Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, hatte in ihrer Funktion als örtliche SPD-Bezirksrätin die Fraktion zur Wahl der Fraktionsspitze für Mittwoch, den 20. April, zu einem „vor Ort“-Termin nach Treuchtlingen eingeladen.
Mehrmals im Jahr tagt die SPD-Bezirkstagsfraktion in Städten und Landkreisen, informiert sich in Einrichtungen und über Projekte in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung und Umwelt, die vom Bezirk Mittelfranken gefördert werden.
SPD-Kreistagsfraktion besuchte Flüchtlingseinrichtung in Landau.
Bei einem Besuch der Notunterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber in Landau ließen sich die Mitglieder der SPD-Kreistagsfaktion über die aktuellen Entwicklungen und über die Herausforderungen informieren, die auf den Landkreis in nächster Zeit zukommen. Fraktionsvorsitzender Kreisrat Josef konnte dazu auch Peter Kahlert vom BRK begrüßen, der sich in der Einrichtung sehr engagiert. Koch lobte das Organisationsgeschick im Landratsamt, das vor immer neue Herausforderungen gestellt war und es dabei vermeiden konnte, dass Turnhallen zur Belegung hergezogen und für den Schul- und Sportbetrieb gesperrt werden mussten.
Oberregierungsrat Johann Kerscher führte die Kreisräte durch die Einrichtung, die bis zu 410 Flüchtlinge am Tag unterzubringen hatte und vom Landratsamt im Auftrag der Regierung als Ausweicheinrichtung für Deggendorf eingerichtet wurde.
Gegenwärtig seien dort noch 30 Flüchtlinge untergebracht, von denen 11 als Bleibeberechtigte eigentlich ausziehen müssten und damit als Fehlbeleger auf dem normalen Wohnungsmarkt nach einer Bleibe suchen. Da der Landkreis aber weiterhin verpflichtet ist, eine Notunterkunft für bis zu 300 Personen bereitzuhalten, sei man froh, so Landrat Heinrich Trapp, dass der Mietvertrag noch bis zum Frühjahr 2017 laufe. Damit könne man vermeiden, dass Turnhallen als Notunterkunft verwendet und für den Sportbetrieb gesperrt werden müssen. Kreisrat Josef Koch erinnerte daran, dass über 100 Dreifachturnhallen zu Notaufnahmeeinrichtungen umfunktioniert worden seien, was zu erheblichen Ärger geführt habe. Nicht nur normaler Sport- und Schulbetrieb sei damit unterbunden worden, selbst das Training von Bundesligamannschaften musste in weit entfernte Sportstätten verlegt werden. Man müsse den Verantwortlichen im Landratsamt bestätigen, dass sie selbst in Stresssituationen gute Entscheidungen getroffen hätten.
Kreisrätin Christine Trapp zeigte sich dankbar für das Engagement so vieler Ehrenamtlicher in Landau, ohne die die Notaufnahme „aufgeworfen“ gewesen wäre. Es sei aber wichtig, dass dieses Engagement bei den Anerkannten, die sich jetzt auf dem freien Wohnungsmarkt bewegten, nicht abreiße. „Wer erst ein paar Wochen im Land ist, braucht diese Begleitung und Zuwendung.“
Den Landauer Kreisräten Nik Söltl und Rudi Pritzl wurde auf Nachfrage versichert, dass das Thermozelt im kommenden Monat abgebaut und der Mietvertrag für dieses Areal im gegenseitigen Einvernehmen gekündigt worden sei.
Seit der Gründung im Jahr 1982 durch den vor wenigen Wochen verstorbenen ehemaligen Vizepräsidenten des Bayer. Landtages Berthold Kamm engagiert sich die Landesarbeitsgemeinschaft Bayern Entwicklungshilfe Mali e.V. (LAG Mali e.V.) nach dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ in Mali.
Das westafrikanische Binnenland Mali liegt in der Sahelzone und zählt zu den fünf ärmsten Ländern der Welt. Mit Projekten, die an der Basis ansetzen und an den Grundbedürfnissen der Menschen am Rande des Sahel orientiert sind, leistet die LAG Mali einen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit.
„Besonderer Augenmerk liegt auf der Unterstützung der Frauen in Mali“, so Vorstandsmitglied Christa Naaß. „Wir unterstützen z.B. eine malische Frauenorganisation bei ihrem Engagement gegen die Mädchenbeschneidung. Die Aktionen zur Aufklärung über die lebenslangen und fatalen Folgen dieser Praktik wurden inzwischen von 5 auf 15 Dörfer ausgedehnt“.
Nachdem der mittelfränkische Bezirkstag auf Grund eines SPD-Antrages im vergangenen Jahr beschlossen hatte, Kontakt mit einer Region in der Tschechischen Republik aufzunehmen, fand nun die erste Kontaktaufnahme mit der Region Südmähren statt.
Im Rahmen dieser Sondierungsfahrt war es für Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates wichtig, auch einen Besuch des Begegnungszentrums des Deutschen Kulturverbandes in Brünn zu initiieren.
Der Bezirk Mittelfranken spricht seit vielen Jahren Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen, die sich durch besondere denkmalpflegerische Leistungen verdient gemacht haben, Dank und Anerkennung aus. Hierzu fand am 4. März die erste Prämierungsveranstaltungen im Bezirksrathaus in Ansbach statt.
Christa Naaß nahm als Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten gerne an der Veranstaltung teil.
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- Mit Lutz Egerer und Norbert Dumler beim SPD-Landesparteitag in Aschaffenburg -
Ich, langjährige Abgeordnete und Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten, Bürgermeister Lutz Egerer, designierter Bundestagskandidat und der Ansbacher SPD-Kreisvorsitzender Norbert Dumler vertraten den SPD-Unterbezirk Ansbach beim Kleinen Landesparteitag der BayernSPD zum Thema „Familie ist Vielfalt – Für eine moderene Familienpolitik“ in Aschaffenburg.