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Christa Naaß eröffnete die 21. Mittelfränkischen Mundart-Theatertage in Bad Windsheim

Christa Naaß mit Günther Weber und Helmut Raab

Bei der Eröffnung der 21. Fränkischen Mundart-Theatertage stellte Christa Naaß als Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten fest, dass heute wieder etwas Besonderes im Fränkischen Freilandmuseum geboten ist.

„Es ist selbstverständlich“, so Naaß, „dass der Bezirk Mittelfranken seine Einrichtung wieder zur Verfügung stellt, da mit dieser zweitägigen Veranstaltung unser Freilandmuseum lebendig – so richtig „schee fränkisch“ wird und die Besucherinnen und Besucher eine der vielen Facetten fränkischer Kultur kennen lernen können.

Nicht nur kennen lernen, sondern sich an der fränkischen Sprache erfreuen, begeistern und vielleicht selbst einen engeren Bezug zu Mundart, zum eigenen Dialekt, zur eigenen Kultur finden.

Der Bezirk Mittelfranken stellt nicht nur die Einrichtung zur Verfügung, sondern er unterstützt auch finanziell seit 1994 die mittelfränkischen Mundart-Theatertage mit bisher über 16.000 Euro und wenn die Zuschüsse für alle Maßnahmen/Projekte der Arbeitsgemeinschaft Mundart-Theater Franken in Betracht gezogen werden, dann waren es in diesen 21 Jahren 81.974,27 Euro.

Das ist ganz im Sinne der Aufgabenstellungen der Bezirke im Bereich Kultur.

Mundart ist nicht etwas Altmodisches, Vergangenes, sondern etwas ganz Aktuelles – ein lebendiges Stück Franken.

Mundart bedeutet, Heimat nicht nur zu erhalten und zu bewahren, sondern auch zu spüren, sich mit der Heimat verbunden zu fühlen und sich im Dialekt mit anderen verbunden zu fühlen.

Dialekte dürfen nicht verloren gehen!“

Christa Naaß verwies darauf, dass dies erst im vergangenen Jahr der Präsident des Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverbandes, Herr Wenzel – auch ein Mittelfranke – eingefordert hat.

Dialekte sind oftmals authentischer, ausdrucksstärker und auch facettenreicher als die Hochsprache.

Mit Hilfe des Dialekts können außerdem ganz anders Befindlichkeiten ausgedrückt werden, für die einem oft im Hochdeutschen die Worte fehlen.

Insofern sind Dialekte als Bereicherung im Wortschatz zu verstehen.

Und deshalb, so der BLLV-Präsident, sollen Kinder auch in der Schule Dialekt sprechen dürfen – Ideal sind dafür z.B. Theateraufführungen in Mundart.

„Viele Redewendungen und Lebensweisheiten funktionieren überhaupt nur, wenn sie im Dialekt ausgesprochen wurden“ meinte die Vizepräsidentin. „Wenn ich nur alleine an unser fränkisches „basst scho“ denke.“

Sie bedankte sich im Namen des Bezirks Mittelfranken bei Herrn Weber, bei der Arbeitsgemeinschaft Mundart-Theater Franken e.V.  und bei Herrn Helmut Raab für die musikalische Umrahmung. Durch diese Mundart-Theatertage wird mit dazu beigetragen, ein lebendiges Stück Franken zu erhalten.

Und sie verwies abschließend auf den deutschen Schriftsteller Christian Morgenstern, der festgestellt hat: „Beim Dialekt fängt die gesprochene Sprache erst an“.

 

Christa Naaß begrüßt naturhistorische Gesellschaft am Hesselberg

Foto Peter Tippl: Christa Naaß begrüßt die Gruppe aus Nürnberg. Weitere Bilder in der Bildergalerie.

Christa Naaß begrüßte als Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten eine Gruppe der Naturhistorischen Gesellschaft Nürnberg zu einem Exkursionstag in Westmittelfranken und informierte sie über die vielfältigen Aufgabenstellung des Bezirks.

Sie erläuterte, dass diese Exkursion am Wochenende des Bezirks stattfindet, an dem sich der Bezirk Mittelfranken in seiner Vielfalt darstellt, z.B. mit seinen zahlreichen Bildungsangebote von den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf über das Zentrum für Hörgeschädigte, die Maschinenbauschule bis hin zur Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl und von den sozialen und sozialpsychiatrischen Diensten hin bis zu den Bezirkskliniken.

Im Bereich Kultur stellten sich die Museen, wie z.B. das Fränkische Freilandmuseum, das Haus Fränkischer Geschichte, das Klöppelmuseum in Abenberg, aber auch das Limousin-Haus in Fürth dar.

Auch die Fachberatung für Fischereiwesen informierte genauso wie die Trachtenforschungs- und Beratungsstelle oder der  Landschaftspflegeverband Mittelfranken.

Sie bedankte sich herzlich bei Norbert Metz vom Landschaftspflegeverband, der die Exkursion vorbereitet hatte und voller Engagement über die Geschichte des Streuobstanbaus in der Region und über aktuelle Projekte berichtete.

Der Aufstieg auf den Hesselberg über die historische Lindenallee geriet zu einem Erlebnis auf Grund der Erläuterungen von Herrn Metz zur kulturlandschaftlichen Entwicklung des Hesselberges, zur Situation der Schafhaltung, der Verbuschungsproblematik und der bürgerschaftlichen Aktionen zur Entbuschung. Auch die Betrachtung der Pflanzenwelt und Erläuterungen zur Frühgeschichte des Hesselberges wurden voller Interesse aufgenommen.

Vizepräsidentin Christa Naaß informierte die Gäste aus Nürnberg, an der Spitze deren Vorsitzender Rüdiger Frisch, über die Entstehung des Landschaftspflegeverbandes, der 1986 mit Unterstützung des Bezirks Mittelfranken gegründet wurde. „Wenn es den Landschaftspflegeverband nicht schön gäbe, so müsste man ihn erfinden“, so Christa Naaß. 245.600 Euro stellt der Bezirk auch heuer wieder für den
- Erhalt der Kulturlandschaft
- Schaffung flächendeckender Biotopverbünde und
- Umweltbildung bereit.

Er ist Unterstützungsgremium für viele Kommunen, Organisationen, Landwirtschaft und Privatpersonen. Rund 3000 Biotopflächen in 132 Städten und Gemeinden wurden im vergangenen Jahr betreut.

Es wurden aber auch neue Schritte der Regionalentwicklung und Regionalvermarktung wie z.B. das Altmühltaler Lamm oder der Hesselberger unternommen. Selbstverständlich werden im Bezirksrathaus Hesselberger Säfte angeboten. Und auch andere Kommunen werben mittlerweile mit den regionalen Produkten.  

Wenn es um die Entwicklung der Kulturlandschaft und die Entwicklung des Ländlichen Raumes in Mittelfranken geht, gibt es einen engen Schulterschluss zwischen Bezirk und Landschaftspflegeverband, berichtete die Vizepräsidentin weiter.

Dieser Aufgabenbereich deckt sich z.T. auch mit den Zielen der naturhistorischen Gesellschaft: Fördern von Naturschutz und Denkmalpflege, Verbreiten von naturwissenschaftlichem Wissen u.v.m.

 

Christa Naaß gratuliert der neuen AsF-Vorsitzenden Anette Lederhos

Elisabeth Pecoraro, Nikol Lederhos, Anette Lederhos, Christa Naaß, Ursel Stief

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Weißenburg hat eine neue Vorsitzende. Anette Lederhos wurde einstimmig zur AsF-Vorsitzenden gewählt, Nikol Lederhos ebenfalls einstimmig zu ihrer Stellvertreterin. Elisabeth Pecoraro, die aus Zeitgründen nicht mehr für den Vorsitz kandidierte, wird den Vorstand als Schriftführerin unterstützen.

Zu Beisitzern wurden Ursula Klinkhammer-Lambert, Irene Bittner und Orsel Stief wurden zu Beisitzern bestimmt.

Als Gastrednerein zum Thema "Vereinbarkeit von Familie und Beruf - immer noch ein Problem?" sprach die Bezirkstagsvizepräsidentin, SPD-Bezirksvorsitzende und ehemalige Landtagsabgeordnete Christa Naaß. In einem interessanten und informativen Vortrag erläuterte sie, dass sich in den letzten 30 Jahren zwar die Rahmenbedingungen und die Einstellung verändert haben, dass es aber noch ein weiter Weg ist, bis beide Elternteile problemlos Familie und Beruf unter einen Hut bringen können.

Dazu gehören der Ausbau von Ganztagesbetreuung, eine bessere Finanzierung der Kinderkrippen und Kitas sowie flexible Arbeitszeitmodelle.

"Wirtschaftlicher Fortschritt muss einhergehen mit dem gesellschaftlichen Fortschritt. Und gesellschaftlicher Fortschritt muss einhergeben mit besseren Rahmenbedingungen für eine partnerschaftliche Arbeitsteilung in Familie und Arbeitswelt. Deshalb muss mehr Flexibilität im Arbeitsleben auch mehr Flexibilität und Freiräume für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bringen", erklärte Christa Naaß. "Dazu tragen z.B. das Elterngeld Plus, der Partnerschaftsbonus oder die Modernisierung der Elternzeitregelungen bei. Notwendig ist die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf einen Kita-Platz und der Ausbau von Ganztagesschulangeboten, vor allem auch in der Grundschule.

Immerhin schätzen acht von zehn Unternehmen die Bedeutung von Familienfreundlichkeit als wichtig oder eher wichtig ein. Hier hat man also schon etwas verstanden. Aber das reicht nicht. Die Erkenntnis muss umgesetzt werden. Die SPD wird sich wie in der Vergangenheit auch künftig auf allen Ebenen für weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen."

Führung durch die Triesdorfer Versuchsanlagen

Markus Heinz, Leiter der Abteilung Pflanzenbau und Versuchswesen sowie Direktor Otto Körner von den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf informierten die Mitglieder des Wirtschafts- und Umweltausschusses des mittelfränkischen Bezirkstages über laufende Düngungsversuche, Energiegrasprojekte und Möglichkeiten der Gründlandverbesserung im Rahmen der bayerischen  Eiweißstrategie.

Der Energiepflanzendemoanbau besteht bereits seit 2008, erfuhren die Bezirkstagsmitglieder. Zielstellung der Versuchsanlage ist die Versorgung von Biogasanlagen und Wärmeerzeugern mit alternativen Energiepflanzen sowie die Erhaltung der Artenvielfalt in der Kulturlandschaft. Untersucht werden Dauerkulturen wie z.B. Switchgras, Riesenweizengras, Durchwachsene Silphie und Sida, die den Mais in Teilbereichen ersetzen und mindestens 5 - 20 Jahre geerntet werden können. Des Weiteren wurde von der Abteilung Pflanzenbau und Versuchswesen ein Fachaustausch mit den Bayerischen Wasserversorgern initiiert, da diese Kulturen sich für den Anbau in Wasserschutzgebieten eignen und damit einen Beitrag zur Reduzierung der Nitratgehalte im Grundwasser liefern können.

Jahrhunderte gemeinsame Geschichte

SPD-Politiker aus Landau/Pfalz und Landau/Isar im Gespräch

 

Dingolfing-Landau.

Die Eröffnung des Pfälzer Weinfestes in der Bergstadt Landau/Isar bot wieder die Gelegenheit, dass sich SPD-Kommunalpolitiker aus Altbayern und der ehemals bayerischen Kurpfalz zu einem kurzen Meinungsaustausch treffen konnten. Hier gebührt der ehemaligen Stadt- und Kreisrätin Ruth Wolferseder großer Dank für ihr langjähriges und großes Engagement. Sie arbeitet seit Jahrzehnten intensiv dafür, dass die Partnerschaft zwischen Landau in der Pfalz und Landau an der Isar mit Leben erfüllt wird. Auch SPD-Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer aus Landau in der Pfalz betonte, dass die Partnerschaft zwischen der Pfalz und Niederbayern, so wie wir sie heute kennen, ohne Ruth Wolferseder nicht die wäre, wie sie heute ist. Auch der SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier und der SPD-Ortsvorsitzende von Landau, Martin Rapke, würdigten die Verdienste von Ruth Wolferseder um die Partnerschaft zwischen den beiden Landauer Städten.

Zwei Jahre politische Arbeit in einem Band

Ruth Wolferseder übergibt aktuellen Band der SPD-Chronik an den SPD-Kreisverband

 

Dingolfing - Landau.

Bei der Verabschiedung der ausgeschiedenen SPD-Kreisräte in Landau übergab die ehemalige SPD-Stadt- und Kreisrätin Ruth Wolferseder den neunten Band der SPD-Chronik des SPD-Kreisverbandes Dingolfing-Landau an den SPD-Kreisvorsitzenden und Kreisrat Dr. Bernd Vilsmeier und den SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Sepp Koch. Darin hat Ruth Wolferseder in Form von Zeitungsausschnitten, Schriften, Autogrammen, und vieles mehr die Ereignisse und Aktivitäten der SPD im Landkreis Dingolfing-Landau ausführlich dokumentiert. Der vorliegende neunte Band umfasst den Zeitraum von Juli 2012 bis Mai 2014.

SPD-Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier bedankte sich bei Ruth Wolferseder mit einem Blumenstrauß und sagte, so viel ehrenamtliches Engagement ist schon aller Ehren wert. Ruth Wolferseder ist ein Vorbild für alle in Sachen Aktivitäten für alle Bürger und die gesamte Gesellschaft. Neben ihrer langjährigen politischen Tätigkeit im Landauer Stadtrat und im Kreistag von Dingolfing-Landau ist Ruth Wolferseder auch bekannt für ihre interessanten und erlebnisreichen Bürgerfahrten in alle Welt. Denn so bringt sie die Menschen zusammen, was auch ein Grundgedanke der Sozialdemokratie ist, so Dr. Vilsmeier.

Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates am Sudetendeutschen Tag in Augsburg

Christa Naaß zusammen mit Markus Rinderspacher (Mitte) und Volkmar Halbleib (rechts) am Stand der Seliger-Gemeinde

Als Vertreterin des mittelfränkischen Bezirkstagspräsidenten und in ihrer Eigenschaft als Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates nahm Christa Naaß an der Eröffnung des 65. Sudetendeutschen Tages in Augsburg teil.

Wie in den vergangenen Jahren überbrachte die SPD-Landtagsfraktion Grüße in Form eines Parlamentsbriefs, der an die zahlreichen Besucherinnen und Besucher verteilt wurde. Um die Festlegung eines bundesweiten Gedenkdatums für einen Vertriebenengedenktags im europäischen Geist zu unterstützen, hat die Fraktion in ihrem Parlamentsbrief einen Vortrag zum Thema Vertriebenengedenktag von Prof. Kittel, Direktor der Stiftung "Flucht Vertreibung Versöhnung" veröffentlicht.

 

Christa Naaß tritt nicht mehr an

Bei den Bezirksvorstandswahlen der MittelfrankenSPD, die am 19. Juli in Treuchtlingen durchgeführt werden, wird die langjährige SPD-Landtagsabgeordnete und jetzige Vizepräsidentin des mittelfränkischen Bezirkstages nicht mehr für das Amt der SPD-Bezirksvorsitzenden kandidieren.

Seit 1998 hat Christa Naaß dieses Amt inne und ist damit die derzeit dienstälteste Bezirksvorsitzende der BayernSPD. Von 1996 – 1998 war sie stellvertretende Vorsitzende.

„Nachdem ich mein Amt als SPD-Kreisvorsitzende in Weißenburg-Gunzenhausen vor 2 Jahren in andere Hände gelegt und nach 19 Jahren nicht mehr für den Bayerischen Landtag kandierte hatte, ist dies der nächste Schritt, um auch auf Bezirksebene einen Wechsel herbeizuführen“, so die Bezirkschefin.

Christa Naaß vertritt Mittelfranken aber weiterhin im Präsidium und Landesvorstand der BayernSPD und wirkt auch weiterhin im Personalausschuss mit.

Christa Naaß wurde, wie berichtet, im Oktober vergangenen Jahres vom mittelfränkischen Bezirkstag zur 1. Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten gewählt. Außerdem fungiert Naaß als Vorsitzende des Bildungsausschusses und ist Beauftragte des Bezirks Mittelfranken für die Regionalpartnerschaft mit der Region Woiwodschaft Pommern und für die trinationale Partnerschaft Limousin – Mittelfranken – Pommern. Sie sitzt außerdem im Anlagenbeirat der Mittelfranken-Stiftung Natur-Kultur-Struktur, ist Mitglied im Bezirksausschuss, im Wirtschafts- und Umweltausschuss, im Jugend-, Sport- und Regionalpartnerschaftsausschuss und ist Vertreterin des Bezirks in der Bayerischen Vollversammlung sowie im Hauptausschuss des Bayerischen Bezirketages.

Die Trägerin der Bayerischen Verfassungsmedaille in Gold und Silber sowie des Bayerischen Verdienstordens ist vertriebenenpolitische Sprecherin der BayernSPD, Mitglied im Vertriebenenbeirat der SPD-Landtagsfraktion und wurde vor kurzem zur Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates gewählt.

Die Landtagsfraktion vertritt sie weiterhin als stellvertretendes Mitglied im Bayerischen Landesfrauenrat.

„Ich bin“, so Christa Naaß „weiterhin voller Engagement dabei, die vielen Aufgaben mit viel Freude zu erfüllen, und die Bürgerinnen und Bürger Mittelfrankens gut zu vertreten.“

Die scheidende SPD-Bezirksvorsitzende hat es immer als großen Auftrag und Ehre empfunden, die SPD in ihrer Vielfalt in Mittelfranken zu repräsentieren, zu stärken und auch zusammenzuhalten. Die jüngsten SPD-Ergebnisse bei der Europawahl haben wieder gezeigt, dass Mittelfranken die starke Kraft in der BayernSPD ist.

Kurt Berlinger ist neuer Vorsitzender der AG 60plus

Sascha Wächtler, Christa Naaß, Gisela Novack, Kurt Berlinger, Elvira Frauenschläger,Walter Weigand

Bezirkskonferenz der AG 60plus der MittelfrankenSPD in Ansbach

 

Bei der jüngsten Bezirkskonferenz von 60plus bedankte sich SPD-Bezirksvorsitzende Christa Naaß bei den Genossinnen und Genossen für ihren großen Einsatz und ihr Mitwirken in der MittelfrankenSPD. Besonders hob sie das gute Miteinander mit dem scheidenden Vorsitzenden Walter Weigand hervor. "Ein Vorsitzender", so Christa Naaß, "der auf sehr menschliche Weise zusammen mit seiner Vorstandschaft gearbeitet hatte und sich nicht nur, wenn es um die Belange der Arbeitsgemeinschaft 60plus ging, politisch einmischte".

 

Sie gratulierte dem neuen Vorsitzenden Kurt Berlinger aus Wendelstein zu seinem neuen Amt sowie den wiedergewählten stellvertretenden Vorsitzenden Elvira Frauenschläger und Gisela Nowack. Der Diplomvolkswirt und Jurist war bei der Bundesagentur beschäftigt, u.a. als Leiter der Europavertretung der BA in Brüssel. "Das Thema 'Altersarmut' wird", so Berlinger, "ein wichtiger Schwerpunkt meiner künftigen Arbeit sein".

 

Fachbeirat für die Belange der Vertriebenen ins Leben gerufen

Reinhold Perlak, Volkmar Halbleib, Dr. Peter Becher, Waldemar Deischl, Peter Hillebrand, Christa Naaß, Albrecht Schläger

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Volkmar Halbleib, ist neuer vertriebenenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Der 49-jährige Unterfranke aus Ochsenfurt bei Würzburg hat einen engen familiären Bezug zum Thema Vertreibung. Seine Mutter wurde in der Nähe von Tachau im Sudentenland geboren und 1946 zwangsausgesiedelt.

Halbleib würdigt die immense Leistung, die die Vertriebenen beim Wiederaufbau erbracht haben: „Dass Bayerns Entwicklung ohne die Vertriebenen, namentlich die Sudetendeutschen, nicht so erfolgreich verlaufen wäre, musste ich nicht in Schulbüchern nachlesen, sondern war in meiner Heimatstadt mit Händen zu greifen.“

Halbleib dankt seiner Amtsvorgängerin Christa Naaß: „Sie hat hervorragende Grundlagen und Vernetzungen geschaffen, auf denen ich die Arbeit nun fortführen kann. Ich freue mich, dass Christa Naaß auch weiterhin die Vertriebenenpolitik der SPD-Fraktion unterstützen will.“

Um die Bedeutung des Themas zu verdeutlichen, hat Halbleib einen Beirat für die Belange der Vertriebenen ins Leben gerufen, dem auch Naaß angehört. „Die BayernSPD war schon immer eng mit den Anliegen der Vertriebenen und deren Schicksal verbunden. Wilhelm Hoegner, der die Sudetendeutschen offiziell als ‚4. Stamm‘ der Bayern anerkannt hat, Volkmar Gabert und Peter Glotz, Franz Maget und Renate Schmidt haben sich hier besonders engagiert. Der Beirat und ich begreifen die Vertriebenen als wichtige Brückenbauer zu unseren mittel- und südosteuropäischen Nachbarn und damit in eine gemeinsame europäische Zukunft.

Dem Beirat gehören an:

Dr. Peter Becher, Geschäftsführer Adalbert-Stifter-Verein
Waldemar Deischl, Seliger-Gemeinde München
Petra Ernstberger, MdB
Dr. Linus Förster, MdL
Rita Hagl-Kehl, MdB
Peter Hillebrand, ehem. Landesgeschäftsführer djo – Deutsche Jugend in Europa
Franz Maget, ehem. Landtagsvizepräsident
Christa Naaß, Generalsekretärin Sudetendeutscher Rat, ehem. MdL
Reinhold Perlak, Altoberbürgermeister Straubing, ehem. MdL
Albrecht Schläger, Vizepräsident des Bundes der Vertriebenen, Bundesvorsitzender der Seliger-Gemeinde, Vorsitzender des Verwaltungsrates im deutsch-tschechischen Zukunftsfonds
Olga Sippl, Gründungsmitglied der Seliger-Gemeinde
Reinhold Strobl, MdL
Beatrix Zurek, Stadträtin und Vorsitzende des Mietervereins München

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