Dingolfing-Landau.
Am Samstag, 11. Juli, wurde ein Artikel "Nicht am Status Quo festhalten" von Franziska Sänftl, Gemeinde- und Kreisrätin, und Miriam Kühnl, Delegierte von Fridays For Future, abgedruckt. In diesem Artikel schreiben die Verfasserinnen, Florian Pronold bezüglich des Kohleausstiegsgesetzes kontaktiert zu haben. Von den Verfasserinnen unerwähnt blieb, dass Pronold auf das Schreiben der Fridays For Future Dingolfing geantwortet und die Beweggründe für seine Zustimmung zum Kohleausstiegsgesetz dargelegt hat. Nachfolgend nun das Antwortschreiben:
Als erstes Industrieland weltweit wird Deutschland aus Kohle und Atom aussteigen. Das Gesetz zum Kohleausstieg trägt dazu bei, dass Deutschland das Pariser Klimaabkommen erfüllen wird. Gleichzeitig ist es ein gesellschaftlicher Kompromiss, der nach sehr kontroversen Diskussionen gefunden wurde.
Staatssekretär Florian Pronold MdB und SPD-Kreisverband gratulierten
"Wir brauchen kein Navi, der Hugo ist dabei!", das war das geflügelte Wort, wenn der Jubilar Hugo Steiner aus Reisbach seinen ehemaligen "Chef", den früheren bayerischen SPD-Landesvorsitzenden, örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten und jetzigen Staatssekretär Florian Pronold, oder andere ranghohe SPD-Politiker im Auftrag der Bayern-SPD aus Bund und Land durch ganz Bayern chauffierte. Wir sind ganz besonders stolz darauf einen Genossen wie Hugo Steiner in unserer SPD vor Ort haben, gratulierte der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier "unserem" Hugo Steiner sehr herzlich zu seinem 75. Geburtstag. Es gibt kaum eine Genossin oder Genossen in Bayern, die unseren Hugo nicht kennen, so Vilsmeier. Wegen der Einschränkungen durch die derzeitige Corona-Krise feierte Hugo Steiner bei guter Gesundheit und Zufriedenheit seinen 75. Geburtstag am vergangenen Donnerstag zusammen mit seiner Lebensgefährtin Renate bei sich daheim.
Ein analoges und virtuelles Ausstellungserlebnis
Die am 16. Juni 2020 um 19:00 Uhr im Wiesbadener Haus der Heimat eröffnete Ausstellung „So geht Verständigung – dorozumění – That’s how to communicate“ fällt durch die Corona-Krise in eine kritische Zeit. Eine neue Verständigungspolitik verlangt auch eine neue Ausstellungspolitik.
Die dreisprachig konzipierte Wanderausstellung des Sudetendeutschen Rates e.V. wird daher mit einer digitalen Ausstellungseröffnung sowie einem virtuellen Rundgang verbunden. Sie wird somit zu einem Begegnungsraum von symbiotischen Kommunikationsformen – analog und digital.
Wallersdorf - Dingolfing/Landau.
Zum 87. Jahrestag des Untergangs des Freistaates Bayern am 29. April 1933 mit der Zustimmung aller Parteien zum Ermächtigungsgesetz in Bayern - außer den 16 sozialdemokratischen Abgeordneten - veranstaltete die in Dingolfing-Landau und Wallersdorf wieder die Gedenkfeier an der Gedenkstätte der 189 Opfer des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau bei der Wallersdorfer Sebastianikirche. Nur noch die 16 Sozialdemokraten angeführt von Albert Roßhaupter, einen gebürtigen Niederbayern, fanden damals den Mut sich den Nazis entgegenzustellen.
Gedenken an 75 Jahre Kriegsende und den „Tag der Befreiung“
75 Jahre Auflösung des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau
am Donnerstag, den 30. April 2020
bei der Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Ganacker-Erlau.
Wallersdorf.
Zum Gedenken an 75 Jahre des Endes des 2. Weltkrieges in Deutschland und Europa am 08. Mai 1945 und den damit verbundenen "Tag der Befreiung" Bayerns und Deutschlands vom Nazi-Terror findet die alljährliche Gedenkfeier des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau und des SPD-Ortsvereins Wallersdorf in diesem Jahr wieder am 30. April bei der Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Erlau bei der Sebastiani-Kirche in Wallersdorf statt.
Corona-bedingt können wir dieses Jahr das Gedenken vor Ort nur im "kleinsten Kreise" durchführen. Wir werden Euch/Ihnen aber das Gedenken über die lokalen Zeitungen, über das Internet und die sozialen Medien zugänglich machen.
Daher bitten wir dringend darum, nicht zur Gedenkfeier nach Wallersdorf anzureisen!
Zudem wurde das KZ-Außenlager Ganacker-Erlau vor fast genau 75 Jahren aufgelöst und die verbliebenen Häftlinge von der SS auf die furchtbaren Todesmärsche geschickt, die vielen ganz sinnlos das Leben kosteten.
Rahmenvertrag zwischen den sieben Bezirken, den kommunalen Spitzenverbänden und den Kassen ist unterschrieben
Die langjährige Forderung von Bezirktagsvizepräsidentin Christa Naaß und der SPD-Kreistagsfraktion nach Einrichtung eines Pflegestützpunktes muss nun endlich auch im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen umgesetzt werden. Der rechtliche Rahmen für eine wohnortnahe unabhängige und niedrigschwellige Beratung, Versorgung und Betreuung der Bevölkerung ist in § 7c Sozialgesetzbuch XI gegeben.
Generalsekretärin Christa Naaß erinnert an die Gründung am 03. April 1955
Eine im deutschen Vertriebenenbereich einmalige Einrichtung ist der Sudetendeutsche Rat, dessen 30 Mitglieder je zur Hälfte von der Sudetendeutschen Landsmannschaft und den im Deutschen Bundestag vertretenen Fraktionen berufen werden.
Am Palmsonntag, 03. April 1955 um 09.00 Uhr hatte sich der Sudetendeutsche Rat im Cafe Ludwig in München konstituiert, der damit „die Arbeitsgemeinschaft zur Wahrung Sudetendeutscher Interessen“ ablöste, die am 14 Juli 1947 gegründet wurde.
Diese Interessen bezogen sich auf die damals aktuelle Frage einer Friedenskonferenz, für die die Arbeitsgemeinschaft authentisches Material vorbereitete. Außerdem sollte „in allen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen eine gesamtsudetendeutsche Ausrichtung aller Einzelaktionen in die Wege geleitet“ werden.
„Die bayerischen Bezirke“, so die 3. Vizepräsidentin des Bayerischen Bezirketages und Stellvertreterin des mfr. Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß, „beobachten seit mehreren Jahren mit großer Sorge, dass sehr viele jüdische Grabmäler zunehmend verfallen und damit kultur-historisch bedeutsame Denkmäler unwiederbringlich verloren gehen.
Deshalb hat der Hauptausschuss des Bayerischen Bezirketages eine Resolution beschlossen, mit der der Freistaat Bayern aufgefordert wird, sämtliche Inschriften auf den Grabmälern der 128 jüdischen Friedhöfe auf professioneller Basis zeitnah fotografisch dokumentieren zu lassen.
Niederbayern/Berlin: Der Bundestag hat einen milliardenschweren Schutzschirm für
Krankenhäuser, Unternehmen und Beschäftigte verabschiedet. Ein Solidaritätsprogramm,
das die gewaltigen volkswirtschaftlichen Herausforderungen der Corona-Krise abmildern
soll. Die Maßnahmen bauen auf den Erfahrungen der Wirtschafts- und Finanzkrise von 2008
auf. Ein Baustein des Schutzschirms ist die Erleichterung bei der Kurzarbeit. Florian Pronold:
„Gerade bei uns in der Region hat sich schon vor 12 Jahren gezeigt, dass wir die Krise enorm
durch die Kurzarbeit abschwächen konnten. Insolvenzen und Massenarbeitslosigkeit
konnten wir abwenden. Und auch jetzt können wir so die Sorgen vor Arbeitslosigkeit und
Unternehmenspleiten verringern.“