SPD Ortsverein Mengkofen

Starke Stimmen fürs Aitrachtal

Downloads

Wahlprogramm

Sparmodell Kombiklassen - 11 Kombiklassen in Westmittelfranken –

Veröffentlicht am 13.08.2008 in Allgemein

Wachsender Widerstand kommt von Eltern und Verbänden gegen Kombiklassen an bayerischen Grundschulen. Dies musste die Haundorfer Landtagsabgeordnete Christa Naaß nach einem Gespräch mit Elternvertretern und Bürgermeistern aus verschiedenen Regionen Bayerns feststellen.

Auch in Westmittelfranken sind Kombiklassen und die Umsetzung vor Ort ein großes Thema. So werden derzeit in diesem Gebiet 11 Kombiklassen, also jahrgangsübergreifende Klassen, an Grundschulen geführt: In der Stadt Ansbach ist das die Weinberg- Grundschule. Im Landkreis Ansbach wird jeweils 1 Kombiklasse an der Grundschule Röckingen-Fürnheim, an der Eichelberg-Grundschule in Arberg und an der Grundschule Langfurth geführt sowie 4 Klassen an der privaten Montessori-Schule iln Neusitz. Im Landkreis Neustadt a. d. Aisch sind dies 1 Klasse an der Grundschule Obernzenn und 2 Klassen an der Gollach-Schule in Bad Windsheim, erfuhr die SPD-Abgeordnete auf Grund einer Schriftlichen Anfrage an die Staatsregierung.

Derzeit gibt es bayernweit 319 Kombiklassen, im kommenden Schuljahr werden insgesamt 350 Kombiklassen erwartet. Nach Meinung von Christa Naaß ist die Errichtung von Kombiklassen als Sparmodell um Lehrpersonal einzusparen, der falsche Weg. „Wir wollen keine Kombiklassen, wir wollen kleinere Klassen!“, fordert die Abgeordnete. „Aus pädagogischer Sicht können Kombi-Klassen durchaus Vorteile haben. Jahrgangskombinierte Klassen funktionieren jedoch nur optimal, wenn die Klassen klein sind und gegebenenfalls zwei Lehrkräfte pro Klasse eingesetzt werden können. Denn der Unterricht ist mit deutlich mehr Arbeitsaufwand für die Lehrkräfte verbunden.“

Die SPD fordert in erster Linie kleinere Schulklassen und nicht die Zusammenlegung von Jahrgängen. Kleine Schulklassen ermöglichen eine bessere individuelle Förderung der Schulkinder. Dies wird immer wichtiger, nachdem in den ersten Schuljahren die Grundlage für den späteren Schulerfolg gelegt wird. Altersgemischte Klassen machen aus Sicht der SPD nur dann einen Sinn, wenn die Klassen trotzdem klein bleiben und eine individuelle Förderung möglich wird oder bleibt.

„Die CSU“, beklagt Christa Naaß, „will aber die Klassen größer machen und damit Lehrerinnen und Lehrer einsparen und auf der anderen Seite stehen 1000 junge, gut ausgebildete und hoch motivierte Grundschulpädagogen auf der Straße, weil sie nicht eingestellt werden.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

Instagram

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Shared post on

Instagram

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Shared post on

Webseite der BayernSPD BayernSPD-Landtagsfraktion