Mit der Aufnahme des Betriebs auf der Neubaustrecke Nürnberg-Ingolstadt-Nürnberg fahren viele ICE’s nicht mehr über Augsburg.
Mit der Aufnahme des Betriebs auf der Neubaustrecke Nürnberg-Ingolstadt-Nürnberg fahren viele ICE’s nicht mehr über Augsburg.
Regionalzüge, die bisher in Augsburg endeten, wurden daraufhin bis Nürnberg verlängert wie der All-gäu-Franken-Express AFRA, um für die Bürgerinnen und Bürgern weiterhin ein Angebot vorzuhalten.
Bahnkunden aus Schwaben, die in Lindau um 6.38 Uhr, 12.42 Uhr oder 16.42 Uhr einsteigen, können also ohne Umsteigen direkt nach Nürnberg fahren oder von Nürnberg um 15.34 Uhr bzw. 17.34 Uhr direkt nach Lindau zurück kommen.
Unverständlich ist es für die mittelfränkische SPD-Abgeordnete Christa Naaß allerdings, dass zwischen Lindau und Donauwörth dreizehn Mal gehalten wird (Hergatz, Röthenbach, Oberstaufen, Immenstadt, Martinszell, Kempten, Günzach, Biessenhofen, Kaufbeuren, Buchloe, Schwabmünchen, Bobingen, Augsburg) und ab Donauwörth kein einziger Halt mehr eingelegt wird und Bahnkunden aus Mittelfranken diesen Regionalexpress deshalb nicht nutzen können. Bei der Abfahrt in Nürnberg stellt sich ebenfalls das Problem, dass Bürgerinnen und Bürger, die z.B. in Roth, Pleinfeld oder in Treuchtlingen zusteigen möchten, keine Möglichkeit dazu haben. Erst ab Donauwörth in Schwaben ist dies wieder möglich.
Nachdem der Freistaat Bayern Besteller dieser Züge ist fordert Christa Naaß die bayerische Wirtschaftsministerin auf, diesen Missstand abzuschaffen, damit der Allgäu-Franken-Express wirklich zu einem Regionalzug für schwäbische und fränkische Bürger wird und diese dann auch das Bayernticket nutzen können.
Homepage Christa Naaß, Bezirkstag