Ortsverein
Bildung, Arbeit, Rente und Gesundheit bei Vorstandssitzung besprochen
Frontenhausen.
Im Rahmen einer Vorstandssitzung ging die Vorstandschaft nochmals auf die Themen, wie Bildung, Arbeit, Rente und Gesundheit ein. Gerade diese Themen sind es, welche die Bürgerinnen und Bürger gerade vor den Wahlen bewegen. Mit einleitenden Worten stimmte der Vorsitzende Hartmut Manske die Anwesenden auf diese Themen ein. Beim Thema Bildung vertreten wir die Meinung, dass diese nicht vom Einkommen der Eltern abhängig sein darf.
SPD-Ortsvorsitzender Martin Rapke konnte zur letzten Vorstandssitzung im Gasthaus Reitinger in Landau unter anderem die Stadt- und Kreisräte Ruth Wolferseder und Rudi Pritzl begrüßen.
Die Vorstandschaft des Ortsvereins Landau beschäftigte sich diesmal ausführlich mit den Wahlprogrammen der SPD in Bayern und im Bund.
Beide Wahlprogramme setzen auf das Thema „Soziale Gerechtigkeit. So wird die flächendeckende Einführung eines Mindestlohns gefordert. Dies macht auch
Den Unterschied zwischen SPD und Union aus. Die Union will einen regional unterschiedlichen Mindestlohn einführen und wo es einen Tarifvertrag gibt, soll dieser nicht eingeführt werden, auch wenn die Löhne darunter liegen. Die SPD sagt „Nein“ zu dieser Flickschusterei und will den Mindestlohn überall einführen. Die Arbeitnehmer sollen von Ihrem Lohn auch leben können. Es kann nicht sein, dass man Aufstockungsleistungen vom Staat benötigt, nur weil man vom eigenen Einkommen nicht leben kann.
Die Arbeitsmarktreform unter SPD-Kanzler Gerhard Schröder war im Grund genommen schon richtig. Arbeitslose wurden dadurch gefordert und gefördert. Die Vermittlungsbemühungen wurden stark verbessert. Es handelte sich um eine umfassende Reform, in der Arbeitslosen- und Sozialhilfe zusammengelegt wurden. Dieses Reformpaket gilt es aber auch stetig zu verbessern. So haben prekäre Arbeitsverhältnisse zugenommen. Befristete Arbeitsverhältnisse und geringfügige Beschäftigungen haben zugenommen. Hier gilt es dagegen zu steuern.
Die Einführung eines Mindestlohnes trägt auch dazu bei, um gegen Armut im Alter vorzubeugen.
Mitgliederversammlung mit Neuwahlen der SPD Frontenhausen
Frontenhausen. Am vergangenen Sonntag fand im Gasthaus zur Post in Frontenhausen die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen der Vorstandschaft der SPD Frontenhausen statt. Ein besonderer Gruß galt dem SPD Landesvorsitzenden Florian Pronold MdB, dem SPD Kreisvorsitzenden Dingolfing Landau Dr. Bernd Vilsmeier der SPD Geschäftsführerin Marianne Bontzol aus Landshut sowie die SPD Vorsitzenden Adolf Moser aus Steinberg und Franz Wimmer aus Marklkofen.
Die Vorstandschaft des SPD-Ortsvereins Landau unter Leitung stellvertretenden Vorsitzenden Daniel Lang traf sich zu einer weiteren Sitzung im Steakhaus „Zum alten Markt“ in Landau.
Mit Befremden stieß der Beschluss des Stadtrates, dass der Bau von Windkraftanlagen nur auf sehr wenige Gebiete begrenzt wird. Jeder wolle doch die Energiewende, nur Landau macht nicht mit, so Dr. Jürgen Schniedermeier. Man könne in der heutigen Zeit nicht mehr damit argumentieren, dass diese Anlagen nicht schön seien.
Eine Besuchergruppe aus Landau, organisiert vom SPD Ortsverein, fuhr am letzten Samstag zum Tag der offenen Tür der Wacker AG in Burghausen. Angekommen in Burghausen ging es sofort zu einer Werksrundfahrt auf dem weitläufigen Gelände der Wacker AG. Es wurde über die verschiedenen Produkte, die auf dem Werksgelände produziert werden, informiert
Den höchsten Umsatz macht die Wacker AG mit Silizium, dem Rohstoff für Solarzellen um Strom aus Sonnenenergie zu gewinnen. Im Belegschaftshaus konnte man sich weiter intensiv informieren. Auch gab es hier eine lustige Experimentalvorlesung, bei der es um die Produkte der Wackerchemie ging. Besichtigt werden konnte das Ausbildungszentrum und Besichtigungsfahrten zu einzelnen Produktionsstätten waren zu buchen. Informiert wurde über die Herstellung von PVC bis zum Kaugummi und etwa Baurohstoffe.
Für das leibliche Wohl sorgte die Kantinenmannschaft für ein 1 € für ein Essen mit Getränk. Musikalische Unterhaltung gab es auf dem Parkplatz. Gegen 16.00 h fuhr die Landauer Gruppe wieder nach Hause mit einen großen Eindruck über die Welt der chemischen Industrie.
Ortsvorsitzender Martin Rapke konnte in der kürzlich stattgefundenen Vorstandssitzung unter anderem die Stadt- und Kreisräte Rudi Pritzl und Daniel Lang begrüssen.
Zunächst berichteten Martin Rapke und Jürgen Schniedermeier über den Kommunalpolitischen Spaziergang zum Standort der Tetra-Funkanlage in Landau Süd. Der Vorsitzende der Bürgerinitiative gegen den Tetra-Funk, Eduard Weinberger beantwortete die Fragen der SPD-Delegation. Es gibt immer wieder technische Probleme und die Gesundheitsbedenken konnten bislang nicht ausgeräumt werden. Es stellt sich daher die Frage, ob es nicht andere technische Lösungsmöglichkeiten und ob dieses Funknetz überhaupt benötigt wird. Die Polizei würde es aufgrund der Abhörsicherheit begrüßen, die Feuerwehr benötigt den Tetra-Funk nicht unbedingt.

Der SPD OV Mengkofen wird heuer das 28. mal mit einer Delegation dabei sein.