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Wahlprogramm

Gemeinsam Verbesserungen bei Rente und Mindestlohn erreicht

Niederbayerische SPD-Abgeordnete und Gewerkschaften tagten in Landshut

Rund ein Jahr nach den Landtags- und Bundestagswahlen trafen sich die Vertreter der niederbayerischen Gewerkschaften mit den SPD-Abgeordneten, um aktuelle Informationen aus erster Hand zu bekommen und die Wünsche und Sorgen der Arbeitnehmervertreter zu erfahren. Florian Pronold, der als parlamentarischer Staatssekretär das einzige niederbayerische Mitglied der Bundesregierung ist, machte deutlich, dass es ein großer Erfolg sei, dass der Mindestlohn ab 1. Januar 2015 eingeführt werde. DGB-Regionsgeschäftsführer Hans-Dieter Schenk stellte die MiLo-Kampagne der Gewerkschaften vor: „Ab Januar 2015 wollen wir die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sensibilisieren und aufklären, dass ihnen der Mindestlohn zusteht. Wichtig sei es auch, dass Kontrollen durchgeführt werden, mahnte Hartmut Veitengruber von Ver.di an. „Wir haben lange für den Mindestlohn gekämpft“, ergänzte die langjährige Landtagsabgeordnete aus Kelheim, Johanna Werner-Muggendorfer. Dass dieser jetzt eingeführt werde, sei ein Meilenstein, der im Koalitionsvertrag geschafft wurde. Die ersten Schritte seien gemacht, pflichtete Jugendsekretärin Katja Ertl des DGB Ostbayern bei. Dennoch müsse man auch die bisherigen Ausnahmen wie beispielsweise die Langzeitarbeitslosen im Blick haben.

An stolze Geschichte erinnert

Christa Naaß mit Peter Schmid-Rannetsperger (3.v.links) und Bundesvorsitzendem Dr. Helmut Eikam (2. von rechts)

Beim 60. Geburtstag der Seliger-Gemeine Waldkraiburg hielt Christa Naaß, Generalsekreträrin des Sudetendeutschen Rates, die Festrede.

Sie erinnerte an die stolze Geschichte der sudetendeutschen Arbeiterbewegung und ihre Bedeutung für die Integration der Sudetendeutschen in Deutschland sowie für die Sozialdemokratie, besonders in Bayern.

„Die Geschichte muss erzählt werden, weil sie nicht in Vergessenheit geraten darf“, so die Sozialdemokratin. „Denn sie ist keine Geschichte nur fürs Geschichtsbuch; sie ist eine Geschichte, die lebt und weiterwirkt und das erleben wir intensiv bei der Ortsgruppe Waldkraiburg. Deshalb habe ich die Seliger-Gemeinde Waldkraiburg mit ihrem Vorsitzenden Peter Schmid-Rannetsperger auch beim Vertriebenenempfang der SPD-Landtagsfraktion ausgezeichnet“.

Sie erinnerte in ihrem Festvortrag daran, dass nach dem Anschluss des Sudetenlandes an das Nazi-Deutschland ca. 30000  aufrechte Sozialdemokraten in Gefängnisse und Konzentrationslager kamen, 5000 emigrierten.

Sie hob aber auch die wichtige Rolle der Sudetendeutschen beim Aufbau Bayerns hervor. Auch die SPD verdankt ihnen viel, denn nach dem Krieg wurden viele SPD-Ortsvereine von Sudetendeutschen gegründet oder wieder gegründet. Das gilt auch für Waldkraiburg, in dem es seit Gründung der Gemeinde einen SPD-Ortsverein gibt.

Bis heute tritt die Seliger-Gemeinde für Aussöhnung und Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen ein.

„Weil die Seliger-Gemeinde immer für Werte wie Solidarität, Antinationalismus, Selbstbestimmungsrecht der Völker, Demokratie, Frieden, Freiheit, Recht auf Heimat, Europa stand, wird es die Seliger-Gemeinde mit ihrer Geschichte und ihrem Erfahrungsschatz auch in Zukunft geben müssen. Kriege, Flucht und Vertreibung sind kein Thema der Vergangenheit, sondern gegenwärtig“, so die Generalsekretärin.

Sie zog dabei auch Parallelen zur aktuellen Flüchtlingssituation und darauf, dass ein vom Krieg ausgelaugtes Land Bayern es nach dem Krieg geschafft hat, zwei Millionen Menschen aufzunehmen und zu integrieren und es derzeit nicht schafft, mit weit weniger Flüchtlingen, die zu uns kommen, umzugehen. Die ehemalige Landtagsabgeordnete kritisierte deshalb die Bayer. Staatsregierung, die den vermehrten Zuzug seit Jahren ignoriert und trotz zahlreicher SPD-Anträge keine Vorsorge getroffen hatte.

 

Christa Naaß wieder in den Vorstand der Mali-Hilfe gewählt

Christa Naaß mit Vorsitzendem Stefan Schuster (5. von links)

Der alte und neue Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Entwicklungshilfe Mali e.V. (LAG Mali) heißt Stefan Schuster, der als Landtagsabgeordneter aus Nürnberg auch den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen mit betreut.

Als Beisitzerin wurde Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, ebenfalls wieder in den Vorstand gewählt. Für Christa Naaß ist es wichtig, die Lebenssituation der Menschen in der Sahelregion dauerhaft zu verbessern. Seit Beginn der 1980er Jahre engagiert sich die LAG Mali e.V., gegründet vom ehemaligen Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags Berthold Kamm, nach dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Mali, das politisch zwei schwere, turbulente Jahre hinter sich hat.

Geschäftsführerin Gudrun Kahl konnte berichten, dass die Mali-Hilfe mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) aktuell ein Projekt auf den Weg gebracht hat, das den Neubau einer Grundschule mit Latrinenblöcken und einem Verwaltungsgebäude, die Förderung des Gartenbaus und Maßnahmen zum Ressourcenschutz und zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung in der Kommune Dombila beinhaltet.

Alle Projekte, die die LAG Mali zusammen mit Nichtregierungsorganisationen vor Ort wie z.B. mit Vide, Stop Sahel oder Amsopt durchführt, sind so konzipiert, dass sie langfristig von der Bevölkerung selbst umgesetzt werden können. Das beinhaltet auch die Unterstützung und Schulung von Selbstverwaltungsstrukturen im Dorf, die für die Brunnen, Mühlen oder Alphabetisierungszentren verantwortlich sind.

Für Christa Naaß ist dabei die Förderung von Frauen durch Einkommen schaffende Aktivitäten im Gartenbau und die Unterstützung der Grundbildung ene wichtige Aufgabe. Seit dem Jahr 2005 engagiert sich die LAG Mali für eine Aufklärungskampagne über die gesundheitlichen Folgen der Mädchenbeschneidung.

Spenden an die LAG Mali e.V. können auf das Konto 59 005 bei der Raiffeisen-Volksbank Fürth überwiesen werden.

Christa Naaß mit Apfelkönigin auf der Consumenta

Christa Naaß mit Annemarie I.

Annemarie I. , die vor wenigen Wochen von der Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß zur Apfelkönigin der Fränkischen Moststraße gekrönt wurde,  repräsentiert die Moststraße und unsere Region derzeit auch auf der Consumenta in Nürnberg.

Christa Naaß konnte sich davon überzeugen, dass Annemarie Freytag aus Kröttenbach eine hervorragende Regionalbotschafterin unserer westmittelfränkischen Heimat ist und mit viel Charme die Produkte der Fränkischen Moststraße anpreist. Sie ist damit auch Werbeträgerin für die verschiedenen Köstlichkeiten unseres Landstrichs.

Nachdem der Bezirk Mittelfranken alle mittelfränkischen Bürgermeister zum traditionellen „Bürgermeisterfrühschoppen“ einlud, traf Christa Naaß auch zahlreichen Bürgermeister aus den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Ansbach, die sich über die verschiedenen Aktivitäten des Bezirks auf den Gebieten Soziales, Gesundheit, Kultur, Natur, Umwelt sowie Europa informierten.

Christa Naaß gratuliert kiss. zum 5. Geburtstag

Zu den Gratulanten gehörten neben Christa Naaß auch Harald Dösel und Anette Pappler

Im Rahmen des 3. Selbsthilfekongresses feierten kiss. Weißenburg und kiss. Ansbach ihren 5. Geburtstag. Christa Naaß gehörte zu den Gratulanten und zwar in doppelter Funktion: einmal als Sprecherin der Selbsthiilfegruppen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhaunsen und zum anderen als Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten. Sie hob dabei die Wichtigkeit der Selbsthilfearbeit in Mittelfranken hervor. Mittlerweile gibt es zu 400 Themen über 900 Selbsthilfegruppen mit ca. 40000 Mitgliedern in Mittelfranken. "Und da, wo es Anlaufstellen von kiss. gibt, gibt es mehr Selbsthilfeaktivitäten als anderswo", stellte die Vizepräsidentin fest.

Der Bezirk Mittelfranken unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit des Regionalzentrums mit einer 1,2 Stellen-Fachkraft sowie die Kontaktstellen in Weißenburg, Ansbach, Hersbruck und Roth mit jeweils einer Fachkraft und einer Teilzeitverwaltungsstelle, berichtete Christa Naaß.

Sie erinnerte außerdem daran, dass sie im Jahr 1996 erstmals alle damals bestehenden Selbsthilfegruppen im Landkreis zusammenholte und unter dem Motto "Miteinander-Füreinander" eine Vernetzung zwischen den Gruppen organisierte. Jährlich brachte sie daraufhin einen Flyer mit allen Kontaktdaten heraus. "Ich war froh", so Tanja Günther, die Leiterin von kiss. Weißenburg, "dass ich, als ich vor 5 Jahren die Arbeit aufnahm, auf diese Daten zurückgreifen konnte".

Für Christa Naaß steht Selbsthilfe für Erfahrungsaustausch, gegenseitige Unterstützung und Information, Wissen und Vermitteln von Hilfsangeboten. Sie bedeutet Hilfe für Kranke und deren Angehörige und zeigt Möglichkeiten auf, wie man einer Krankheit vorbeugen und Risikofaktoren ausschalten kann. Sie ist eine Ergänzung der institutionellen und professionellen Angebote der gesundheitlichen Versorgung. "Nicht umsonst wird die Selbsthilfe als 4. Säule in unserem Gesundheitssystem bezeichnet", so die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten.

SPD-Kreistagsfraktion gratuliert

Der Pappenheimer Bürgermeister Uwe Sinnn wurde 50 Jahre alt. Die SPD-Kreistagsfraktion ließ es sich nicht nehmen, im Haus der Bürger zusammen mit vielen Freunden, Vertretern von Vereinen und Verbänden und politischen Weggefährten zu feiern. Fraktionsvorsitzender Joachim Federschmidt gratulierte im Namen der Fraktion und dankte Uwe Sinn für die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit. Mit launigen Worten präsentierte Altbürgermeister und Landratstellverteter Peter Krauß einen Wein aus dem Geburtsjahr des 50jährigen und gab ihm viele guten Wünsche mit auf den weiteren persönlichen, beruflichen und politischen Lebensweg.Diesen guten Wünschen schloss sich die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß im Namen der SPD-Bezirkstagsfraktion an: "Mit 50 Jahren wird ein Mann nicht mehr älter, sondern nur noch interessanter", gab sie dem Geburtskind mit auf den Weg, der spaßhaft darauf verwies, dass er an seinem heutigen Geburtstag nicht auf sein "Alter" angesprochen werden wollte.

Neuwahlen bei der AfA Niederbayern

„SPD verleiht der Grossen Koalition eine sozialdemokratische Prägung“

Neuwahlen bei der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen  - Harald Unfried als Vorsitzender bestätigt – Bundestagsabgeordnete Christian Flisek und Rita Hagl-Kehl sowie DGB-Kreisvorsitzender Thomas Müller sprachen Grussworte

Mit einer neugewählten Vorstandschaft will sich die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in Niederbayern für die Arbeit in den kommenden Jahren rüsten. Bei den Neuwahlen am vergangenen Freitag im Plattlinger „Preysinghof“ bestätigten die Mitglieder einstimmig ihren Vorsitzenden Harald Unfried aus Landshut.

Mit dem dem verdi-Gewerkschaftssekretär Hartmut Veitengruber, dem Betriebsrat Markus Kiefl und dem AfA-Landesvorstandsmitglied Irene Ilgmeier bestätigte die Konferenz auch die drei bisherigen Stellvertreter. Neugewählt als Stellvertreter wurde Robert Pfannenstiel, der sich im Rahmen seiner Vorstellungsrede für eine konsequente Bekämpfung des Missbrauchs bei den Werkvertägen aussprach.

Der niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende und Passauer Bundestagsabgeordnete Christian Flisek sprach sich in seinem Grusswort dafür aus, die Arbeit der Geheimdienste auf eine zeitgemässe Grundlage zu stellen und sie endlich einer effektiven parlamentarischen Kontrolle zu unterwerfen. Von den US-amerikanischen und britischen Nachrichtendiensten forderte er Kooperation und ein Ende der Abschottungspolitik ein. Flisek ist bekanntlich der Obmann der SPD im NSA-Untersuchungsausschuss. Den Untersuchungsausschuss wertete Flisek als Zeichen dafür, das das Grundrecht auf Privatheit und auf informationelle Selbstbestimmung noch etwas wert seien. Die Abgeordnete Rita Hagl-Kehl drückte ihre Verbundenheit mit den politischen Werten und Zielen der SPD-Arbeitsgemeinschaft aus und betonte, wie enorm wichtig es gewesen sei, in den Koalitionsverhandlungen bei den SPD-Kernthemen hart zu bleiben. Der DGB-Kreisvorsitzende Thomas Müller bezeichnete die SPD-Verhandlungserfolge beim Mindestlohn und bei der Rente als erste wichtige Schritte auf dem Weg zu einer sozialeren Gesellschaft. Doch immer noch bleibe viel zu tun, so etwa bei der Eindämmung der Leiharbeit und bei den Werkverträgen. Bei der Mütterrente sprach sich der DGB-Chef zudem für eine systemgerechte Finanzierung über Steuermittel aus.

In seinem Rechenschaftsbericht zog der alte und neue AfA-Vorsitzende Harald Unfried eine Zwischenbilanz aus dem ersten Jahr der Grossen Koalition. Die SPD hätte es geschafft, der Bundesregierung eine klar sozialdemokratische Prägung zu verleihen und originär sozialdemokratische Kernanliegen wie den Mindestlohn, die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren oder die Mietpreisbremse bei Neuvermietungen durchzusetzen. Mit der sog. „Mütterrente“ werde endlich eine lang schwelende Gerechtigkeitslücke geschlossen. Während die sozialdemokratische Arbeitsministerin Andrea Nahles im Eiltempo konkrete Konzepte umsetze, die zu sozialen Verbesserungen für viele Millionen Menschen führten, stritten sich die Unionsparteien untereinander wegen des Mautkonzepts. Unfried verwies dabei auf die hartnäckige Arbeit der AfA und der in der SPD organisierten Gewerkschaftler, der seit beinahe zehn Jahren für diese Konzepte geworben hätten. Die Richtung stimme nun wieder. Unfried: „Doch wir dürfen uns keineswegs auf dem Erreichten ausruhen“.

 

Kreis-JUSOS gegründet

Christa Naaß mit den neugewählten JUSO-Vorsitzenden

"Vor über 20 Jahren war ich dabei, als sich damals die Kreis-JUSOS in Treuchtlingen gegründet haben. Jetzt ist der damalige JUSO-Vorsitzende Stefan Fischer Ortsvereinsvorsitzender und Stadtrat von Treuchtlingen“, erinnert Christa Naaß in ihrem Grußwort."Und auch ich selbst habe bei den Jungsozialisten meine politische Laufbahn begonnen".

Sie gratulierte dem neugewählten Vorsitzenden Lukas Gerhardt, Pleinfeld, zusammen mit seinen Stellvertretern Eva-Maria Weber aus Langlau und Sebastian Hartl aus Treuchtlingen und bot ihnen ihre Unterstützung an.

Die Bezirkstagsvizepräsidentin verwies außerdem auf die verschiedenen Möglichkeiten der Jugendförderung durch den Bezirk Mittelfranken und die vielfältigen Aktivitäten des Kreis- und Bezirksjugendrings.

Unterstützen wollen auch der SPD-Kreisvorsitzende Harald Dösel und seine Stellvertreterin Anette Pappler die Jugendorganisation der SPD. „Wir werden gerne Geburtshilfe leisten“, erklärte Anette Pappler. „Aber ich bin sicher, wenn das Ganze erstmal läuft, werden die Jusos ihre Positionen klar und deutlich nach außen vertreten.“ Und Harald Dösel ergänzte: „Politische Jugendarbeit ist sehr wichtig. Denn auch wir in der SPD brauchen das kritische und fordernde Feuer der Jusos.“

„Als Pleinfelder, der sich auch im Ortsverein engagiert, liegt mir die Barrierefreiheit der Bahnhöfe besonders am Herzen“, skizzierte Lukas Gerhardt seine Vorstellungen für die künftige Arbeit. „Aber wir werden darüber hinaus natürlich auch mit anderen Organisationen zusammenarbeiten und uns um Themen wie Inklusion und Umweltschutz kümmern.“

Bei den Jusos engagieren sich junge Menschen zwischen 14 und 35, die für gleiche Bildungsmöglichkeiten, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit eintreten. Sie treten für einen solidarischen Staat ein, für eine lebenswerte Zukunft für alle und die Schonung der natürlichen Lebensgrundlagen und des Klimas. Zusammen mit befreundeten Jugendorganisationen  der Gewerkschaften, sozialen Bewegungen kämpfen sie für ihre Ziele in der jungen Generation. In Jugendbündnissen setzen sie sich beispielsweise für mehr Ausbildungsplätze oder gegen Rechts ein.

„Wir sind sehr froh, dass wir nun auch in Weißenburg-Gunzenhausen aktive Mitstreiter haben“, erklärte JUSO-Bezirksvorsitzender Peter Reiß. „Die Jusos sollen die Möglichkeit wahrnehmen, ihre Meinung zu allen ihnen wichtigen politischen wie gesellschaftlichen Themen zu äußern. Wichtig ist es, sich dabei nicht von vermeintlichen Sachzwängen verunsichern zu lassen. Dann nur so können wir dazu beitragen, Visionen einer besseren Zukunft zu entwickeln und die Welt so zu gestalten, dass sie auch in 200 Jahren noch lebenswert ist.“

Christa Naaß krönt die Apfelkönigin

Bei „königlichem Wetter“ konnte die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß die Krönung der neuen Apfelkönigin der Fränkischen Moststraße Annemarie I. in Beyerberg/Ehingen vornehmen. Die 19jährige Annemarie Freytag kommt  aus Kröttenbach und löst Carolin die I. ab, die das Amt 2 Jahre inne hatte.

Christa Naaß bezeichnete es als eine ehrenvolle Aufgabe, die Krönung vornehmen zu dürfen. „Die Krönung“, so die Vizepräsidentin „ist eine Zeremonie, durch die die zu Krönende eine besondere Macht erhält“.

„Diese Krönung“ so Naaß weiter „erfolgt in einem Jahr, in dem wir wirklich von einem Apfelreichtum sprechen können. Die Königin übernimmt also die Regentschaft für ein reiches Land – eine Region, für die sie in den nächsten zwei Jahren stehen wird.

Sie wird Regionalbotschafterin der Fränkischen Moststraße sein und mithelfen, dass sich Menschen, wieder mehr mit unserer Kulturlandschaft mit den vielen Streuobstwiesen verbunden fühlen.

Der Apfel und unsere Apfelkönigin stehen als Symbol für dieses Markenzeichen unserer Region zwischen der Romantischen Straße und dem Fränkischen Seenland. Die Äpfel sind außerdem die Basis für eine Reihe von Köstlichkeiten dieses Landstrichs u. a. auch für den Most, dem vor 8 Jahren eine eigene Straße die „Fränkische Moststraße“ gewidmet wurde.“

„Unsere Apfelkönigin“ ist Christa Naaß überzeugt, „wird wie ihre Vorgängerinnen Werbeträgerin für typische Produkte unserer Region sein – Produkte, die mit der Fränkischen Moststraße auch Landkreise verbinden.

Auch der Bezirk Mittelfranken ist stolz auf die Apfelvielfalt und pflegt zusammen mit dem Landschaftspflegeverband und den Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf das Bewusstsein für diesen Reichtum und trägt z.B. mit dem Pomoretum in Triesdorf zur Sicherung der Sortenvielfalt bei."

Der Vorstellung von Annemarie konnten die Gäste entnehmen, dass sie die Liebe zur Region mitbringt und mit ihrer Herzlichkeit, Frische und ihrem Charme die Aufgabe mit Bravour leistet und sehr schnell die Herzen der Menschen erobern wird.

„Sie wird eine wunderbare Botschafterin unserer fränkischen Heimat sein“ ist sich Christa Naaß sicher und wünschte der Apfelkönigin, nachdem sie ihr die Krone aufgesetzt und die Amtsschärpe umgelegt hatte, traumhafte Regentschaftsjahre sowie Glück und Segen.

 

 

SPD-Ortsverein Leutershausen wurde 40 Jahre alt

Christa Naaß und MdL Harry Scheuenstuhl (links) mit den Geehrten

Anlässlich des 40. Geburtstages des SPD-Ortsvereins Leutershausen dankte SPD-Präsidiumsmitglied Christa Naaß all jenen, die die Initiative vor 40 Jahren ergriffen und diese vier Jahrzehnte in der 151jährigen Geschichte der SPD mit gestaltet und für die Ideen der SPD gekämpft haben.

Sie erinnerte daran, dass im Gründungsjahr 1974 die Ära Brandts zu Ende ging und Helmut Schmidt Bundeskanzler wurde.

„Euer 40. Geburtstag fällt in ein geschichtsträchtiges Jahr 2014“, so Christa Naaß, „wenn wir an den Ausbruch des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren denken oder an den 1. September 1939, als Deutschland Polen überfallen und damit den 2. Weltkrieg ausgelöst hat. Die Folge waren Naziterror, 6 Jahre Krieg, Verbot der SPD, der Gewerkschaften, Konzentrationslager, Auslöschen des europäischen Judentums, Tod, Vernichtung, Vertreibung von Millionen von Menschen.

Es bedeutete aber auch eine mehr als 40jährige Spaltung Europas und tief greifende Verletzungen im Bewusstsein der Völker.“

Die Vizepräsidentin des mittelfränkischen Bezirkstages erinnerte aber auch an die jüngere Geschichte, als vor 25 Jahren der Eiserne Vorhang fiel.

„Und dies“, so die SPD-Politikerin, „wäre nicht möglich gewesen, ohne die Aussöhnungspolitik von Willy Brandt, durch die erst eine Annährung mit dem Osten möglich wurde. Und ohne diese Politik wäre auch die Partnerschaft des Bezirks Mittelfranken mit der Woiwodschaft Pommern nicht möglich, die im nächsten Jahr ihr 15jähriges Bestehen begehen wird.

Der Bezirk Mittelfranken pflegt aber nicht nur Kontakte nach Pommern, sondern auch nach Frankreich in den Limousin.“

Christa Naaß verweist darauf, dass diese triregionale Partnerschaft über 4,5 Millionen Menschen in Regionen vereint, die sich während und nach dem 2. Weltkrieg als Feinde, als Gegner gegenüberstanden und jetzt Freunde sind.

„In diesen Tagen und Monaten wird uns aber auch vor Augen geführt: Frieden ist keine Selbstverständlichkeit und Europa ist keine Selbstverständlichkeit“, führt die SPD-Politikerin weiter aus. „Von daher ist es wichtig, dass uns aus all diesen Erinnerungen und Erfahrungen aus der Vergangenheit, Kraft für die Problemstellungen der Gegenwart und der Zukunft erwächst und wir dabei unsere sozialdemokratischen Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität nicht aus den Augen verlieren. Im 151. Jahr des Bestehens der SPD muss festgestellt werden: SPD ist wichtig – die Ziele der SPD sind nach wie vor aktuell – und deshalb braucht es die SPD – auch hier in Leutershausen“.

Abschließend gab sie den Genossinnen und Genossen ein Zitat von Willy Brandt auf den Weg:

„Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten“.

 

 

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