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SPD fordert bessere Bezahlung und Übernahmegarantie für die 6000 bayerischen Referendare

Veröffentlicht am 18.06.2008 in Allgemein

Christa Naaß und Hans-Ulrich Pfaffmann stellten Antragspaket auf Pressekonferenz vor. Bezüge sollen um 250 Euro zu erhöht werden

Die SPD-Landtagsfraktion forderte heute in einer Pressekonferenz bessere Bedingungen für junge Lehrerinnen und Lehrer. Christa Naaß, Sprecherin für den öffentlichen Dienst in der SPD-Landtagsfraktion, und Hans-Ulrich Pfaffmann, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, stellten dazu ein Antragspaket vor. „Die 6000 Referendare in Bayern dürfen nicht als Ersatzlehrer missbraucht werden, sie brauchen eine bessere Bezahlung und eine Übernahmegarantie des Freistaats von zwei Jahren," betonte der SPD-Bildungssprecher. Christa Naaß verwies darauf, dass Lehramtsanwärter 1021, 79 Euro (A 12) im ersten Jahr erhalten, die Studienreferendare an der Realschulen, Gymnasien und Berufsschulen knapp 30 Euro mehr, nämlich 1051,25 Euro (A13). Die SPD fordert, die Bezüge für die Anwärter und Referendare um 250 Euro zu erhöhen.

In diesen Wochen stehen viele junge Lehrerinnen und Lehrer vor der Entscheidung, ob sie ihren erlernten Beruf ausüben wollen und sich um den Eintritt in den Staatsdienst bewerben oder ob sie sich lieber in der freien Wirtschaft einen Job suchen. Nicht nur das Ansehen des Lehrerberufes hat in den letzten Jahren gelitten, sondern auch die schlechten Arbeitsbedingungen in zu großen Klassen und mit schwieriger werdenden Schülerinnen und Schülern schrecken viele ab, so Pfaffmann. Es gebe bereits jetzt einen eklatanten Nachwuchsmangel in einigen Fächerkombinationen für den Gymnasialbereich und im Bereich des Hauptschullehramtes. Die anrollende Pensionierungswelle verstärkt dieses Problem. Zu allem hinzu kommen noch die schlechten Bedingungen während der Ausbildung sowie die schlechte Bezahlung. Hier kann und muss der Freistaat sofort handeln. Die SPD-Landtagsfraktion schlägt deshalb vor:

Die Anwärterbezüge und die Bezüge für die Referendare um 250 Euro erhöhen
Die Bezahlung von Referendaren und Lehramtsanwärtern ist unangemessen und nicht mehr zeitgemäß. Einerseits reicht die schlechte Bezahlung für den allgemeinen Lebensunterhalt nicht aus, andererseits macht die schlechte Bezahlung den öffentlichen Dienst unattraktiv.

Eine Übernahmegarantie für mindestens zwei Jahre aussprechen
Die Unsicherheit, ob man eine Anstellung erhält oder nicht, ist eine der größten Hemmnisse den Lehrerberuf zu ergreifen. Zur Erhöhung der Attraktivität des Lehrerberufs muss man den jungen Lehrerinnen und Lehrern eine Perspektive bieten.

Lehramtsanwärtern und Referendaren ihre Einsatzschulen mindestens sechs Wochen vor Dienstantritt nennen
Die mit der kurzfristigen Nennung des Einsatzortes verbundenen Schwierigkeiten (Wohnungssuche etc.) stellen die Referendarinnen und Referendare vor unnötige Herausforderungen.

An den Ausbildungsschulen (Seminarschulen) einen bedarfsgerechten Stundenpool für die ausbildenden Lehrkräfte einrichten
Eine gute Ausbildung an den Einsatzschulen der Referendare und Lehramtsanwärter erfordert ausreichend Zeit zur Anleitung, Besprechung und zum Feedback für die jungen Lehrkräfte. Diese Zeit ist an den Schulen oftmals nicht vorhanden, weil insgesamt ein Mangel an Lehrkräften herrscht.

Für die Lehramtsanwärter die Grundunterrichtsverpflichtung auf 10 Wochenstunden reduzieren und die gewährte Überstundenvergütung monatlich und nicht wie bisher vierteljährlich ausbezahlen
Die Bezahlung von Lehramtsanwärtern ist unangemessen. Um den Lehrerberuf attraktiv zu machen, gehört auch eine zeitnahe Vergütung von Überstunden dazu.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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