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Initiativantrag der MittelfrankenSPD zum Erhalt der Call-Center in Mittelfranken und Bayern

Veröffentlicht am 16.11.2008 in Allgemein

Die Bundestagsfraktion wird aufgefordert, sich weiterhin für den Erhalt der Standorte der Call-Center in Bayern einzusetzen und auf die Bundesregierung entsprechend einzuwirken.

Begründung:
Von den im Jahr 2006 in Bayern vorhandenen 24 Standorten der Telekom Call-Center wurden bereits 13 geschlossen.
Die Begründung für die weiteren geplanten Schließungen, dass nur Standorte mit einer Größe von 400 Beschäftigten erhalten bleiben können, ist beliebig und nicht schlüssig.
Denn dann dürfte der Standort Berlin mit 800 Beschäftigten nicht aufgelöst und nach Frankfurt a.d. Oder verlagert werden, oder der Standort München nach Traunstein.

Für Mittelfranken ist es ein vollkommen falsches Zeichen, wenn sich die Telekom gegen die Regierungshauptstadt entscheidet, die auf Grund der zentralen Lage mit einem enorm großen Einzugsgebiet ein wichtiger Wirtschafts- und Arbeitsplatzstandort ist. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Landkreis Ansbach haben bei der Telekom einen Arbeitsplatz gefunden.

Der Großteil der 120 Stellen im Call-Center ist mit Frauen besetzt, davon mehr als die Hälfte in Teilzeit. Die Leistungswerte des Ansbacher Personals sind optimal, die Personalkosten vor Ort um 10 bis 15 Prozent niedriger als im Ballungsraum.

Die Planungen der Telekom bezüglich des Standortes Ansbach führen eindeutig zu einer weiteren Schwächung des ländlichen Raumes, nachdem gerade in der Vergangenheit durch die Verwaltungsreform der Staatsregierung zahlreiche Behördenstandorte geschlossen wurden und damit Arbeitsplätze vor Ort vernichtet wurden.

Die Telekom benutzt zum wiederholten Male gerade die gering verdienenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Call-Centern als Verschiebemasse und nimmt dadurch in Kauf, dass viele Arbeitnehmer den Wechsel des Arbeitsplatzes aus familiären Gründen nicht mitmachen können.

Der Gesamtbetriebsrat hat ein Gegenkonzept zur Einsparung vorgelegt, mit dem ¾ der geplanten Einsparungen des Vorstandes erreicht werden können.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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