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SPD-Fraktionsspitze besuchte Firma Schaeffler in Herzogenaurach

Veröffentlicht am 26.02.2009 in Allgemein

Von links nach rechts: Geschäftsführer Dr. Jürgen Geißinger, stv. Fraktionsvorsitzender Dr. Thomas Beyer, stv. Fraktionsvorsitzende Christa Naaß, Fraktionsvorsitzender Franz Maget, Frau Elisabeth Schaeffler, stv. Fraktionsvorsitzende Johanna-Werner Muggendorfer, Herr Georg F.W. Schaeffler

Die finanziellen Probleme des Automobilzulieferers Schaeffler standen im Mittelpunkt eines von der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Christa Naaß initiierten Gespräches der Fraktionsspitze mit der Unternehmensleitung in Herzogenaurach.

Nach einer ausführlichen Information durch die Gesellschafter Elisabeth und Georg F.W. Schaeffler und die Geschäftsleitung Dr. Jürgen Geißinger sowie nach Gesprächen mit dem Betriebsrat Thomas Mölkner und Gesamtbetriebsrat Norbert Lenhard steht der Fraktionsvorstand der SPD-Landtagsfraktion mit Franz Maget an der Spitze und seinen Stellvertretern Dr. Thomas Beyer, Johanna Werner-Muggendorfer und Christa Naaß staatlichen Hilfen für den angeschlagenen Konzern aufgeschlossen gegenüber. Grundlage dafür muss jedoch ein Sanierungskonzept mit einer langfristigen Perspektive sein, das auch den Arbeitnehmern mehr Mitbestimmung einräumt und mehr Transparenz im Konzern herstellt. Aber auch die Banken, die derzeit starke Unterstützung von Seiten des Staates bekommen, stehen in der Verpflichtung.

Eine Insolvenz mit evtl. Zerschlagung der Firma hätte massive Auswirkungen auf den Standort in Gunzenhausen mit seinen derzeit 380 Beschäftigten und auf die 19000 Beschäftigten in ganz Bayern, befürchtet die Haundorfer Abgeordnete.

„Die Schaeffler-Gruppe ist ein zukunftsfähiges, breit aufgestelltes Unternehmen, das zu 60 Prozent im Automotiv-Geschäft und zu 40 Prozent in der Industrie und der Luft- und Raumfahrt tätig ist“, berichtet Christa Naaß nach dem Gespräch, für das sich die Eigentümer viel Zeit genommen hatten. „5200 Mitarbeiter sind alleine in der Entwicklung tätig. Mit ca. 13000 Patenten liegt Schaeffler unter den Top 10 in Deutschland. Bei einer Windkraftanlage, die ca. 2 Mio Euro kostet, sind Teile von Schaeffler im Wert von 140000 Euro enthalten.“ Es gibt nahezu keinen Motor, der nicht aus Schaeffler-Produkten besteht, erfuhren die Abgeordneten.

Aus industriepolitischem Interesse ist es daher begründet, der Schaeffler-Gruppe für eine Übergangszeit entsprechende Unterstützung zu gewähren. „Sie hat“, berichtet die Abgeordnete weiter, „trotz verstärkter Internationalisierung, in den deutschen Standorten nachhaltig investiert und die Zahl der Beschäftigten deutlich gesteigert.“

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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