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Inklusion – Zauberwort für eine bessere Schule

Veröffentlicht am 30.03.2011 in Allgemein

Auf dem Bild von links: Michael Langer, Pressesprecher der SPD-Landtagsfraktion, Christa Naaß und Dr. Thomas Beyer, stv. Fraktionsvorsitzende, DDr.in Julia Unterberger, Landtagspräsidentin, Franz Maget, Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Dr. Sabina Kasslatter Mur, Landesrätin für Bildung und Deutsche Kultur, Markus Rinderspacher, Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, Johanna Werner-Muggendorfer, stv. Fraktionsvorsitzende und Harald Güller, SPD-Fraktionsgeschäftsführer

Südtiroler Schüler lernen miteinander und voneinander. Fünf Grundschuljahre und drei Mittelschuljahre lang. In einer gemeinsamen Schule, in kleinen Klassen. Und zwar alle Schüler. Egal, ob hochbegabt, durchschnittlich intelligent oder mit Beeinträchtigung. Auch schwerstbehinderte Kinder findet man nicht in Förderschulen, sondern zusammen mit Altersgenossen in der Regelschule. Denn Förderschulen gibt es in Südtirol, wie in ganz Italien, seit mehr als 30 Jahren nicht mehr.

„Inklusion“ nennt man dieses Schulsystem, das sich bewährt hat und das auch in Bayern als Modell dienen kann. Davon hat sich der Fraktionsvorstand der SPD-Landtagsfraktion mit Markus Rinderspacher, Christa Naaß, Franz Maget, Michael Langer, Julia Unterberger, Harald Güller, Dr. Thomas Beyer und Johanna Werner-Muggendorfer am vergangenen Wochenende bei einem Besuch in Bozen persönlich überzeugt.

Christa Naaß, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, ist tief beeindruckt. Konnte sie sich doch vom Funktionieren eines Bildungssystems überzeugen, das so vielen Zielen gerecht wird, die sich die SPD schon lange auf die Fahne geschrieben hat.
„Inklusion, also die Integration von behinderten Kindern in den normalen Schulalltag, fördert nicht nur diese Kinder, sondern unterstützt auch Regelschüler dabei, soziale Kompetenzen zu entwickeln. Kinder mit Beeinträchtigung werden durch Integrationslehrer oder Mitarbeiter zur Integration betreut, aber auch besonders begabte Kinder werden gesondert gefördert“ erklärt Dr. Sabina Kasslatter Mur, Landesrätin für Bildung und deutsche Kultur (Kultusministerin), den Besuchern aus München. Und Christa Naaß erläutert: „Das stellt sicher, dass trotz oder gerade wegen der langen gemeinsamen Schulzeit keiner zu kurz kommt“.

Dass dieses Schulsystem in Bayern nicht von heute auf morgen eingeführt werden kann, ist klar. Und das erwartet man von Seiten der SPD auch gar nicht, wie der Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion Markus Rinderspacher betont. Aber die Richtung ist die richtige, davon ist auch Christa Naaß überzeugt.
Und um einen ersten Schritt dorthin zu gehen, stellten am vergangenen Montag alle fünf Fraktionen im Landtag einen gemeinsamen Gesetzentwurf vor.
Nun kann man nur hoffen, dass das Südtiroler Modell nicht nur die SPD überzeugt.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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