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SPD beantragt in Prag eigenständige Bayerische Repräsentanz

Veröffentlicht am 31.03.2009 in Allgemein

Fraktionsvizin Christa Naaß: Derzeitige Vertretung muss angesichts gewachsener Bedeutung der bayerisch-tschechischen Kontakte dringend ausgebaut werden

Die SPD-Landtagsfraktion hat im Landtag förmlich beantragt, dass die Bayerische Staatsregierung die seit Juli 2007 in Prag bei der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer personell und räumlich angesiedelte Bayerische Repräsentanz in Tschechien zu einem eigenständigen, personell gut ausgestatteten Büro nach dem Vorbild der bestehenden Vertretungen in einer Reihe von Ländern (beispielsweise in China, Indien, USA, Kanada) ausgebaut wird. Ziel müsse sein, dem hohen Stand der Wirtschaftsbeziehungen noch besser gerecht werden und diese weiter zu befördern.

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christa Naaß verweist zur Begründung des Vorstoßes der Landtags-SPD darauf, dass die Tschechische Republik mit einem Handelsvolumen von 15,5 Mrd. Euro wichtigster Handelspartner Bayerns in Mittel- und Osteuropa und weltweit der siebtwichtigste Handelspartner des Freistaats ist. Naaß: „Die unmittelbare Nachbarschaft der beiden Länder hat ein enormes wirtschaftliches Engagement auf beiden Seiten hervorgerufen. Derzeit sind über 2700 bayerische Unternehmen in Tschechien tätig, rund 350 bayerische Firmen sind mit Niederlassungen vertreten."

„Die Repräsentanz des Freistaats Bayern in Tschechien wird derzeit mit großem Einsatz durch das Geschäftsführende Vorstandsmitglied der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer wahrgenommen", stellt die SPD-Vizefraktionschefin fest. „Die vielfältigen und zunehmenden Aufgabenstellungen wie die Beratung bayerischer Unternehmen bei ihrem Markteinstieg in Tschechien, Vermitteln von Kontakten für tschechische Firmen, die in Bayern Fuß fassen möchten, Betreuung potentieller Investoren, Empfang von Delegationen, Organisation von Veranstaltungen, aktives Standortmarketing für den Freistaat und vieles mehr können jedoch auf Dauer nicht von einer Person alleine geleistet werden." Ein Ausbau der Repräsentanz sei daher dringend geboten.

SPD-Fraktionschef Franz Maget hatte vergangene Woche die spöttische Reaktion von Wirtschaftsminister Zeil auf den SPD-Ruf nach Errichtung einer vollwertigen bayerischen Repräsentanz in Prag zurückgewiesen. Dieses Projekt dürfe nicht weiter auf die lange Bank geschoben werden, mahnte Maget, der sich kürzlich mit Naaß und anderen Vertretern der SPD-Fraktionsspitze bei einem Besuch in Prag ein Bild davon gemacht, wie dringend dieses Anliegen ist. Bayerns Repräsentant Bauer leiste ausgezeichnete Arbeit, könne den Freistaat aber nur nebenbei vertreten, da er seine Haupttätigkeit bei der deutsch-tschechischen Handelskammer hat. Das sei der großen Bedeutung Tschechiens für Bayern nicht angemessen. Maget: „Ich würde schon erwarten, dass wir eine anständige bayerische Vertretung dort haben." Bislang gebe es nicht einmal eigene Räumlichkeiten. Er halte den Freistaat deshalb in Prag für unterrepräsentiert.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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