Christa Naaß, Helga Schmitt-Bussinger, Prof. Dr. Peter Bauer und Renate Ackermann haken nach
Zu viel Zeit ist nach Meinung von Christa Naaß und Helga Schmitt-Bussinger hinsichtlich der Umsetzung eines weiteren Rettungshubschrauberstandortes im südwestlichen Mittelfranken und nordwestlichen Schwaben vergangen. Deshalb verlangen sie in der Sitzung des Innenausschusses am 6. März zusammen mit ihren mittelfränkischen Kollegen Renate Ackermann von den GRÜNEN und Prof. Dr. Bauer von den Freien Wählern einen umfassenden Bericht im Bayerischen Landtag.
„Es darf eigentlich nicht sein“, kritisiert Christa Naaß, „dass der Landtag immer erst auf Nachfrage informiert wird. Vor allem die Abgeordneten, die sich seit Jahren des Themas Rettungshubschrauber angenommen hatten, sollten in den laufenden Prozess mit einbezogen werden. Aber der bayerische Innenminister, der die Problemlösung über Jahre verzögert hat, denkt überhaupt nicht daran“.
Deshalb muss er nun im Landtag Rede und Antwort stehen und u.a. darlegen, wann mit einer endgültigen Entscheidung über einen zusätzlichen Rettungshubschrauber zu rechnen ist, was die Gründe für die Standortentscheidung sind und wann der neue Rettungshubschrauber einsatzfähig ist. Außerdem ist aufzuzeigen, ob die Kostenträger nun doch bereit sind, einen weiteren Standort in Bayern vollumfänglich und auf Dauer zu finanzieren.
„Durch die nicht erfolgsversprechenden „Verhandlungen“ mit Baden Württemberg und die wenig zielführende geplante Verlagerung des Intensivtransporthubschraubers von Nürnberg nach Roth ist wertvolle Zeit verstrichen“ monieren Christa Naaß und Helga Schmitt-Bussinger. „Jetzt muss zügig gehandelt werden!“