SPD Ortsverein Mengkofen

Starke Stimmen fürs Aitrachtal

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Wahlprogramm

Schluss mit Geheimniskrämerei und Intransparenz

Delegierte Unfried, Vilsmeier, Schrock, Müller, Landesvorsitzender Pronold, Sommerfeld, Blöhm

SPD-Niederbayern Delegation beim Bundesparteitag in Berlin.

Der dreitägige SPD-Bundesparteitag am Berliner Messegelände mit einem vollem Programm hielt die Delegierten und Gäste vor allem am Donnerstag und Freitag bis in den späten Abend im Plenum: spannende Reden, programmatische Beschlüsse, die Wahlen der Parteispitze, der Auftritt des Altkanzlers und hochkarätige internationale Gäste.

 

Wichtige Beschlüsse fassten die 600 Delegierten unter anderem in den Bereichen Außen- und Friedenspolitik, zu Europa, Familie, Arbeit, transatlantischer Freihandel, digitale Entwicklung und zur Flüchtlingssituation. Bereits am ersten Tag würdigte Altkanzler Gerhard Schröder die verstorbenen großen Sozialdemokraten Helmut Schmidt, Egon Bahr und Günter Grass. Im Mittelpunkt am Freitag standen die Wahlen zur Parteispitze. Bayern wird durch SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen aus München und durch den örtlichen SPD-Bundestagsabgeordneten und bayerischen SPD-Landesvorsitzenden Florian Pronold im SPD-Parteivorstand vertreten sein.

 

Heiß diskutiert und hoch umstritten waren die Positionen zum transatlantischen Freihandel, für den die SPD-Delegierten hohe Sozial- und Umweltstandards fordern. Im Einklang mit dem Beschluss des Parteitages fordern die Delegierten die Bundesregierung auf, beim CETA-Abkommen mit Kanada erneut die Verhandlungen aufzunehmen mit dem Ziel, die in dem Vertragsentwurf enthaltenen privaten Schiedsgerichte aus dem Vertragsentwurf komplett zu streichen. Das Abkommen müsse auch deshalb neu aufgeschnürt werden. Es dürfe kein Einfallstor geöffnet werden für die Privatisierung von öffentlicher Daseinsvorsorge. Die Kommunen müssten effektiv geschützt werden vor neuem Privatisierungsdruck. Auch das TTIP-Abkommen mit den USA dürfe nur unterzeichnet werden, wenn Arbeitnehmer-, Verbraucher- und Unweltschutz ohne Abstriche gewährleistet bleiben. Besonders kritisch sehen die niederbayerischen SPD-Delegierten den intransparenten Verhandlungsprozess. Es untergrabe massiv das Grundvertrauen der Bürger, wenn noch nicht einmal die demokratisch gewählten Volksvertreter in den Parlamenten an Informationen über den Verhandlungsstand kommen. Schluss mit Geheimniskrämerei und volle Transparenz, forderten deshalb die niederbayerischen Delegierten.

 

Ein besonderes Highlight beim SPD-Parteitag war die Podiumsdiskussion mit hochkarätigen internationalen Gästen: der EU-Außenbeauftragen Federica Mogherini, dem französischen Premierminister Manuel Valls, dem schwedischen Premierminister Stefan Löfvén, dem österreichischen Bundeskanzler Faymann, Europaparlamentspräsidenten Martin Schulz und Vizekanzler Sigmar Gabriel, die zur Zukunft Europas diskutierten.

Christa Naaß ehrt SPD-Vorsitzende Rita Balzer

Amely Weiß, Rita Balzer,Christa Naaß (Dez. 2015)

Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der SPD Haundorf im weihnachtlich geschmückten Gasthaus "Zur Sonne "in Obererlbach hieß Ortsvereinsvorsitzende Rita Balzer die SPD Bezirksrätin Amely Weiß , Beauftragte des Bezirks Mittelfranken für Belange der Menschen mit Behinderung, als Referentin willkommen.

„Bei all den Problemen mit der Unterbringung von Flüchtlingen darf das Thema Menschen mit Behinderung nicht untergehen“, mahnt Amely Weiß an. Es wird Zeit, dass die im Jahr 2009 beschlossene UN-Behindertenrechtskonvention auch auf allen Ebenen umgesetzt wird. Dann kann sich eine inklusive Gesellschaft entwickeln, in der jede und jeder selbstverständlich dazugehört und gleichberechtigt anerkannter und selbstverständlicher Teil der Gesellschaft ist. Das kommt letzten Endes allen Menschen zu Gute, nicht nur den Menschen mit Behinderungen“.

Amely Weiß folgt dabei dem Grundsatz „Nichts über uns – ohne uns“. Als Mittlerin zwischen Politik, Verwaltung, örtlichen Behindertenbeauftragten und den Einrichtungen kann sie die Umsetzung in Mittelfranken unterstützen und forcieren. Das betrifft Kinder in Frühfordermaßnahmen und Schulen genauso wie Jugendliche in Ausbildung, wie z.B. in den Berufbildungseinrichtungen des Bezirks Mittelfranken, wie zu Hause, in Werkstätten oder Heimen.

Auf Antrag der SPD-Bezirkstagsfraktion gibt es mittlerweile einen hauptamtlichen Inklusionsbeauftragten, informiert die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß.

.Bei ihrem Jahresrückblick ging SPD-Ortsvereinsvorsitzende Rita Balzer u.a. auch auf den  Tod von Altbundeskanzler Helmut Schmidt, welcher bundesweit nicht nur in der SPD tiefe Trauer ausgelöst hat.

Christa Naaß und Amely Weiß hatten anschließend die ehrenvolle Aufgabe, Rita Balzer für ihre 25jährige SPD-Mitgliedschaft zu würdigen und mit der Silbernen Ehrennadel auszuzeichnen. In ihrer Laudatio erinnerte Christa Naaß daran, dass Rita Balzer seit 25 Jahren in den verschiedensten Funktionen für die SPD tätig ist, seit 2009 als Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Haundorf. Sie vertritt den Ortsverein auf Kreis- und Unterbezirksebene und repräsentiert ihn bei vielen Veranstaltungen und ist eine „richtige Kümmerin“, in dem sie viele Anliegen aufgreift und den Ortsverein zusammenhält.

Das Beitrittsjahr 1990 war mit der Wiedervereinigung ein geschichtsträchtiges Jahr, in dem sich die Friedens- und Aussöhnungspolitik von Willy Brandt erfüllte: „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört“. Dieses Zitat von Willy Brandt ist in die Geschichte eingegangen.

 

Ehrenbrief für Sigrid Mayr-Gruber

Photo: Bezirk Mittelfranken (weitere Bilder in der Photogalerie)

Sigrid Mayr-Gruber aus Gunzenhausen erhielt den Ehrenbrief des Bezirks Mittelfranken aus den Händen von Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten.

Die Verleihung fand im Kunsthaus Ansbach im Rahmen einer Ausstellungseröffnung "Ins Licht gerückt" statt, da Sigrid Mayr-Gruber dem Vorstand des Kulturvereins Speckdrumm angehört.

Ausgezeichnet wurde sie aber in erster Linie für ihre ehrenamtliche, mittlerweile 21jährige engagierte Asylarbeit. Daneben ist Sigrid Mayr-Gruber im Tierschutz engagiert. So ist sie Mitbegründerin des Vereins "Pro Animale". Und als Schriftstellerin  veröffentlichte sie eine Reihe von Gedichten und Geschichten.

"Der Bezirkstag von Mittelfranken hat einstimmig beschlossen, Frau Mayr-Gruber den Ehrenbrief zu verleihen", so Christa Naaß, "denn sie bringt ihre ganze Kraft, Liebe, Zeit und ihre Fähigkeiten in die vielfältigen Aufgaben der Asylhilfe ein. Es ist für sie eine Herzensangelegenheit - und das spüren Menschen, die mit ihr zu tun haben und die, denen sie hilft".

In vielen Fällen trug der ganz persönliche Einsatz der Ehrenbriefträgerin dazu bei, Asylbewerberinnen und Asylbewerber vor einem ungewissen und möglicherweise lebensbedrohlichen Schicksal in ihrem Heimatland zu bewahren. Durch ihr enormes Fachwissen  und ihre jahrzehntelangen Erfahrungen ist sie mittlerweile eine wichtige Kontaktperson zur bayerischen Härtefallkommission.

Frau Mayr-Gruber, die bereits den "EhrenWert-Preis" der Stadt Nürnberg und die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten hat, bedankte sich beim Bezirk und bei den zahlreich erschienenen Gästen mit zwei Gedichten, die ihr Leben, Fühlen und Denken widerspiegeln und die aus Sicht von Christa Naaß eine ganz persönliche Motivation für ihre Arbeit sind.

Schüler interessieren sich für den Bezirkstag

Alexander Höhn (3. von links) und Christa Naaß mit den Windsbacher Schülern

Gerne kam die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Christa Naaß der Bitte des P-Seminars der 11. Klasse des Johann-Sebastian-Bach Gymnasiums in Windsbach nach, diese im Bezirksrathaus in  Ansbach zu empfangen.

Der verantwortliche Schüler Jonas König nahm deshalb Kontakt mit Christa Naaß auf und schilderte, dass sich die Schülerinnen und Schüler wöchentlich zum Austausch mit ihrem Lehrer Alexander Höhn treffen, um sich über eine mögliche berufliche Laufbahn auszutauschen, sich über politische Abläufe zu informieren und um ganz konkret Einblick in die verschiedenen politischen Ebenen zu bekommen.

Mit großem Interesse und gut vorbereitet verfolgten die Schüler die von Christa Naaß geleitete Bezirksausschusssitzung. Im Anschluss wurde der neue Bezirksfilm angeschaut, in dem auf die verschiedenen Aufgabenstellungen des Bezirks eingegangen wird. Die stv. Bezirkstagspräsidenten nahm sich gerne Zeit um alle Fragen umfassend zu beantworten.

 

Ausstellung über SPD-Reichskanzler Hermann Müller

Christa Naaß, Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates bedankte sich zu Beginn der Veranstaltung bei Herrn Freyberg, dass er die Ausstellung „Die Reichskanzler der Weimarer Republik“ nach Ellingen geholt hat.

12 Reichskanzler regierten das Deutsche Reich während der ersten parlamentarischen Demokratie in Deutschland, der Weimarer Republik, zwischen der Eröffnung der Nationalversammlung in Weimar am 06.02.1919 und der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg.

Christa Naaß bedankte sich aber auch bei der Stiftung Reichspräsident Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg und Herrn Dr. Braun für diese Ausstellung, die dem Vergessen entgegenwirkt und die Reichskanzler der Weimarer Republik wieder ins öffentliche Bewusstsein bringt.

„Nach und neben Friedrich Ebert und Gustav Stresemann kann Hermann Müller, der bereits mit 17 Jahren der SPD beigetreten ist, als eine der wichtigsten politischen Persönlichkeiten der Weimarer Demokratie gelten“, so Christa Naaß. „An seiner Biographie lassen sich wie an kaum einer anderen die Handlungsspielräume, Möglichkeiten und Versäumnisse sowie das tragische Scheitern der ersten deutschen Republik aufzeigen – sowie sein durch einen jahrzehntelangen Kampf um die Demokratie geprägtes und davon letztendlich auch aufgezehrtes Leben.

Als Mitglied des SPD-Parteivorstandes, des Zentralrates der Arbeiter- und Soldatenräte, Fraktionsvorsitzender und Ausschussvorsitzender in der Nationalversammlung hatteHermann Müller, der auch "Franken-Müller" genannt wurde, die demokratische Umbruchphase unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg in vorderster Reihe mit gestaltet. In dieser Zeit waren die Integrationskraft und das Fingerspitzengefühl von Hermann Müller besonders gefragt gewesen.

Hermann Müller war zweimal Reichskanzler (1920 und 1928/30) und er war der letzte Reichskanzler einer parlamentarisch legitimierten Regierung der Weimarer Republik. Trotz außenpolitischer Erfolge geriet der Reichskanzler in einen nicht zu bewältigenden Spagat zwischen seinem immer weiter nach rechts abdriftenden Koalitionspartner DVP einerseits und seiner zunehmend an die Grenzen ihrer Kompromissfähigkeit geratenden eigenen Partei.

Das Auseinanderdriften der sozialpolitischen Ansichten der Regierungsparteien führte dann endgültig zum Auseinanderbrechen der Großen Koalition: Die Debatte um eine Reform und die grundlegende Finanzierung der Arbeitslosenversicherung zeigte, wie weit die Positionen von SPD und DVP aber auch des Zentrums auseinander lagen.

Die Machtergreifung hat Hermann Müller nicht mehr erlebt. Er starb 1931 im Alter von nur 54 Jahren, verschlissen im Kampf für eine gerechte Sache. Er hatte die Machtergreifung des Nationalsozialismus nicht mehr erlebt – aber seine Familie, die „als Sippenangehörige“ eines „Novemberverbrechers“ angefeindet, ausgegrenzt, diskriminiert und verfolgt wurde“.

Christa Naaß ging in ihrem Grußwort aber auch auf die  derzeit stattfindenden Gedenkveranstaltungen ein, in denen an die Reichspogromnacht am 09. November 1938 vor 77 Jahren erinnern wird und stellte fest, dass diese Veranstaltung und Ausstellung gut in die Reihe des Erinnerns passt – des Erinnerns daran, wohin Ausgrenzung, Hetze, Hass, Intoleranz, das Schüren von Ressentiments führen kann. „Ich sage das ganz bewusst auch im Hinblick auf die wachsende Anzahl von Übergriffen auf Ausländer, auf Flüchtlingsunterkünfte. Aus verbaler Gewalt wird ganz schnell tätliche Gewalt“, so Christa Naaß. „Deshalb ist es wichtig, der Opfer zu Gedenken, aber auch klar Haltung gegen jeden Ansatz von Ausgrenzung zu beziehen und Widerstand gegen rechtsradikale Tendenzen zu leisten“.

 

Bezirksmedaille für Fritz Körber

November 2015

Christa Naaß, Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Gisela Niclas, Vorsitzende der SPD-Bezirkstagsfraktion gratulierten Fritz Körber zur Verleihung der höchsten Auszeichnung, die der Bezirk zu vergeben hat.

Der ehemalige Bezirksrat und stv. Bezirkstagspräsident erhielt die Medaille für sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement, aber auch für seinen Einsatz für Völkerverständigung und Frieden. Seit 1972 war er in seiner Heimatgemeinde als Gemeinderat aktiv, später als Bürgermeister. In seiner Funktion als Partnerschaftsbeauftragter des Bezirks setzte er sich für ein vereintes Europa ein. Bei der Gestaltung der Partnerschaft zwischen dem Bezirk Mittelfranken, der Region Limousin in Frankreich und der polnischen Woiwodschaft Pommern wurde er zum Brückenbauer für Aussöhnung, Völkerverständigung und Frieden. Zusätzlich zur Kommunalpolitik widmet sich Fritz Körber mit Herzblut den Idealen der Arbeiterwohlfahrt. Seit Jahren organisiert er regelmäßig Hilfskonvois in die Ukraine.

Der frühere Bundestagsabgeordnete und Staatsminister a.D. Günter Gloser hielt die Laudatio auf den 76jährigen. "Europa ist für Dich nicht nur eine bürokratische Hülle sondern die Notwendigkeit, diesen Kontinent zu schützen, aber auch das Miteinander zu gestalten", lobte er das Engagement des Ausgezeichneten.

 

Christa Naaß gratuliert Iris Berben

Die bekannte Schauspielerin Iris Berben bekam von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und der BayernSPD den Toni-Pfülf-Preis verliehen.

Mit dem Preis würdigt die BayernSPD das Leben und Wirken der Reichstagsabgeordneten Antonie Pfülf (1877 – 1933), die die Gleichstellung der Frau schon damals als Querschnittsaufgabe sah und sich dem nationalsozialistischen Regime widersetzte und letztendlich lieber ihrem Leben ein Ende setzte als unter diesem Regime zu leben.

Die Haundorferin Christa Naaß, Präsidiumsmitglied der BayernSPD, gratulierte der Preisträgerin nach der Verleihung in München am vergangenen Samstag.

Iris Berben  bekam den Preis für ihr Engagement gegen Rechtsradikalismus und für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland sowie für ihre herausragende Rolle als Elisabeth Selbert im Film „Sternstunde ihres Lebens“.

Iris Berben, eine der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen,  war und ist der Kampf gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit ein besonderes Anliegen. So erinnerte sie in Lesungen aus dem Buch „Mama, was ist Auschwitz?“ oder bei den von Michael Verhoeven inszenierten Gegenüberstellungen von Teilen aus den Tagebüchern von Anne Frank und Joseph Goebbels auf höchst eindringliche Weise an das grausamste Kapitel der deutschen Geschichte.

Für Iris Berben ist „es eine große Ehre im Zusammenhang mit diesen beiden Frauen, Toni Pfülf und Elisabeth Selbert, genannt zu werden. Diese Frauen machen Mut, Hoffnung und sie geben Beispiele und sind Vorbild. Wir müssen auch heute immer wieder ein klares Bekenntnis zu Menschlichkeit und Solidarität vorleben, so wie es Toni Pfülf getan hat“.

Frau Berben spendete ihr Preisgeld an den Verein „München ist bunt“, ein gemeinnütziger Verein, der sich gegen Rassismus und Menschenverachtung sowie für eine demokratische und tolerante Stadtgesellschaft einsetzt.

 

 

SPD trauert um Helmut Schmidt - Kondolenzlisten liegen auf

Die SPD trauert um Helmut Schmidt. Wir alle verneigen uns vor der historischen Lebensleistung des großen sozialdemokratischen Staatsmannes, der unsere Partei und unser Land über Jahrzehnte geprägt hat.

Helmut Schmidt erlebte als Zeitzeuge Abgründe und Höhepunkte der deutschen Geschichte. Er wurde geboren in der Endphase des deutschen Kaiserreiches, wuchs auf in der Weimarer Republik und erlebte und überlebte als Soldat den Zweiten Weltkrieg und den Nationalsozialismus.

Nach dem Krieg begann er in der SPD seine so beeindruckende politische Laufbahn, um das demokratische Deutschland mit aufzubauen. In seiner Heimatstadt Hamburg wurde er Senator, bevor er als Bundestagsabgeordneter, später als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und Verteidigungs- und Finanzminister zu einem der prägnantesten Köpfe der Bonner Republik aufstieg.

Er übernahm als Bundeskanzler Verantwortung und Führung in schweren Zeiten, in denen wirtschaftliche Krisen und sicherheitspolitische Herausforderungen strategische Perspektiven und konsequentes Handeln erforderten. Als Krisenmanager steuerte er die Bundesrepublik mit Weitsicht und Augenmaß durch Ölkrise, Wettrüsten und die Bedrohung durch den Terrorismus.


Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit sich in der Zeit von 11.11. bis 26.11.2015 in der SPD-Bezirksgeschäftsstelle Straubing, Thurmayrstr. 11 in Kondolenzlisten einzutragen.

 

Christa Naaß und Otto Kögler beim Jahresseminar der Seliger-Gemeinde

- Otto Kögler war als 9jähriger beim ATUS-Sportfest in Aussig-

Der 94-jährige Otto Kögler aus Ansbach war die Überraschung einer besonderen Filmvorführung beim Jahresseminar der Seliger-Gemeinde in Bad Alexandersbad, berichtet die Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates  und Vorstandsmitglied der Seliger-Gemeinde Christa Naaß aus Haundorf.

Aus des Tiefen des Tschechischen Staatlichen Filmarchivs in Prag holten Thomas Oellermann und Jan Sicha bei der Suche nach sudetendeutschen Dokumentarfilmen in der Tschechischen Republik einen Stummfilm aus dem Jahre 1930 mit dem Titel „Von unten auf“ über das ATUS-Sportfest in Aussig/Usti nad Labem hervor, der im Auftrag des ATUS, der Sportorganisation der Sudetendeutschen Sozialdemokraten, gedreht worden war.

Nachdem der 40-minütige Film, nunmehr digitalisiert und von einem Video-Beamer an die Leinwand geworfen worden war, stand plötzlich Otto Kögler aus dem Rund der Seliger-Gemeinde auf und fragte, ob jemand der Anwesenden 1930 dabei gewesen sei? Und gab die Antwort ganz schnell selbst: „Ich war als 9-jähriger dabei.“ Er sei damals zum ersten Mal mit dem Zug  gefahren und das schönste sei gewesen, wie sie bei den Massenturnübungen als Kinder sich frei bewegen konnten.  Zur Beglaubigung hielt er seine Ausweise in der Hand, darunter den vom ATUS, in dem noch Marken bis zum September 1938  geklebt waren.

So kamen nach 85 Jahren ein Film über ein herausragendes Ereignis des Arbeitersports, der Jahrzehnte verschiedenster Diktaturen im Dunkeln schlummerte, und ein damaliger junger Akteur, der von dem Film keine Ahnung hatte, zu einer bemerkenswerten Begegnung. Das Jahresseminar, das unter dem Thema „Kriegsende und Neuanfang – Befreiung und Vertreibung vor 70 Jahren“ stand,  hatte einen fulminanten Akkord zur Eröffnung und alle Teilnehmer begriffen wieder einmal, wie wichtig die Seliger-Gemeinde noch immer im Austausch mit der Tschechischen Republik ist.

Wir können Integration - Parteitag der BayernSPD in Augsburg

links: Friedrich Uebel und Bertraud Bößl
-Würdigung von Helfern aus dem Unterbezirk Ansbach -
 
Bei einem Empfang im Rahmen des Kleinen Landesparteitages der BayernSPD würdigte Landesvorsitzender Florian Pronold den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in den vergangenen Monaten und dankte ihnen mit einer Urkunde. Mit unter den Ausgezeichneten waren Friedrich Uebel und Bertraud .Bößl aus Gräfensteinberg.

 

Die BayernSPD begreift die Integration der Flüchtlinge als historische Chance. Die 100 Delegierten, darunter die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Christa Naaß, Bürgermeister Lutz Egerer, KV-Vorsitzender Norbert Dumler und SPD-Geschäftsstellenleiter Michael Rehbogen verabschiedeten einstimmig einen entsprechenden Leitantrag. Darin stellt der Landesverband klar: Am Grundrecht auf Asyl wird nicht gerüttelt. Klare Kante zeigte der Parteitag auch gegen die rechte Hetze von AfD, Pegida und Co.

 

Pronold machte auch deutlich: Für die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge sind große Anstrengungen erforderlich. "Es ist eine Schande, dass Hamburg mehr Sozialwohnungen hat als Bayern. Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für alle. Denn wir dürfen in der gegenwärtigen Situation nicht die Schwächsten der Gesellschaft gegeneinander Ausspielen. Wir akzeptieren nicht, dass Arme gegen Ärmere ausgespielt werden, nicht die alleinerziehende Mutter gegen die Asylbewerber. Wir kümmern uns um alle, die Hilfe brauchen."
 
Der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs verwies darauf, dass den Sozialdemokraten Integration gelingt, "weil uns ein Wertekompass und eine Haltung eint. Wir behandeln flüchtende Menschen so, wie wir in vergleichbarer Situation auch behandelt werden möchten." Er forderte aber auch auf: alle Kraft den Kommunen, damit die Integrationsleistung auch gelingen kann.
 
Die Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Präsidiumsmitglied der BayernSPD Christa Naaß forderte die CSU-Staatsregierung auf, ihr Versprechen endlich einzulösen, dass die Kommunen nicht auf ihren Kosten sitzen bleiben. Die bayerischen Bezirke rechnen für 2016 nämlich mit 103 Millionen Euro Ausgaben für unbegleitete junge Flüchtlinge, davon alleine fast 8 Mio Euro für Mittelfranken, die nicht vom Freistaat übernommen werden. "In allen anderen Bundesländern ist dies der Fall - nur in Bayern nicht!", so Christa Naaß.
 
Webseite der BayernSPD BayernSPD-Landtagsfraktion