Seit 2007 unterstützt der Marie-Schlei-Verein ein Qualifizierungsprojekt der Frauenvereinigung Soripada in Indonesien.
Seit 2007 unterstützt der Marie-Schlei-Verein ein Qualifizierungsprojekt der Frauenvereinigung Soripada in Indonesien.
Am Internationalen Frauentag, dem 8. März 2008, reichen sich Frauen weltweit schwesterlich die Hände. Solidarität und konkrete Unterstützung wünschen sich auch die Frauen auf Sumatra/ Indonesien. Armut und Gewalt prägen ihren Alltag, aber jeden Tag schöpfen sie neue Hoffnung. Der 32jährige Bürgerkrieg fand glücklicherweise nach der schrecklichen Tsunami-Katastrophe ein Ende. Der Wiederaufbau begann, auch ein demokratischer Neubeginn.
Trotzdem haben die Frauen es nach wie vor schwer, die gesellschaftliche und soziale Anerkennung zu finden, die ihnen zusteht. Besonders groß sind Armut und Unterdrückung in den ländlichen Gebieten. Soripada, eine Frauenvereinigung auf Sumatra, setzt auf nachhaltige Entwicklung mit Biogemüse, Bioobst und Biogas. In hundert ländlichen Haushalten werden Frauen qualifiziert, ökologischen Gartenbau für ihren eigenen Bedarf und den Verkauf auf dem Markt zu praktizieren. Saatgut für Spinat, Tomaten, Auberginen, Avocados, Chili und andere Gemüse oder Früchte werden verbessert, Kompostierung wird eingeführt, Bewässerungssysteme werden angelegt. Diese Aktivitäten werden ergänzt durch Schweine- und Hühnerhaltung und veterinärmedizinische Schulungen.
Ziel der Maßnahme ist die Qualifizierung der Frauen, um ländliche Armut erfolgreich zu bekämpfen. Das Projekt trägt zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Frauen, ihrer Familien und ihrer Dörfer in abgelegenen Tälern bei.
Mit der beruflichen Qualifizierung geht ein auch Gender-Training einher. Soripada will die Bevölkerung gegen Gewalt gegen Frauen mobilisieren.
"Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Soripada-Frauen", ruft Christa Naaß auf!
Spendenkonto: SPARDA Hamburg, BLZ 206 905 00, Konto. 602 035
Deshalb hat Christa Naaß als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Fragen des Öffentlichen Dienstes einen Antrag federführend eingebracht mit dem Ziel, im Zusammenhang mit dem Nachtragshaushalt 2008 dreißig neue Stellen zur Behebung des Personalnotstandes bei den unteren Naturschutzbehörden zu schaffen.
"Ich hoffe", so die Abgeordnete, "die CSU verweigert sich nicht wieder diesem wichtigen Anliegen". Es können nicht einerseits immer mehr Aufgaben formuliert werden und auf der anderen Seite fehlt das Personal zur Erledigung dieser Aufgaben".
Homepage Christa Naaß, Bezirkstag