Stadtratskandidaten vom Baufortschritt im „Wasserburger Keller“ beeindruckt
Dingolfing. Vor kurzem besichtigten die Stadträte Andreas Schlag, Thomas Auggenthaler und Christine Trapp sowie einige Stadtratskandidaten den „Wasserburger Keller“ in der Oberen Stadt. Dieser wird seit März 2012 von den Gebrüdern Dr. Georg und Armin Huber renoviert und restauriert.
Dr. Georg Huber informierte, dass in der Gastwirtschaft bereits im Jahre 1635 die ersten Wirtsleute nachgewiesen worden sind. Die Stadträte begrüßten es, dass ein Privatinvestor dieses „Stück Dingolfinger Kultur“ mit Liebe zum Detail restauriert, dabei sehr viel Herzblut hineinsteckt und es dann für die Bevölkerung zugänglich macht. Franz Harlander und Claus Fuchs zeigten sich beeindruckt davon, wie sehr sich die Gebrüder Huber mit der Historie des Gebäudes beschäftigen.
Auf dem Gelände in der Oberen Stadt ist ein beachtliches gastronomisches Angebot geplant. Ein besonderes Highlight wird der traditionelle Biergarten sein, der als schönster Dingolfings gilt. Die Gaststube aus dem Mittelalter soll der Hauptraum werden, zudem kann man in einem „Salettl“ Geburtstage etc. feiern oder auf der Aussichtsterrasse einen wunderschönen Blick auf die Altstadt genießen. Die Kandidaten Gerhard Salzinger und Uschi Vogginger stellten es als besonders positiv heraus, dass sich für Dingolfing durch die Räumlichkeiten ein erweitertes Kulturangebot erschließt, beispielsweise Konzerte, Kabarett oder Ausstellungen.
Vor Ort machten sich die Stadtratskandidatinnen und -kandidaten ein Bild für einen etwaigen Lärmschutz in Salitersheim. Nahe der Autobahn im Norden von Salitersheim informierte sich die SPD. Im Bauausschuss wurde das Thema bereits beantragt und besprochen. Zwar ergaben die Messungen keine Notwendigkeit, doch vor Ort konnten sich die SPD-Kandidatinnen und -Kandidaten einen anderen Eindruck schaffen. So fordert die SPD eine erneute Aufnahme des Themas in die entsprechenden Gremien der Stadt. Ein Lärmschutz für Salitersheim ist nach dem Vorort-Termin nach Meinung der SPD unabdingbar.
Dingolfing. Bei der Bezirkskonferenz der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD (Jusos) sowie bei den SPD-Wahlversammlungen in den Ortschaften Dornwang und Ottering hatten auch die Sprecher des örtlichen Juso-Kreisverbandes und Kreistagskandidaten Sebastian Gruber und Florian Huber die Gelegenheit, die zentralen Punkte des Juso-Programms für niederbayerische Landkreise im Allgemeinen und für den Landkreis Dingolfing-Landau im Besonderen vorzustellen. „Jugendkultur braucht Freiräume“, betonte Sebastian Gruber, der in seiner Heimatgemeinde Moosthenning auch als Kandidat für das Amt des ersten Bürgermeisters antritt und bezog sich dabei vor allem auf seinen Einsatz für örtliche Einrichtungen, die junge Menschen in eigener Verantwortung gestalten und verwalten können. „Kindern und Jugendlichen muss in ihrer Freizeit der Zugang zu Kultur erleichtert werden“, ergänzte Gruber. Dazu gehöre der Erhalt und Ausbau von Jugendzentren, Probe- und Auftrittsräumen oder die Etablierung regelmäßiger Veranstaltungen mit finanzieller und struktureller Unterstützung durch die Städte und Gemeinden. Auch die Förderung des Breitensports und Unterstützung der Sportvereine ist im kulturellen Programmteil der Jusos eine wichtige Forderung.
Nach Meinung der Moosthenninger SPD könnte sich der künftige Gemeinderat ruhig etwas verjüngen. „Und etwas weiblicher werden“, fügte Eva Nentwig anlässlich des Weltfrauentags hinzu. Es könne nie schaden, wenn mehr Frauen im Gemeinderat sitzen. Die 28-jährige Eva Nentwig kandidiert auf Platz 8 der SPD Liste und möchte zusammen mit Florian Huber (Platz 3) und Bürgermeisterkandidat Sebastian Gruber (Platz 1) für eine zukunftsweisende Gemeindepolitik kämpfen. „Jugendkultur braucht Räume“ lautet der Wahlslogan für ihr jugendpolitisches Programm. Dies sei zum einen wörtlich zu verstehen erläuterte Florian Huber, der Vorsitzende der SPD Jugend in Niederbayern. „Ich möchte mich zusammen mit unserem Bürgermeister-Kandidaten Sebastian Gruber dafür einsetzen, dass die Jugendgruppen in den einzelnen Dörfern alle gleichermaßen finanziell und strukturell unterstützt werden.“ Dazu gehöre auch der Erhalt und Ausbau von Jugendtreffs und die Förderung der Vereine. Mit dem Slogan „Jugendkultur brauch Räume“ sind aber auch Freiräume gemeint. Man müsse den jungen Leuten auch mal etwas zutrauen und ihnen den Freiraum geben, sich eigenverantwortlich zu organisieren. „Wer selbst etwas planen und organisieren kann, lernt Verantwortung zu übernehmen“, so Huber.
Erfreulich viele junge Kandidatinnen und Kandidaten stehen auf der Stadtratsliste der SPD zur Kommunalwahl am 16.März. Diese jungen, engagierten Kandidatinnen und Kandidaten setzen sich auch für junge Bürgerinnen und Bürger der Stadt ein mit den entsprechenden Themen, die die SPD in ihr Wahlprogramm aufgenommen hat. Ein Thema sind Hotspots im Stadtgebiet. Unter „Hotspots“ versteht man den freien und kostenlosen Internetzugang an bestimmten Plätzen und Orten wie es schon in anderen Städten wie München oder Straubing selbstverständlich ist. Für eine Schaffung von diesen „Hotspots“ stehen die jungen SPD-Kandidatinnen und Kandidaten. Sie fordern Plätze in der Innenstadt, damit sich die Bürgerinnen und Bürger kostenlos einloggen können, um Informationen zur Stadt aktuell und schnell zu bekommen wie Dingo-Fahrplan, Veranstaltungen, Öffnungszeiten oder aber auch private Dinge wie Verabredungen und Termine. Orte für die „Hotspots“ könnten das Jugendzentrum, das Stadtteilzentrum Nord, der Skaterplatz, der Spitalplatz mit der zentralen Dingo-Haltestelle und der Marienplatz mit seinen Cafés und der Gastronomie sein.
Super Stimmung beim Aschermittwoch der SPD in Vilshofen
Vilshofen. 3.000 Gäste, scharfe Attacken auf die CSU und eine kraftvolle Europa-Rede von Martin Schulz - der Landesvorsitzende der Bayern-SPD Florian Pronold MdB ist hochzufrieden mit dem Politischen Aschermittwoch der Sozialdemokraten in Vilshofen. „Wir haben uns klar positioniert und deutlich gemacht: Dort wo die SPD regiert, geht es den Leuten besser. Die CSU geht dagegen verantwortungslos mit ihrer absoluten Mehrheit um. Egal, ob bei der Energiewende, der Bildungspolitik oder in der Affäre Kreidl.“
Zuvor eröffnete am Vormittag die Generalsekretärin Natascha Kohnen MdL den Aschermittwoch und machte deutlich, dass der Kampf gegen undemokratisches Gedankengut in den anstehenden Wahlen weiter wichtig ist: „Wir müssen aufpassen, dass die Rechten und Populisten in Europa nicht wieder erstarken!“.