ehrenamtliche Mitarbeiter. Themenschwerpunkte sind hier Aufenthaltsgenehmigungen und Rente.
Als besonders erfreulich beschrieb Doris Hutter die große Beteiligung jugendlicher Gruppen, die sich in Tanz-, Gesangs- und Theatergruppen engagieren. Bei über 7000 Bürgerinnen und Bürgern mit Wurzeln in der ehemaligen Sowjetunion allein in Langwasser bietet das Haus der Heimat eine optimale Plattform zum kulturellen Austausch.
Bild: v. l. Edwin Krug, Landtagskandidat, Geschäftsleiterin des Hauses der Heimat, Doris Hutter, Brigitte Krug, Bezirkstagskandidatin,
Christa Naaß, MdL, Volkmar Halbleib, MdL, Helga Schmitt-Bussinger, MdL