Beim SPD-Parteikonvent am Freitag in Berlin haben über 200 SPD-Delegierte aus ganz Deutschland, darunter die Vertreter aus Niederbayern, der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold MdB, die Deggendorfer SPD-Unterbezirksvorsitzende Rita Hagl-Kehl MdB und der Dingolfinger SPD-Kreisvorsitzende Dr. Bernd Vilsmeier, sehr intensiv und konstruktiv über den Weg der Partei in der aktuellen Koalitionsfrage diskutiert. Mit sehr großer Mehrheit sprachen sich die Delegierten für den klar definierten Ablauf ergebnisoffener Gespräche mit der Union aus. Sollten am Ende Koalitionsverhandlungen stehen, werden die Parteimitglieder über das Ergebnis entscheiden.
SPD-Bezirkstagsfraktion hat sich aufgestellt
Die neue Chefin der SPD-Bezirkstagsfraktion heißt Christa Naaß. Naaß wurde einstimmig in ihr neues Amt gewählt. „Die SPD-Bezirkstagsfraktion wird den Auftrag der Bürgerinnen und Bürger verantwortungsbewusst und hoch motiviert annehmen“, so die neue Vorsitzende, die auf die Zugewinne der SPD von über 36.000 Stimmen in Mittelfranken verweist. Christa Naaß wechselte nach 19jähriger Zugehörigkeit im Bayerischen Landtag nun in das mittelfränkische Bezirksparlament.
Anlässlich des letzten von ihr initiierten Vertriebenenempfangs der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag wurde der Landtagsabgeordneten und Vertriebenenpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Christa Naaß, „in Dankbarkeit und Anerkennung ihres unermüdlichen Engagements und ihrer langjährig herausragenden und wegweisenden Verdienste für uns Pommern in Bayern“ die Ehrenmitgliedschaft der Pommerschen Landsmannschaft Landesgruppe Bayern verliehen.
„Ohne die Schule geht’s hier nicht!“, lautet die einstimmige Meinung aller Fachleute beim Fachgespräch Pflege am vergangenen Mittwoch in Weißenburg, zu dem der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Harald Dösel zusammen mit der Bezirkstagskandidatin Christa Naaß, MdL, und der Bundestagskandidatin Anette Pappler geladen hatte.
„Mir geht es nicht um Rache, sondern um Aussöhnung“
„Ich habe denen verziehen, die nicht gemordet haben“, antwortet Dr. Max Mannheimer, Auschwitz-Überlebender und einer der letzten Zeitzeugen des wohl traurigsten Kapitels der deutschen Geschichte, auf die Frage eines Zuhörers bei seiner Lesung in Treuchtlingen am vergangenen Dienstag.