27.11.2019 | Kommunalpolitik von SPD KV Dingolfing-Landau

Stark für den Landkreis Dingolfing-Landau - SPD-Kreistagsliste für die Kommunalwahlen vorgestellt

 
SPD-Landratskandidat Dr. Bernd Vilsmeier (mi.) mit seiner SPD-Mannschaft für die Kommunalwahl am 15. März 2020.

Sehr herzlich begrüßte SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier die Delegierten und die Vertreter der 20 SPD-Ortsvereine aus dem Landkreis Dingolfing-Landau im Mittleren Vilstal im gut gefüllten Saal des Gasthauses Baumgartner in Steinberg-Warth. Zur Nominierungsversammlung konnte Vilsmeier zahlreiche Ehrengäste begrüßen, darunter der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Landrat Heinrich Trapp, SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Sepp Koch aus Mengkofen, der dort als Bürgermeisterkandidat antritt, mit der SPD-Kreistagsfraktion, die 3. Bürgermeisterin Gerda Schaffer aus Loiching, den 3. Bürgermeister Michael Rieger aus Dingolfing, die Bürgermeisterkandidaten Christine Trapp aus Dingolfing und Herbert Fellinger aus Wallersdorf.

In seinem Grußwort ging Staatssekretär Florian auf das schlechte Ansehen der Politiker ein. „Leider steht das „Ich“ in unserer Gesellschaft mehr und mehr im Vordergrund, statt dem „wir“!. Auch die vielen ehrenamtlichen Stadt- und Gemeinderäte müssen sich oft beschimpfen lassen“, so Pronold, „umso mehr schulde ich heuten Euch allen Dank dafür, dass Ihr Euch trotzdem in den Dienst für unser Gemeinwohl als Kandidaten auf den Gemeinderats-, Stadtratslisten und auf der Kreistagsliste zur Verfügung stellen wollt.“

Landrat Heinrich Trapp zollte ebenfalls allen Kandidatinnen und Kandidaten Dank, dafür, dass sie sich aktiv bei der Gestaltung eures Lebensraumes einbringen wollt. Dazu gehört natürlich auch strategisch zu denken, den Überblick zu behalten und auch so manche Entscheidung aushalten zu können. Denn man kann es nicht jedem recht machen, so Trapp. „Ob Bauen, Straßen, Umwelt, Schulen, Krankenhäuser oder die Seniorenheime, man braucht schon eine klare Zielrichtung. Und da haben die SPD und die SPD-Kreistagsfraktion in den letzten Jahren und fast drei Jahrzehnten hervorragende Arbeit geleistet und mich bei meiner Arbeit als Landrat bestens unterstützt“, bedankte sich Trapp bei den SPD-Mitgliedern im Saal. Er erinnerte an die großen Entscheidungen in dieser Zeit – in den Bereichen Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Investitionen und Weiterentwicklung in Schulen, Industrie, Freiwilligenagentur, Altenheime, Krankenhäuser, Wohnraumberatung, Kinderbetreuung, Straßenbau und vieles mehr.

Die SPD-Kreistagskandidaten stellten sich bei der Konferenz kurz vor und skizzierten ihre politischen Schwerpunkte. Unter der Leitung von SPD-Geschäftsstellenleiterin Maria Bellmann wurde die Kreistagsliste entsprechend der rechtlichen Regularien gewählt:

1. Dr. Bernd Vilsmeier, Marklkofen, 2. Christine Trapp, Dingolfing, 3. Josef Koch, Mengkofen, 4. Herbert Fellinger, Wallersdorf, 5. Beate Ortmeier, Eichendorf, 6. Moritz Schneider, Landau, 7. Michael Trapp, Reisbach, 8. Ursula Tafelmayer, Niederviehbach, 9. Udo Egleder, Dingolfing, 10. Florian Huber, Moosthenning, 11. Kathrin Speckner, Mengkofen, 12. Andreas Schlag, Dingolfing, 13. Daniel Lang, Landau, 14. Martina Kohl, Loiching, 15. David Dick, Frontenhausen, 16. Michael Rieger, Dingolfing, 17. Renate Mühlbauer, Mamming, 18. Andreas Zocher, Simbach, 19. Georg Wintersperger, Wallersdorf, 20. Monika Rudolf, Pilsting, 21. Gerald Vilsmeier, Dingolfing, 22. Josef Hatzmannsberger, Reisbach, 23. Karoline Berg, Gottfrieding, 24. Markus Wolf, Moosthenning, 25. Thomas Auggenthaler, Dingolfing, 26. Birgit Knogl, Eichendorf, 27. Rudi Pritzl, Landau, 28. Ludwig Schott, Loiching, 29. Barbara Scharf, Marklkofen, 30. Oezgür-Evren Ergün, Dingolfing, 31. Robert Menauer, Mengkofen, 32. Nicole Pasternak, Niederviehbach, 33. Johannes Hofmeister, Dingolfing, 34. Alois Kern, Eichendorf, 35. Gabriele Reitmaier, Landau, 36. Florian Schneider, Dingolfing, 37. Alfred Gruber, Moosthenning, 38. Hilde Friedberger, Reisbach, 39. Christian Dörndorfer, Gottfrieding, 40. Christoph Niedermeier, Frontenhausen, 41. Franz Wimmer, Marklkofen, 42. Christoph Bretterklieber, Dingolfing, 43. Klaus Daiminger, Mengkofen, 44. Dr. Jürgen Schniedermeier, Landau, 45. Hans Hölzl, Reisbach, 46. Adolf Zollner, Wallersdorf, 47. Markus Heiß, Simbach, 48. Alois Haas, Pilsting, 49. Alois Günzkofer, Mamming, 50. Alexander Hofmann, Landau, 51. Helmut Lunz, Dingolfing, 52. Josef Oswald, Reisbach, 53. Dr. Michael Winter, Mamming, 54. Michael Mora, Dingolfing, 55. Bernhard Schuster, Mengkofen, 56. Anton Kiebler, Dingolfing, 57. Markus Kaiser, Eichendorf, 58. Michael Schöfer, Wallersdorf, 59. Patrick Angerstorfer, Dingolfing, 60. Martin Rapke, Landau; Ersatzkandidaten sind Maria Hatzmannsberger aus Reisbach, Ute Numberger aus Gottfreiding, Hugo Steiner aus Reisbach, Musa Kirbas aus Frontenhausen und Franz Vilsmeier aus Marklkofen.

26.11.2019 | Kommunalpolitik von SPD KV Dingolfing-Landau

Landratskandidat Dr. Bernd Vilsmeier - SPD-Kreisverband nominiert SPD-Kreisvorsitzenden

 
Dr. Bernd Vilsmeier stellte sein 10-Punkte-Programm vor

„Ich nehme die Herausforderung gerne an und möchte die erfolgreiche Arbeit von Landrat Heinrich Trapp für unseren Landkreis Dingolfing-Landau fortsetzen!“, sagte Kreisrat und SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier bei seiner Nominierung zum Landratskandidaten der SPD am vergangenen Samstag im Gasthaus Baumgartner in Steinberg-Warth. Der 53-jährige Tiermediziner und gebürtige Vilstaler aus Marklkofen-Warth ist seit 10 Jahren SPD-Kreisvorsitzender und Kreis- und Gemeinderat.

Landrat Heinrich Trapp zog bei der SPD-Veranstaltung ein Resümee seiner Amtszeit seit 1991. Trapp sieht sein Werk bei Dr. Vilsmeier in den besten Händen: „Bernd Vilsmeier ist kompetent, erfahren, bestens vernetzt, einsatzfreudig und werteorientiert“, sagte Trapp. „Es ist schon ein sehr gutes Erbe, aber auch eine echte Herausforderung“, erklärte Vilsmeier, damit meint er die fast 29 Jahre erfolgreiche Arbeit von Heinrich Trapp für den Landkreis Dingolfing-Landau.

Diese erfolgreiche Arbeit will Dr. Bernd Vilsmeier als Landrat für Dingolfing-Landau fortsetzen, zusammen mit einer starken SPD-Kreistagsfraktion und mit Unterstützung durch die 20 SPD-Ortsvereine in den 15 Städten und Gemeinden im Landkreis.

In seinem 10-Punkte-Plan skizzierte Dr. Vilsmeier seine Vorstellung für einen wirtschaftlich erfolgreichen und lebenswerten Landkreis Dingolfing-Landau, in dem die Bürgerinnen und Bürger gerne leben und arbeiten. Als Sozialdemokrat will Vilsmeier alle im Blick haben, denn die Menschen müssen sich sowohl im privaten als auch im Beruf wohlfühlen. Und die bedarfsgerechte Betreuung von Kindern, Jugendlichen und auch der Senioren gehören zu einem menschenfreundlichen Umfeld.

Zu den wichtigen Inhalten gehören die Schulen, damit wir in Dingolfing-Landau unseren jungen Menschen eine vollständige Bildungslandschaft anbieten können, damit sie nicht wegziehen müssen. Die Krankenhäuser und Kreisaltersheime sollen zukunftsfest gemacht werden. Der öffentliche Personenahverkehr muss in ein überörtliches Konzept eingebunden werden, damit er für die Bürger attraktiver wird. Da kann sich der Freistaat keinen schlanken Fuß machen.

Umwelt, Natur, Senioren, Jugend und Familien, sowie kulturelle Angebote sind wichtige Bestandteile für einen attraktiven Landkreis. Natürlich stehen die Ehrenamtlichen im Focus, diese halten unsere Gesellschaft im Inneren zusammen. Wichtige Standbeine sind eine starke örtliche Wirtschaft, natürlich sind die großen Betriebe das Rückgrat für gute und qualifizierte Arbeitsplätze. Ein wichtiger Faktor ist und bleibt die Landwirtschaft, für gesunde Nahrungsmittel und zum Erhalt der vertrauten Kulturlandschaft.

„98 Prozent aller Politiker in Deutschland sind ehrenamtlich tätig in den Städten, Gemeinden und Landkreisen. Das ist das Herz unserer Demokratie!“, stellte Bernd Vilsmeier fest, „ich brauche Eure Unterstützung, damit wir die erfolgreiche Arbeit von Heinrich Trapp fortführen und unseren Landkreis weiter nach vorne bringen!“

12.11.2019 | Kommunalpolitik von SPD Dingolfing

Christine Trapp einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin für Dingolfing nominiert - Überzeugende Rede mit konkreten Plänen

 
Dr. Bernd Vilsmeier, Thomas Angerstorfer, Josef Koch, Heinrich Trapp, Michael Rieger und Gerald Vilsmeier gratulierten

Mit 100 Prozent Zustimmung wurde die SPD-Stadt- und Kreisrätin Christine Trapp vergangene Woche zur Bürgermeisterkandidatin für die Wahlen am 15. März 2020 gewählt. Die 43-jährige Beratungsrektorin verfügt nach einstimmiger Auffassung über sehr gute Voraussetzungen, um die richtigen Weichenstellungen für die künftige Entwicklung Dingolfings zu treffen. 

Christine Trapp hat konkrete Vorstellungen für alle wichtigen Themenbereiche. Sie zeigte auf, wo man Bewährtes fortsetzen und weiter entwickeln könne, aber auch wo sie neue Akzente setzen möchte. Ziel der Rathauspolitik müsse sein, dass sich die Menschen in ihren Anliegen wahrgenommen und in ihrer Stadt wohlfühlen. 

Teisbachs Ortsvorsitzender Thomas Angerstorfer zeigte sich erfreut über das große Interesse, als er im Lokal „Ums Eck“ rund 60 Personen begrüßte: „Seit dem Sommer merkt man schon diesen Schwung, dieses Engagement und diese Freude.“ 

„Christine Trapp kann Bürgermeister!“

Stadtrat Gerald Vilsmeier schlug die Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Christine Trapp als Bürgermeisterkandidatin vor. Sie könne auf Menschen zugehen, bringe auch Andersdenkenden Respekt entgegen und könne gut lösungsorientiert arbeiten. In den 18 Jahren, in denen sie kommunalpolitisch tätig ist, habe sie bewiesen, dass sie auch strittige Themen angehe und kompromissfähig sei. 

„Mein Herz klopft heute stärker als sonst“, bekannte Landrat Heinrich Trapp zu Beginn seines Grußworts. Stadt- und Kreispolitik seien eng verzahnt. In enger Partnerschaft mit der Stadt habe der Landkreis in den letzten Jahren Millionen in den Ausbau der Landkreisschulen und in den Krankenhausstandort Dingolfing investiert. Durch die dritte Autobahnausfahrt seien Tausende von Arbeitsplätzen gesichert worden. Dabei schlug er den Bogen zu der kommunalpolitischen Erfahrung von Christine Trapp, die seit 18 Jahren Kreis- und 12 Jahren Stadträtin ist. „Wer an der Durchsetzung solch schwieriger Prozesse engagiert mitgearbeitet hat, wer fähig ist, strategisch zu denken und auch Empathie für Menschen empfindet, erfüllt das Anforderungsprofil für das Bürgermeisteramt.“ Gerald Vilsmeier brachte es auf den Punkt: „Ich bin der festen Überzeugung: Sie kann Bürgermeister!“

Genau diesen Eindruck vermittelte Christine Trapp auch bei ihrer gut halbstündigen Bewerbungsrede. 

Ausreichend Mitarbeiter für die Stadt 

Wir brauchen „ausreichend Mitarbeiter bei der Stadt, sie sollen ihre Arbeit gerne machen und es ist mir wichtig, dass man ihnen Wertschätzung entgegenbringt.“

Verbesserung der Verkehrssituation

Christine Trapp will strategisch die Verkehrssituation im Stadtgebiet verbessern. Zukünftig soll sich ein Verkehrsausschuss damit beschäftigen. Die Bruckstraße soll barrierefrei werden, das holprige Kopfsteinpflaster ist sowohl für Radfahrer und Rollstuhlfahrer, aber auch für Menschen mit Kinderwagen nicht mehr zeitgemäß. Das Dingo-Netz soll ausgebaut und ein Leihsystem für Fahrräder eingeführt werden. Auch bei Car-Sharing-Angeboten solle die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen. 

Ehrenamt und Vereine fördern

Kräftigen Applaus bekam Christine Trapp für ihre Pläne, die Arbeit der Ehrenamtlichen und der Vereine zu stärken. Sie will einen regelmäßigen Austausch mit den Verantwortlichen und beispielsweise zu einem Ehrenamtsempfang einladen. „Ich will aber auch erreichen, dass die Inhaber der Ehrenamtskarte bei städtischen Einrichtungen eine spürbare Ermäßigung erhalten.“

Kita- und Kindergartenplätze ausbauen 

Christine Trapp erläuterte anhand von Zahlen, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder steigt und sie es zur Chefsache machen wolle, dass genügend Kita- und Kindergartenplätze vorhanden sind, gegebenfalls auch mit weiteren Baumaßnahmen. Dies sei erforderlich, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Es dürfe nicht passieren, dass der sich derzeit im Bau befindliche Kindergarten in Teisbach schon bei der Inbetriebnahme zu klein sein sei, zumal zeitnah ca. neue 100 Bauplätze in Teisbach ausgewiesen werden. Ihr Kandidatenteam plädiert dafür, dass der Dingo für Kinder und Jugendliche in den Ferien zukünftig kostenlos sei. 

Älter werdende Gesellschaft berücksichtigen

Bei allem, was in der Stadt geplant wird, muss man berücksichtigen, dass die Gesellschaft immer älter wird. So sei der Ausbau des Bürgerheims absolut richtig, auch ausreichend seniorengerechte Wohnungen seien von Bedeutung. Eine aktive Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat ist Christine Trapp zudem wichtig, dessen Arbeit solle auch gestärkt und mehr unterstützt werden. 

Gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft 

Die Bürgermeisterkandidatin möchte guten Kontakt zu BMW halten und auch für die Anliegen des Mittelstands und der Familienunternehmen ein offenes Ohr haben. Gemeinsam mit dem Landkreis will sie den Krankenhausstandort stärken und das Klinikum dabei unterstützen, weitere Abteilungen in Dingolfing anzusiedeln. Die Neubaumaßnahmen an der Realschule und ein Wohnheim für auswärtige Berufsschüler will sie mit dem Landkreis partnerschaftlich planen und umsetzen. 

Teisbach und Frauenbiburg

Zudem stellte sie heraus, dass für das Schloss Teisbach ein Nutzungskonzept erarbeitet werden müsste. Die Örtlichkeit wäre ihrer Meinung nach ideal, um dort heiraten zu können. Sie sei aber offen für andere Vorschläge und wolle diese gemeinsam mit den Teisbachern diskutieren. In Frauenbiburg besteht bei der Straße von Frauenbiburg nach Öd Handlungsbedarf, zudem sollte dort ein Radweg gebaut werden. 

Lebenslauf 

Christine Trapp wurde vor 43 Jahren in Dingolfing geboren und ist in Griesbach gemeinsam mit ihrem fünf Jahre jüngeren Bruder Michael aufgewachsen. 1995 machte sie in Dingolfing das Abitur und studierte anschließend an der Universität in Regensburg Lehramt für Realschulen. Nach dem Referendariat in Riedenburg und Kulmbach (Oberfranken) kam sie nach Dingolfing und unterrichtet dort seit 2003 Deutsch und Geschichte. „Mir eilt der Ruf einer strengen Lehrerin voraus“, schmunzelte Christine Trapp, „aber ich lasse mir eben nicht auf der Nase herumtanzen und man kann mit mir auch viel Spaß haben.“ Sie war mehrere Jahre Personalrätin, bevor sie 2017 Mitglied der erweiterten Schulleitung und 2018 zur Beratungsrektorin befördert wurde. Knapp zehn Jahre war sie Schulentwicklungskoordinatorin für die Realschulen in Niederbayern und dabei auch für die Organisation von Fortbildungen zuständig. Zudem engagierte sie sich  zehn Jahre ehrenamtlich Jugendschöffin am Amtsgericht in Landau. 

Christine Trapp dankte bei Ihrer Rede aus vollstem Herzen ihrem Lebenspartner Joseph Süß für seine Unterstützung. Sie wohnt mit dem selbstständigen Schreinermeister gemeinsam in Dingolfing und die beiden teilen mehrere Hobbys wie Fotografieren oder Kultur. 

Christine Trapp bedauerte, dass die Politik der Bundes- und Landes-SPD derzeit für keinen Rückenwind sorge. Die Partei sollte aber bei einem kommunalen Amt keine Rolle spielen und in vielen Städten und einigen Landkreisen beweisen SPDler, dass sie die Kommunen hervorragend leiten. Heinrich Trapp, der seit 29 Jahren als sozialdemokratischer Landrat erfolgreich die Geschicke des Landkreises  leitet, hatte in seinem Grußwort dafür geworben, bei Kommunalwahlen nicht die Partei, sondern die Qualität der Kandidaten in den Mittelpunkt  der Wahlentscheidung zu stellen. „Wir haben ja auch keinen roten Landkreis, weil der Landrat der SPD angehört. Unser Landkreis ist florierend und bunt, mit roten Farbtupfern, die gut ins Bild passen.“ 

Einstimmiges Votum

Am Ende der Kandidatenvorstellung wurde von den Mitgliedern geheim gewählt und auf Christine Trapp entfielen 28 von 28 Stimmen. Beim Schlusswort zeigte sie sich sichtlich gerührt: „Ich bin sehr dankbar für euer großes Vertrauen und werde alles dafür tun, die richtigen Weichen in Dingolfing stellen zu können. Ich hoffe auf einen fairen Wahlkampf, in dem wir mit Sachargumenten überzeugen können. Es gibt viel für Dingolfing zu tun und ich verspreche, dass ich meine ganze Erfahrung und Kompetenz einbringen und die Ideen mit neuem Elan umsetzen werde, wenn mir die Bürger bei der Wahl ihr Vertrauen schenken.“

29.09.2019 | Kommunalpolitik von SPD Dingolfing

SPD geht mit Christine Trapp ins Rennen um das Bürgermeisteramt

 
Thomas Angerstorfer, Gerald Vilsmeier und Michael Rieger gratulierten Christine Trapp.

Dingolfing. Christine Trapp wird bei den bevorstehenden Kommunalwahlen als Bürgermeisterin kandidieren.  Bei einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der drei SPD-Ortsvereine Dingolfing, Teisbach und Frauenbiburg sprachen sich die Mitglieder einstimmig dafür aus, mit der 43-jährigen Realschul-Beratungsrektorin aus Dingolfing in den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt zu gehen. Christine Trapp sei aufgrund ihres langjährigen Engagements kommunalpolitisch äußerst erfahren und habe beste Voraussetzungen, kompetent die richtigen Weichenstellungen für die Stadtentwicklung zu treffen und das Rathaus bürgernah zu führen.

Teisbachs Ortsvereinsvorsitzender Thomas Angerstorfer hatte die gemeinsame Mitgliederversammlung eröffnet, freute sich über den sehr guten Besuch und begrüßte Landrat Heinrich Trapp sowie den Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier. Angerstorfer betonte, dass dies eine wegweisende Versammlung sei, weil man nach 18 Jahren wieder den Hut in den Ring werfe, um den Bürgermeister von Dingolfing zu stellen.

Dritter Bürgermeister Michael Rieger fasste die Ergebnisse der Vorgespräche und damit verbundene Überlegungen zusammen: „Wir wollen den Wählerinnen und Wählern Persönlichkeiten anbieten, die in Berufsleben und Kommunalpolitik auf Erfahrungen und Erfolge verweisen können, so dass man Ihnen guten Gewissens die Leitung  der Stadt Dingolfing anvertrauen kann. Christine Trapp erfüllt dieses Anforderungsprofil sehr gut.“

Sie gehört seit 2002 dem Kreistag an und hat dabei auch bei komplexen Themen mit kontroversen Interessenslagen Position bezogen. Zu den durchgesetzten Projekten gehören die Stärkung des Krankenhausstandortes Dingolfing, der Bau und die optimale Ausstattung der Landkreisschulen sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandortes durch neue Verkehrsanbindungen, wie die Autobahnausfahrt Dingolfing-West. Auch soziale Einrichtungen und die Förderung von Projekten, die dem Natur- und Umweltschutz dienen, stehen bei der Kreisrätin auf der Prioritätenliste weit oben. In den Dingolfinger Stadtrat wurde sie 2008 gewählt, seit 2014 ist sie Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, die das gute Miteinander und den Konsens mit allen Fraktion sucht, sich aber auch nicht scheut, wenn nötig, mit sachlicher Kritik Korrekturen zu erreichen.

Als Michael Rieger ein Votum der Mitgliederversammlung erbat, zeigte sich einvernehmliche Zustimmung für Christine Trapp. Diese war sichtlich gerührt über diesen Vertrauensbeweis. „Ich freue mich darauf, mit euch gemeinsam ins Rennen um das Bürgermeisteramt zu gehen. Es ist eine interessante und vielseitige Aufgabe, bei der man viel bewegen und für die Bürger erreichen kann. Ich habe viele Ideen, die ich gerne umsetzen würde - beispielsweise die barrierefreie Gestaltung der Bruckstraße und deren Ausstattung mit einem geräuscharmen Belag.“ Derzeit sei es sowohl für Radfahrer als auch für Menschen mit Gehhilfe problematisch, sich dort fortzubewegen. Das Wahlprogramm werde aber gemeinsam im Team erarbeitet und zu einem späteren Zeitpunkt  vorgestellt.

Dr. Bernd Vilsmeier ging in seinem Grußwort auch darauf ein, dass SPD-Bürgermeister Heinz Heininger in den 60er- und 70er-Jahren die Weichen – in wirtschaftlich schlechteren Zeiten - so gestellt habe, dass sich die Stadt durch die Ansiedlung von BMW zu einem Wirtschaftsstandort geworden ist, dessen Bedeutung heute weit über die Landkreisgrenzen hinausgeht. Landrat Heinrich Trapp betonte, dass Dingolfing auf erfolgreiche Jahre und Jahrzehnte zurückblicken könne, in denen es immer „noch oben“ gegangen sei. Die Lebensqualität in der Stadt sei hoch, leider werde das immer weniger gewürdigt, was die sehr niedrige Wahlbeteiligung bei der letzten Kommunalwahl gezeigt habe. Er sei dankbar und auch ein wenig stolz darauf, dass in seiner Amtszeit in Zusammenarbeit mit der Stadt der Landkreis viele Einrichtungen der Daseinsvorsorge in der Kreisstadt schaffen konnte, die die Zentralität und den Wirtschaftsstandort Dingolfing stärker machen und die Lebensqualität für die Menschen deutlich erhöhen.

Christine Trapp nahm als Fraktionsvorsitzende zu aktuellen Themen aus der Stadtratsarbeit Stellung. Ihre Fraktion habe in der Juli-Sitzung drei Anträge eingereicht: Der Rathausinnenhof soll durch entsprechende Gestaltung mehr Aufenthaltsqualiät bekommen. Zudem plädieren die SPD-Stadträte für einen Leitturm mit Erster-Hilfe-Station im Außenbereich des Caprimas und es soll geprüft werden, ob der Außenbereich des Freizeitbades auch nach dem 15. September bei entsprechenden Temperaturen geöffnet werden könne. Christine Trapp führte weiter fort, dass die SPD-Fraktion die Erweiterung des Bürgerheims befürworte, die Überplanung eines größeren Gebiets bis zur Griesgasse sei eine einmalige Gelegenheit, die man nutzen müsse. Stadtrat Gerald Vilsmeier stellte anschließend heraus, dass ihm die Arbeit im Stadtrat auch deshalb wichtig ist, weil man oft auch im Kleinen Verbesserungen für die Bürger bewirken könne. Zudem sei es notwendig, dass es in der  Stadt genügend Kita- und Kindergartenplätze gibt, nur so sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bewerkstelligen. Abschließend richtete er an sich an Christine Trapp: „Ich wünsche dir für deine Kandidatur viel Erfolg und werde dich zu 100 Prozent unterstützen.“

Die Versammlung erhob sich, als Ferdinand Schmidt für 40-jährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands von Ortsvereinsvorsitzender Christine Trapp und Kreisvorsitzendem Dr. Bernd Vilsmeier mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet wurde. Dazu gratulierten auch die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Florian Schneider und Michael Rieger.

02.04.2019 | Kommunalpolitik von SPD Dingolfing

Ehemaliger Zweiter Bürgermeister Helmuth Baumgärtner feierte 80. Geburtstag

 
Helmuth Baumgärtner freute sich mit Gattin Ludmilla über die Gratulanten von der SPD-Stadtratsfraktion.

Dingolfing. In der vergangenen Woche gratulierten die SPD-Stadträte Gerald Vilsmeier, Andreas Schlag, Thomas Auggenthaler und Christine Trapp sowie 3. Bürgermeister Michael Rieger ihrem langjährigen Parteimitglied Helmuth Baumgärtner zum 80. Geburtstag. 

Fraktionsvorsitzende Christine Trapp überreichte dem Jubilar ein kleines Präsent und dankte Helmuth Baumgärtner für sein langjähriges Engagement für die SPD, deren Mitglied er mehr als fünf Jahrzehnten ist. Er war 35 Jahre Stadtrat von Dingolfing und von 1984 bis 1990 Zweiter Bürgermeister. „Du hast schon damals weitsichtige Ideen in den Stadtrat eingebracht, auch wenn manche davon erst später mehrheitsfähig waren“, stellte Gerald Vilsmeier heraus. Helmuth Baumgärtner war über zwei Jahrzehnte Kreisrat, beruflich trat er als Betriebsrat bei BMW stets für soziale Belange ein. 

In gemütlicher Runde ließen die Stadträte mit dem Jubilar und seiner Familie noch einige kommunalpolitische Anekdoten aus früheren Jahrzehnten Revue passieren. Die Stadtratsfraktion wünscht Helmuth Baumgärtner und seiner Frau Ludmilla gute Gesundheit und auch weiterhin reges Interesse am politischen und gesellschaftlichen Leben.

01.05.2016 | Kommunalpolitik von SPD KV Dingolfing-Landau

Nur gerechte Arbeit ist gute Arbeit!

 

Nur gerechte Arbeit ist gute Arbeit!

 

SPD zeigt sich solidarisch mit den Gewerkschaften bei der DGB-Maifeier

 

Dingolfing-Landau.

Auch in diesem Jahr zeigte sich der SPD-Kreisverband Dingolfing-Landau mit den Kolleginnen und Kollegen in den DGB-Gewerkschaften solidarisch und organisierte wieder einen Informationsstand bei der zentralen DGB-Maifeier in Dingolfing. Denn die Arbeitnehmerschaft ist nur stark, wenn sie gemeinsam, sowohl in den Betrieben und zugleich in den politischen Gremien und Parlamenten ihre Anliegen und Forderungen deutlich machen, so SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier. Der DGB-Kreisvorsitzende Manuel Wagner zeigte sich erfreut, dass sich die langjährige Verbundenheit der SPD vor Ort mit den DGB-Gewerkschaften besonders bei den DGB-Maifeiern immer wieder deutlich wird und die SPD jedes Jahr Flagge zeigt.

 

Ein großer Erfolg ist die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns am 01. Januar 2015. Dieser wurde besonders von Arbeitgeberseite als Jobkiller und Bürokratiemonster verunglimpft. Aber nichts davon hat sich bewahrheitet, im Gegenteil, die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland ist auf einem Höchststand und die Arbeitslosigkeit niedrig wie nie. Dazu sind gute und gerechte Löhne das Fundament gegen Altersarmut. Deshalb ist gesetzliche Mindestlohn ist ein historischer Erfolg. Die Löhne steigen, ebenso wie die Zahl guter Arbeitsplätze mit sozialer Sicherung. Gute Arbeit: Dafür kämpft die SPD – gemeinsam mit den Gewerkschaften, so Vilsmeier.

 

Der DGB-Kreisvorsitzende Manuel Wagner (5.v.li.) freute sich über die aktive Beteiligung des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau mit Vorsitzendem Dr. Bernd Vilsmeier (3.re.) und Landrat Heinrich Trapp (li.) bei der DGB-Maifeier in Dingolfing.Der DGB-Kreisvorsitzende Manuel Wagner (5.v.li.) freute sich über die aktive Beteiligung des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau mit Vorsitzendem Dr. Bernd Vilsmeier (3.re.) und Landrat Heinrich Trapp (li.) bei der DGB-Maifeier in Dingolfing.

 

Und es gibt leider immer noch eine Vielzahl von großen Baustellen. Wir brauchen klare Regeln für Leiharbeit und Werkverträge. Die Beschäftigten dürfen nicht als Streikbrecher eingesetzt werden – und keine Billigkonkurrenz sein. Frauen und Männer müssen für die gleiche Arbeit das gleiche Geld bekommen, deshalb „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“! Reguläre Arbeit, unbefristet, tariflich bezahlt und sozial abgesichert, muss wieder der Normalfall sein. Jeder Mensch verdient für seine Arbeit Anerkennung und damit einen gerechten Lohn. Wir wollen der Arbeit wieder ihren Wert zurückgeben. Das stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

 

Der SPD-Kreisverband wird die Kolleginnen und Kollegen in den Gewerkschaften bei ihren Rechten und berechtigten Forderungen weiter nach Kräften unterstützen, in den Unternehmen mitreden und mitentscheiden zu können. Wir brauchen Mitbe­stimmung und Verhandlungsfähigkeit auf Augenhöhe. Das hat unsere soziale Marktwirtschaft in den letzten Jahrzehnten erst stark gemacht, und dies darf nicht kurzfristigen Profitinteressen zum Schaden von Gemeinwohl und Arbeitnehmern geopfert werden, betonte Dr. Vilsmeier, denn, nur gerechte Arbeit ist gute Arbeit.

25.09.2014 | Kommunalpolitik von SPD Bezirk Niederbayern

Niederbayerischer Kommunalpolitikertag

 

Gleichwertige Lebensbedingungen

"Verkehrsinfrastruktur ist eine Katastrophe" - Kommunalpolitiker machen ihren Sorgen Luft

Um gleichwertige Lebensbedingungen in Bayern ging es beim "Niederbayerischen Kommunalpolitikertag" am 12. September im Ruderhaus in Deggendorf. Johanna Werner- Muggendorfer, Sprecherin der niederbayerischen SPD- Landtagsabgeordneten und ihre beiden Kollegen Ruth Müller (Landshut) und Bernhard Roos (Passau) hatten zu einer Diskussion zu diesem Thema eingeladen. Zentrales Anliegen war die regionale Entwicklung in den verschiedenen Teilen Niederbayerns, die deutlich auseinandergingen. Moderiert von MdL Müller bezogen vor rund 50 SPDlern auch Michael Braun, Vorsitzender des Tourismusverbands Ostbayern, und Josef Reischl vom Amt für ländliche Entwicklung Position.

Rund 50 niederbayerische SPD- Kommunalpolitiker diskutierten mit

Gut 30 Kommunalpolitiker aus Niederbayern hatten sich zum Kommunalpolitiker- Tag eingefunden, um aus erster Hand zu erfahren, wie sich die Abgeordneten der Niederbayern- SPD die geforderten gleichen Lebensbedingungen in Bayern vorstellen. Johanna Werner- Muggendorfer, Ruth Müller und Bernhard Roos standen Rede und Antwort, hatten sich aber auch kompetente Diskussionsteilnehmer eingeladen. Josef Reidl vom Amt für ländliche Entwicklung in Landau, Dr. Michael Braun vom Tourismusverband Ostbayern und Bürgermeister Thomas Reimer aus Neustadt/Donau stellten ihre Sicht der Dinge dar. Dazu kam auch Staatssekretär Florian Pronold.

"Kommunalpolitik ist die erste Anlaufstelle"

Werner- Muggendorfer bezeichnete in ihrer Begrüßung die Kommunalpolitik als erste Anlaufstelle für die Bürger, wenn es um die als Verfassungsziel vorgegebenen gleichwertigen Lebensbedingungen in ganz Bayern gehe. Zwar sei die Landespolitik für die Regularien zuständig, der Kommunalpolitik vor Ort komme aber wegen des Austauschs mit den Bürgern entscheidende Bedeutung zu. Es müsse deutlich gemacht werden, "dass es nur miteinander geht". Deshalb hätten sich auch die drei niederbayerischen Abgeordneten ihre Arbeitsbereiche aufgeteilt: Werner- Muggendorfer ist die Sprecherin der niederbayerischen SPD- Abgeordneten, Ruth Müller sitzt in der Enquete- Kommission zur Ausarbeitung der Handlungsrichtlinien für das genannte Verfassungsziel und kümmert sich um die flächendeckende medizinische Versorgung mit dem Landärzteproblem als Folge der zunehmenden Feminisierung der Ärzteschaft und um den Ausbau des Breitband- Internets. Bernhard Roos sieht seine Aufgabe hauptsächlich in der Verbesserung der Finanzausstattung der Kommunen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs gegen die Bevorzugung der Metropolregionen sowie in der regionalen Wirtschaftsförderung gerade im grenznahen Bereich und im inzwischen defizitären Bäderdreieck.

Neustadt ist in der glücklichen Lage, nicht jeden Euro dreimal umdrehen zu müssen".

Zunächst stellte auf dem Podium der Bürgermeister von Neustadt/Donau, Thomas Reimer, die Situation seiner 13 000- Einwohnerstadt im Landkreis dar, den er als "Abbild Bayerns" bezeichnete. Als "nicht typisch für einen kleinen ländlichen Ort" charakterisierte er seine Kommune im Kreis Kelheim. Mit dem Kurort Bad Gögging sei man ebenso Tourismusregion wie ein Industriestandort mit 8000 Arbeitsplätzen bei 13 000 Einwohnern, sagte der SPD- Politiker beim Kommunalpolitikertag in Deggendorf.

Allerdings sei Neustadt in der glücklichen Lage, "nicht jeden Euro dreimal umdrehen zu müssen". Konsequenz sei, dass man bei den Themen schnelles Internet, Kitas, Kinderkrippen, der Ganztagsbetreuung in Schulen oder bei der Kultur besser dastehe. Fakt sei allerdings, dass die geforderte Kofinanzierung der genannten Probleme durch die Kommunen viel zu hoch sei. "Das neue Breitbandprogramm fuchst uns alle gewaltig. Die Kofinanzierung, die die Gemeinden bringen müssen, ist zu hoch", ärgerte sich Reimer. Auch die Komplexität, wenn zum Beispiel zwei Landkreise ein gemeinsames Gymnasium errichten wollen, das sich noch dazu in zwei Regierungsbezirken befindet, findet er ärgerlich.

Förderdschungel von 700 Programmen für Kommunen in Bayern

Tourismusverbandschef Braun beklagte den. Es gelte zudem, Anträge so zu beschreiben, "dass man im Ministerium auf Widerhall stößt". Braun: "In der jetzt startenden EU- Förderperiode wird es fast unmöglich sein, ohne Spezialisten Förderprogramme abzuwickeln." An Braun ging die Frage, vor welchen Herausforderungen der Tourismus in Niederbayern stehe. Er antwortete, dieser Wirtschaftszweig sei extrem wettbewerbsorientiert. Man brauche gute Angebote, um bestehen zu können. Und da sei ein Hinderungsgrund der Investitionsstau in manchen Hotels und Pensionen und auch in den Kommunen. Für die kleineren Kommunen sei die Förderung durch die EU und die Länder zu kompliziert, weshalb Fehler gemacht würden. Wichtig sei, sich auf markante Regionen bei der Werbung zu beschränken. Wichtig sei der Zusammenschluss von Kommunen mit entsprechender Aufgabenverteilung gerade auch im Bereich Tourismus ohne jedes Kirchturmdenken, denn Professionalität und Denken in größeren Einheiten seien wichtig. Fachkräfte könne man im Tourismus auch dadurch gewinnen, dass nicht nur ein Arbeitsplatz geboten würde, sondern auch eine entsprechende Freizeitstruktur vorhanden sei. Dazu gehöre auch die Verkehrsinfrastruktur, und da seien die A 3 und die immer noch unfertige A 94 "die eine Katastrophe und die Bahnverbindung aus München die andere".

Josef Reidl konnte wenigstens etwas Erfreuliches verkünden: Die Kommunen seien Hauptpartner des Leader- Programms, dem Verbinden von Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft auch über Landesgrenzen hinweg. Nunmehr "kommt jeder Bewerber dran, wenn er bestimmte Kriterien erfüllt, was vor allem auf innovative Projekte abzielt", sagte Reidl. Letztendlich böten sich mit ILE- Verbünden und dem LEADER- Programm gute Möglichkeiten, kam man am Podium überein. Josef Reischl vom Amt für ländliche Entwicklung nannte das "Ilzer Land" als ein Lieblingsprojekt und verwies auf die ILE/LEADER- Liaison im nördlichen Landkreis Straubing- Bogen.

Florian Pronold sichert Unterstützung zu

Florian Pronold, Staatssekretär im Bundesverkehrs- und Bauministerium, sicherte die Unterstützung von Bund und Ländern zu und verwies auf Förderprogramme von Bundesseite wie die "Soziale Stadt" und darauf, dass der Bund nun eine Milliarde Euro zusätzlich für den Hochwasserschutz zur Verfügung stelle, um die Länder zu unterstützen. Die Abschaffung der Gewerbesteuer sei vom Tisch und von der Städtebauförderung mit rund 700 Millionen Euro gehe inzwischen mehr als die Hälfte in den ländlichen Raum anstatt in die Metropolregionen. Zudem würde dann weitere Förderung nachgezogen. Fachkräfte könnten nur bei intakter Infrastruktur gehalten oder gewonnen werden. Deshalb halte man bei der SPD auch den Umweltschutz mit der frei fließenden Donau und dem Nationalpark so hoch und sehe ihn nicht als Gegner für Industrie und Handwerk, sondern als Chance, vor allem auch für den Tourismus. Der einzige "Schandfleck" sei in diesem Zusammenhang die miserable Verkehrsinfrastruktur in Niederbayern mit maroden oder unfertigen Autobahnen und einer schlechten Bahnanbindung.

Weitere Punkte der Aussprache waren die Erhöhung der Kopf- Pauschale bei Verwaltungsgemeinschaften und der Hochwasserschutz. Thomas Müller aus Stephansposching (Lkr. Deggendorf) machte deutlich, dass man einen der größten Polder an der Donau mit 22 Millionen Kubikmeter liefere, indes gebe es ein Gezeter in Straubing und Ingolstadt um wesentlich kleinere Polder. Er bat Pronold um weitere "Töpfe, die man anzapfen kann, vielleicht aus dem Katastrophenschutz".

 

 

 

17.03.2014 | Kommunalpolitik von SPD Niederviehbach

Ergebniss Gemeinderatswahl 2014

 

Hier das vorläufige Ergebniss der Gemeinderatswahl Niederviehbach 2014

 

Termine


13.12.2019, 19:00 Uhr
SPD Landau/Isar: Aufstellung Stadtratsliste in Kastenhof. Landau/Isar

14.12.2019, 16:00 Uhr
SPD Pilsting-Großköllnbach: Aufstellung Marktratsliste in Schlossgaststätte Leonsberg, Großköllnbach

15.12.2019, 14:00 Uhr
Weihnachtsfeier in Gasthaus Loichinger, Mengkofen-Oberwackerstall

15.12.2019, 15:00 Uhr
100 Jahre SPD Wallersdorf in Bräuhof, Wallersdorf

16.12.2019, 14:00 Uhr
Sitzung Kreistag DGF-LAN in LRA Dingolfing

17.12.2019, 08:30 Uhr
AWV Isar-Inn: Zweckverandssitzung in Eggenfelden

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